Sony PS5: VRR entfaltet endlich das volle Leistungspotenzial

Variable Bildrate für mehr FPS!
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Bild: Sony

In einem Punkt schließt die PlayStation 5 endlich mit der Xbox Series X auf: Die Spielekonsole erhält mit VRR ein lang erwartetes Feature. Durch die Unterstützung der „Variable Refresh Rate“ werden jedoch nicht nur feine Ruckler oder das bekannte Tearing umgangen, auch die Framerate der Sony PS5 scheint mit aktiviertem VRR zu steigen.

Das zu Anfang dieses Jahres veröffentlichte Update auf Version 5.0 brachte zwar einige Neuerungen auf die PlayStation 5, die variable Bildwiederholrate gehörte jedoch nicht dazu. Allerdings gab Sony bereits bekannt, dass VRR in den „kommenden Monaten“ auf die Konsole kommen soll – und dieser Zeitpunkt ist nun endlich gekommen. Doch, was genau bringt das Feature denn eigentlich?

Aus Sicht der Hardware ist die Sony PS5 leistungsstark genug, Spiele auch mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde in 4K-Auflösung darstellen zu können. Allerdings muss euer Bildschirm, sei es nun ein Fernseher oder ein Monitor, über einen HDMI 2.1 Anschluss verfügen – nur dann lässt sich VRR nutzen. Was genau dahinter steckt und was ihr rund um HDMI 2.1, VRR und ALLM beachten müsst, erklären wir euch in unserem Wissensartikel.

Software-Update unterwegs!

Sony wird innerhalb der nächsten Tage ein Update bereitstellen, welches die Unterstützung für VRR auf die PlayStation 5 bringt. Nach Installation der neuen Software wird die variable Bildrate automatisch aktiviert, sofern ihr die Konsole an einen Bildschirm mit HDMI 2.1 angeschlossen habt. Falls ihr VRR nicht mehr nutzen wollt, könnt ihr das Feature in den Einstellungen unter „Bildschirm und Video“ jederzeit wieder deaktivieren.

Im Anschluss wird die tatsächliche Bildrate eines Spiels mit der des Bildschirms synchronisiert, wodurch feine Mikroruckler und Screen-Tearing vermieden werden. Sony hat zudem 14 Spiele angekündigt, die einen zusätzlichen Patch für VRR erhalten werden. Die Titel sind damit auf die variable Bildrate vorbereitet, um ein noch flüssigeres Spieleerlebnis zu ermöglichen.

Diese Spiele erhalten ein VRR-Update:

  • Astro‘s Playroom
  • Call of Duty: Vanguard
  • Call of Duty: Black Ops Cold War
  • Deathloop
  • Destiny 2
  • Devil May Cry 5 Special Edition
  • DIRT 5
  • Godfall
  • Marvel’s Spider-Man Remastered
  • Marvel’s Spider-Man: Miles Morales
  • Ratchet & Clank: Rift Apart
  • Resident Evil Village
  • Tiny Tina’s Wonderlands
  • Tom Clancy’s Rainbow Six Siege
  • Tribes of Midgard

Laut Sony lässt sich VRR auch mit PS5-Spielen nutzen, die das Feature „von Haus aus“ noch nicht supporten. Das kann die Bildqualität zwar durchaus verbessern, aber auch zu unerwarteten visuellen Effekten führen. Probiert also einfach mal, welche „Unsupported Games“ damit funktionieren. Weitere Hilfe zu VRR bekommt ihr auf der Supportseite von Sony.

Mehr FPS mit aktiviertem FPS?

Übrigens: Mit VRR wird das Spiel nicht nur flüssiger, damit wird endlich auch das volle Potenzial der Spielekonsole entfaltet. Wie der YouTube-Kanal „ElAnalistaDeBits“ anhand von mehreren Spielen zeigt, steigt die Bildrate teilweise deutlich an. In vielen Szenen lagen die FPS-Werte z.B. bei 80 fps statt 60 fps. Möglich wird dies, in dem VRR die FPS-Deckelung von 60 fps aufhebt – was schlussendlich zu einem insgesamt flüssigeren Spiel führt.

Quellen
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Leonardo Ziaja ... ist vor allem für die Bereiche Smartphones und Mobile zuständig, testet aber auch andere Hardware-Highlights wie Gehäuse, Prozessoren und Mainboards. Darüber hinaus sorgt er für hochwertige Bilder in unseren Testberichten.

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