Apple Reality Pro: Bedienoberfläche ähnelt wohl iOS

Iris- und Beinscanner für das Virtual-Reality-Headset
Apple

Einem neuen Bericht zufolge erhält das Augmented- und Virtual-Reality-Headset von Apple einige Sensoren, die Konkurrenten wie dem Meta Quest Pro fehlen. Darunter ein Irisscanner für die Nutzeridentifikation und Kameras, die die Beine erkennen.

Update vom 24. Januar 2023:

Einem neuen Bericht von Bloomberg zufolge soll die Mixed Reality Brille „Reality Pro“ von Apple noch in diesem Jahr für rund 3.000 US-Dollar an den Start gehen. Scheinbar hat der Hersteller aus Cupertino mehr als sieben Jahre an der Entwicklung des Headsets gearbeitet und dafür ein eigenes Betriebssystem kreiert, das iOS stark ähneln soll. Der Akku soll vergleichsweise groß ausfallen, in etwa so groß ausfallen wie zwei übereinandergestapelte iPhone 14 Pro Max (Test) und wohl nicht direkt am Headset, sondern in einer eigenen Tasche verstaut werden. Die Laufzeit soll laut Bloomberg bei bis zu zwei Stunden liegen.

Ursprünglicher Artikel vom 17. Oktober 2022:

Bei einer Präsentation zum Metaverse hatte Meta-Gründer Mark Zuckerberg kürzlich mit authentischen Beinbewegungen beeindruckt, musste im Nachhinein jedoch einräumen, dass diese im Voraus per Motion Capturing und nicht durch Berechnungen der VR-Brille erzeugt wurden. Viele Beobachter waren stutzig geworden, als sie die geschmeidigen und ein wenig zu gut gelungenen Beine in Virtual Reality sahen.

Apples VR-Brille erfasst auch Beinbewegungen

Man wollte mit dieser Präsentation nur zeigen, was einmal möglich sei, hieß es hinterher von Meta. Doch das diesen Oktober erscheinende Quest Pro Headset zählt unter seinen zehn Kameras keine zur Erfassung der Beinbewegungen. Einem neuen Bericht zufolge werde Apple hier die Nase vorn haben.

Die hier gezeigte Quest Pro verwendet 10 Kameras, allerdings keine für die Erkennung der Beine (Quelle: Meta)

Ganze 14 Kameras soll das bislang noch namenlose Apple-Headset verwenden, von denen zwei auf die Beine gerichtet sind. So soll deren Position bei der Darstellung des Körpers in Augmented- und Virtual-Reality-Anwendungen mit eingerechnet werden und schwebende Oberkörper der Vergangenheit angehören. Auch ein Irisscanner soll erstmals bei Apple zum Einsatz kommen. Mit diesem können verschiedene Nutzer erkannt und Anmeldevorgänge oder Zahlungen autorisiert werden.

Da bislang weder Name noch Aussehen bekannt sind, gibt es nach wie vor viele Spekulationen um das mögliche Design der Apple-Brille. Dem Bericht zufolge ähnelt das Gerät einer Skibrille und fällt leichter und flacher aus als die Quest Pro.

Das Apple Headset soll erst 2023 auf den Markt kommen und sollte eigentlich bereits im Juni 2022 vorgestellt werden. Aufgrund technischer Probleme hat sich allerdings bereits der ursprüngliche Veröffentlichungstermin in diesem Jahr verschoben.

Quellen
Robin Cromberg Robin Cromberg

... studiert Asienwissenschaften und Chinesisch an der Universität Bonn und ist als Redakteur hauptsächlich für die Ressorts Notebooks, Monitore und Audiogeräte bei Allround-PC.com zuständig, schreibt aber auch über Produktneuheiten aus vielen anderen Bereichen.

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