Apple im Jahr 2023: Produktpläne fallen enttäuschend aus

Kaum Neuerungen neben Mixed-Reality-Headset
Apple

Einem Bloomberg-Bericht zufolge erwartet Apple-Kunden 2023 ein insgesamt eher enttäuschendes Jahr. Neben den neuen MacBook Air-Modellen, dem nächsten iPhone und dem Mixed-Reality-Headsets sollen keine spannenden Neuheiten zu erwarten sein.

Dass das MacBook Pro in 14 Zoll und 16 Zoll im ersten Halbjahr 2023 erscheint, ist bereits seit einiger Zeit bekannt. Auch, dass beide Geräte bis auf neue M2 Pro und M2 Max-Chips keine Neuerungen bereithalten, ist keine Überraschung. Dennoch ist die vergleichsweise kurze Liste an wirklichen Highlight-Produkten, die Apple laut Bloomberg-Autor Mark Gurman für 2023 geplant hat, eine Überraschung.

Spannender als die beiden alten Bekannten in 14 und 16 Zoll könnte das 15 Zoll MacBook Air werden, welches noch Anfang 2023 erscheinen soll. Im September erscheint mit dem iPhone 15 Ultra außerdem die nächste Generation an Apple-Smartphones. Bisherigen Gerüchten und Spekulationen zufolge sollen die kleineren iPhone 15-Modelle günstiger werden, zudem werden die Geräte auf USB-C umgestellt und erhalten schnellere Prozessoren.

Das größte Apple-Highlight wird dieses Jahr jedoch das lang erwartete Mixed-Reality-Headset mit der Bezeichnung „Reality Pro“. Das VR/AR-Headset soll der Konkurrenz unter anderem Irisscanner sowie Kameras zur Erfassung der Beine voraushaben und sollte eigentlich im Sommer 2022 vorgestellt werden, wurde aufgrund technischer Probleme nun allerdings auf Juni 2023 verschoben.

Besonders ernüchternd sind dagegen die Neuigkeiten zum verbesserten Mac Pro. Der M2-Extreme-Chip mit 48 CPU-Kernen und 152 Grafikkernen wurde vor kurzem gestrichen und weicht einem M2 Ultra, dementsprechend gering fällt also auch das Leistungs-Upgrade aus. Gurman zufolge steht nun zudem fest, dass der neue Mac Pro erneut auf das Käsereiben-Design des aktuellen Modells von 2019 setzen wird. Da der Arbeitsspeicher direkt mit dem Motherboard des M2 Ultra verbunden ist, können Nutzer hier nicht nachträglich aufrüsten. Immerhin gibt es zwei SSD-Steckplätze sowie weitere PCIe-Slots für Grafikkarten und Co.

Bild: Apple

Andere Produktserien erhalten Gurman zufolge dieses Jahr überwiegend kleinere Leistungsupgrades, wenn überhaupt. Größere iPads sowie neue 11 Zoll und 13 Zoll iPad Pros sollen erst 2024 erscheinen, Zubehör wie die Apple Watch und AirPods erhalten 2023 ebenfalls keine nennenswerten Neuerungen.

Quellen
Robin Cromberg Robin Cromberg

... studiert Asienwissenschaften und Chinesisch an der Universität Bonn und ist als Redakteur hauptsächlich für die Ressorts Notebooks, Monitore und Audiogeräte bei Allround-PC.com zuständig, schreibt aber auch über Produktneuheiten aus vielen anderen Bereichen.

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