Apple: Neues MacBook Pro 14/16” und neuer Mac mini mit M2-Chips

Jetzt vorbestellbar
Apple

Wie die Gerüchte es vorausgesagt haben, hat Apple neue kurzerhand Mac-Geräte veröffentlicht. Eine Zertifizierung lieferte im Vorfeld bereits erste Hinweise.

Update vom 17. Januar

Die Gerüchte lagen richtig: Apple hat um 15 Uhr per Pressemitteilung Prozessor-Auffrischungen für den Mac mini und das MacBook Pro 14” sowie MacBook Pro 16” angekündigt. Kurz darauf wurde zudem ein ausführliches Präsentationsvideo freigeschaltet.

Die Neuheiten sind jetzt auf der Apple-Webseite vorbestellbar und ab dem 24. Januar erhältlich. Der Mac mini kostet mit M2-Chip ab 699 Euro, mit M2 Pro ab 1.549 Euro. Ab 2.399 Euro startet das 14-Zoll-MacBook mit M2 Pro, ab 3.699 Euro mit M2 Max. Die Basisvariante des MacBook Pro 16” kostet 2.999 Euro und mit M2 Max beläuft sich der Preis auf mindestens 4.149 Euro.

Den MacBooks beschert das M2-Upgrade nicht nur mehr Leistung, sondern auch eine gestiegene Effizienz. Jeweils soll die Akkulaufzeit um eine Stunde höher ausfallen. Zudem lassen sie sich mit bis zu 96 anstatt 64 Gigabyte Unified-Speicher konfigurieren und es gibt neuerdings Wi-Fi 6E sowie HDMI 2.1. Im Falle der M2-Max-Varianten gibt es aber nur noch eine Media Engine anstatt zwei. 

Ursprünglicher Beitrag

Erst vor Kurzem haben wir über die eher ernüchternden Release-Pläne von Apple für das Jahr 2023 berichtet. Unter anderem sollen die MacBooks in diesem Jahr ein Generations-Upgrade spendiert bekommen. Nun haben sowohl Jon Prosser als auch Ian Zelbo angegeben, dass Apple noch heute, am 17. Januar, neue MacBook Pro Modelle vorstellen wird. Der Produkt-Launch soll scheinbar zwischen 15 Uhr und 19 Uhr deutscher Zeit per Pressemitteilung erfolgen.

Üblicherweise kündigt der Hersteller die neuen MacBooks im Herbst des jeweiligen Jahres an. Allerdings wurden im letzten Jahr keine entsprechenden Modelle angekündigt. Damit wäre der nächste MacBook-Launch bereits überfällig. Es ist nicht damit zur rechnen, dass es große Unterschiede zur aktuellen Generation geben wird. Es wird ein Upgrade auf den M2 Pro und M2 Max SoC erwartet. Außerdem wurde eines der kommenden Modelle bei einer kanadischen Zertifizierung entdeckt. Hieraus geht unter anderem hervor, dass die kommende Generation WiFi 6E bieten wird.

Ansonsten wird es wohl noch eine Zeit lang dauern, bis die MacBook Pro-Serie größere Neuerungen erhält. In den kommenden Jahren dürfte zunächst der Umstieg auf OLED und später auf microLED erfolgen, wobei auch die Verwendung eines Touch-Displays aktuell im Raum steht. Letzteres dürfte jedoch erst 2025 im Rahmen einer größeren Aktualisierung passieren.

Zwischenzeitlich hat sich auch die Website 9to5Mac zu Wort gemeldet. So soll der Hersteller aus Cupertino am Mittwoch sowie am Donnerstag Briefings mit der Fachpresse planen, um die neuen Produkte ausführlich zu präsentieren. Am 23. Januar soll schließlich das Review-Embargo fallen, womit ein Verkaufsstart ebenfalls zeitnah erfolgen könnte.

Quellen
Arian Krasniqi

…ist seit 2021 Teil des Teams und befasst sich vor allem mit Hardware-Komponenten sowie mit weiteren technischen Neuheiten. Auch aktuelle Spiele auf PC und Konsole gehören zu seiner Leidenschaft. Neben der Arbeit studiert Arian an der RWTH Aachen Architektur.

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