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Adobe Premiere Pro bietet bald textbasierten KI-Videoschnitt

Neue Funktionen ab Mai

Adobe hat eine neue Funktion für sein Videoschnittprogramm Premiere Pro angekündigt, die es ermöglicht, Videos anhand von Text zu bearbeiten. Die Funktion heißt „Text-based Editing“ und soll in einer kommenden Version von Premiere Pro verfügbar sein.

Text-based Editing nutzt künstliche Intelligenz (KI), um den gesprochenen Text in einem Video zu transkribieren und zu synchronisieren. Der Nutzer kann dann den Text direkt im Schnittfenster bearbeiten, indem er Wörter löscht oder verschiebt. Die Änderungen werden automatisch auf das Video übertragen, ohne dass der Nutzer die einzelnen Clips manuell anpassen muss.

Quelle: Adobe

Die Funktion soll vor allem die Arbeit von Journalisten, Podcastern, Dokumentarfilmern und anderen professionellen Videoproduzenten erleichtern, die häufig Interviews oder andere gesprochene Inhalte schneiden müssen. Mit Text-based Editing können sie schneller und präziser den gewünschten Inhalt auswählen und anpassen, ohne sich auf die Wellenform oder die Zeitachse zu verlassen.

Weitere Neuerungen kommen final im Mai

Zu den weiteren Neuerungen zählen automatisches Tone-Mapping und die Erkennung von Log-Farben, um HDR-Videos aus verschiedenen Quellen in einem SDR-Projekt mit einheitlichen Farben zu mischen. Ein Kontext-sensitives Eigenschaften-Panel wird es ebenfalls geben. Damit lassen sich kurzerhand Farben anpassen, ohne in der Timeline herumzuklicken.

Text-based Editing ist derzeit in der Beta-Version von Premiere Pro verfügbar, die für alle Abonnenten von Creative Cloud zugänglich ist. Die Funktion unterstützt zunächst nur Englisch, soll aber in Zukunft weitere Sprachen hinzufügen. Adobe wird die neuen Versionen von Premiere Pro und After Effects im Mai veröffentlichen. Sie sind Teil des Creative-Cloud-Abos, das 61,95 Euro monatlich kostet. Premiere Pro kostet einzeln 23,79 Euro pro Monat.

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Quellen:
Foto von Tim Metzger Tim Metzger

… schreibt seit 2020 für Allround-PC zu Technik aller Art und hat schon in jedem Ressort Artikel verfasst. Abseits des Redakteur-Jobs studiert Tim Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

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