Whatsapp lässt euch bald den Online-Status verstecken

Neue Datenschutz-Optionen sind unterwegs
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Bildquelle: WhatsApp/Meta

Mit einem kommenden Update für Whatsapp soll die Messaging-App um eine neue Datenschutz-Funktion erweitert werden, mit der ihr euren Online-Status verbergen könnt. Wie bei der „Zuletzt Online“-Option soll dabei aus verschiedenen Stufen der Geheimhaltung gewählt werden können.

Der beliebteste Kurznachrichtendienst der Welt befindet sich im steten Wandel: Regelmäßig gehen neue Meldungen über kommende Whatsapp-Funktionen ein, die das Nutzererlebnis verbessern sollen. Bei WABetaInfo werden in Vorabversionen entdeckte Funktionen gesammelt.

Komplett abtauchen mit kommendem Update

Der neueste Fund betrifft die Privatsphäre-Einstellungen. Über die Jahre kamen viele Funktionen zur Anzeige der Nutzeraktivität hinzu, die inzwischen optional wieder abgeschwächt werden können. Prominentestes Beispiel sind die nur so vor Konfliktpotential strotzenden „blauen Haken“. Diese Lesebestätigung lässt sich inzwischen in den Datenschutz-Einstellungen deaktivieren, ebenso wie der „Zuletzt online”-Status.

Bild: WABetaInfo

Aktuell testet Whatsapp die Funktion, auch den Online-Status vor allen oder nur gewissen Kontakten zu verbergen. In einem Screenshot werden für die Einstellung „Wer kann sehen, wann ich online bin?“ bisher zwei Optionen angezeigt, und zwar „jeder“ oder „Gleich wie Zuletzt Online“. Die Einstellungen für den „Zuletzt Online“-Zeitstempel lauten wie folgt:

  • Jeder
  • Meine Kontakte
  • Meine Kontakte außer…
  • Niemand

Zwar stammt der Screenshot aus einer Whatsapp-Testversion für iOS, doch diese Funktion soll laut WABetaInfo auch für Android erscheinen. Die Unsichtbarkeits-Funktion befindet sich noch in Entwicklung und wird mit einem späteren Update zu einem bislang unbekannten Zeitpunkt veröffentlicht. Parallel arbeiten die Entwickler offenbar an einigen weiteren Funktionen, darunter dem nachträglichen Bearbeiten von gesendeten Textnachrichten.

Vergangenes Jahr und auch im kommenden Oktober wieder beendet WhatsApp übrigens die Unterstützung für einige ältere Geräte. In die Jahre gekommene Smartphones können den Messenger-Dienst dann nicht mehr nutzen, WhatsApp erhöhte kürzlich etwa die OS-Anforderung für iPhones von iOS Version 10 auf mindestens iOS 12. Auf Android-Geräten läuft die App nur ab Version 4.1. Wer angesichts des WhatsApp-Aus seines alten Smartphones auf ein neues Gerät wechseln möchte, hat derzeit große Auswahl im günstigen Einsteiger- oder Mittelklasse-Segment. Für unter 300 Euro beispielsweise gibt es schon das Oppo A96* mit großem Akku und solider Performance, keine 200 Euro kostet der kleinere Bruder, das Oppo A76. Etwas mehr Leistung gibt es in der gehobenen Mittelklasse etwa bei Xiaomis Poco-Serie, das aktuelle F4 gibt es derzeit für knapp 350 Euro.


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Robin Cromberg ... studiert Asienwissenschaften und Chinesisch an der Universität Bonn und ist als Redakteur hauptsächlich für die Ressorts Notebooks, Monitore und Audiogeräte bei Allround-PC.com zuständig, schreibt aber auch über Produktneuheiten aus vielen anderen Bereichen.

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