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Flux Keyboard: Freie Tastenbeschriftungen durch 1080p-Display

Ein Highlight auf eurem Schreibtisch!

Stellt euch vor, ihr könntet jede Tastenbeschriftung auf eurer Tastatur so anpassen, wie ihr es gerade in einem Programm oder Spiel bräuchtet. Das könnte bald sogar Realität werden, denn mit dem Flux Keyboard gibt es bald eine „transparente Tastatur mit integriertem Display, die sich an jede Software, jede Sprache und jeden Stil anpassen lässt“. Was steckt dahinter?

Auf Crowdfunding-Plattformen lassen sich immer wieder spannende Technik-Innovationen finden. So auch bei Kickstarter, wo Flux – ein Unternehmen aus Sydney, Australien – mit einer besonderen Tastatur für Aufsehen sorgte. Die Kampagne startete bereits im März und wurde vor wenigen Tagen erfolgreich beendet. Schon bald soll es dann mit einer ersten, offiziellen Vorbestellerphase losgehen.

Beim Flux Keyboard steht vor allem ein Aspekt im Fokus: Die individuelle Gestaltung der Tastenbeschriftungen durch ein IPS-Display mit 1.920 x 1.080 Pixel Auflösung, 60 Hz Bildrate und 300 nits Helligkeit. Das Panel sitzt in einem 193 x 320 x 22 mm (BxLxH) großen Gehäuse und wird von einem Mikroprozessor angesteuert. Darüber könnt ihr dann alle Tasten so beschriften, wie ihr es braucht – sei es nun für den Alltag, ein bestimmtes Programm oder z.B. für Emojis.

Darüber hinaus kann das Flux Keyboard natürlich auch Bilder oder Videos im „Hintergrund“ anzeigen, die auf einem acht Gigabyte großen Speicher abgelegt werden. Da der Displaybereich jedoch über den Tastenbereich hinausgeht, können dort beispielsweise Statusinformationen vom Rechner (CPU-Temperatur, Taktfrequenzen, RAM-Auslastung, etc.) oder aktuelle Wetterinformationen dargestellt werden. Alternativ lassen sich dort auch bis zu vier Zusatzmodule unterbringen, darunter ein großes Drehrad, drei kleinere Drehregler oder zusätzliche Makro-Tasten.

Modulares Design mit Zusatzmodulen

Verbunden wird die Tastatur dann über USB-C, mit zwei weiteren Typ-C-Anschlüssen lassen sich zudem weitere Eingabegeräte oder ein Nummernblock verbinden – denn den besitzt das Flux Keyboard (noch) nicht. Bedeutet: Die Tastatur wird zunächst im kompakteren ISO85- und ANSI84-Layout ausgeliefert. Zum Reinigen des Keyboards muss übrigens einfach nur der Keyframe angehoben und anschließend wieder auf das Display gesetzt werden – „that’s it.“

Damit das Display durch die Tasten leuchten kann, verwendet Flux sogenannte „Maglev-Switches“. Statt mechanischer Schalter mit Gehäuse, Stößel und Metallkontakten wird der Hall-Effekt zum Auslösen genutzt. Hierbei bestimmt die Veränderung eines Magnetfeldes, wie weit der Stempel (also die Taste) von einem darunter liegenden Sensor entfernt ist. Das erlaubt auch eine freie Festlegung des Auslösepunkts, weswegen Flux gleich zwei Abstimmungen anbietet: Linear mit 45 Gramm und Taktil mit 55 Gramm Widerstand.

Bild: Flux

Erste Chargen des Flux Keyboards sollen gegen Ende des Jahres ausgeliefert werden, danach soll die Tastatur dann auch in den freien Handel gelangen. Allerdings hat das recht aufwändige Design auch seinen Preis: Knapp 450 US-Dollar ist die unverbindliche Preisempfehlung.

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Quellen:
Leonardo Ziaja Portrait Leonardo Ziaja stellv. Chefredakteur

Ist vor allem für die Bereiche Smartphones und Mobile zuständig, testet aber auch andere Hardware-Highlights wie Gehäuse, Prozessoren und Mainboards. Darüber hinaus sorgt er für hochwertige Bilder in unseren Testberichten.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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