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Framework Laptop 16: Modulares Notebook ab sofort vorbestellbar

Zudem: Cooler-Master-Gehäuse für alte Framework-Platinen

Neben dem Framework Laptop der dritten Generation hat der US-Hersteller Framework auch ein modulares Gaming-Notebook im 16-Zoll-Format angekündigt. Das Framework Laptop 16 soll Ende 2023 starten und mittels Erweiterungs-Bay sogar eine aufrüstbare GPU bieten.

Framework hat sein erstes vollständig modulares Gaming-Notebook, Framework Laptop 16, zusammen mit dem Framework Laptop 3 vorgestellt. Das 16-Zoll-Notebook verfügt über ein Metallgehäuse, das sich ohne Werkzeug öffnen lässt und verschiedene praktische Modifikationen ermöglicht. Die Benutzer können sechs Anschlüsse beliebig anpassen, die Eingabegeräte neu anordnen und sogar einen Nummernblock oder LED-Matrix-Module ergänzen. Dank der Open-Source-Plattform können Dritthersteller und Community-Mitglieder kompatible Komponenten entwickeln. Der Framework-Investor und YouTuber Linus Sebastian zeigt in einem Video die Besonderheiten des 16-Zoll-Modells.

Der Hersteller hat noch keine Spezifikationen bekannt gegeben, verspricht aber genügend Leistung für die neuesten Spiele sowie wahlweise Intel Raptor Lake oder Ryzen 7000. Eine Besonderheit des Laptop 16 sind die Expansion-Bay-Module mit PCIe-x8-Interface, die etwa für dedizierte Grafikeinheiten oder zusätzlichen Speicher dienen können. Benutzer können demnach die GPU aufrüsten oder entfernen, um die Leistung zu steigern oder den Stromverbrauch zu senken. Framework plant außerdem ein eGPU-Gehäuse für die Module, um die GPUs auch extern an anderen Notebooks nutzen zu können.

Die Vorbestellungen für den Framework Laptop 16 sollen im Frühjahr beginnen, die Auslieferung soll bis Ende des Jahres erfolgen. Die Preise wurden noch nicht bekannt gegeben.

Alte Framework-Motherboards in Mini-PCs verwandeln

In Verbindung mit der Einführung der neuen Laptops hat Framework zudem gemeinsam mit Cooler Master ein Mini-PC-Gehäuse entwickelt, das mit allen Motherboards der 13,5 Zoll großen Framework Laptops kompatibel ist. Das Gehäuse ermöglicht es Nutzern, ihre alte Framework-Laptop-Platine in einen Mini-PC zu verwandeln oder kompatible Motherboards mit AMD Ryzen 7040HS oder Intel Raptor Lake-P ab 509 Euro zu erwerben, ohne RAM oder SSD. Das 29,7 × 13,3 × 1,49 cm große Gehäuse hat eine transparente Kunststoff-Oberseite und bietet Platz für vier Modulsteckplätze zur Erweiterung von Anschlüssen oder Speicher. Es ist mit einer VESA 100×100-Halterung kompatibel.

Cooler Master Gehäuse für Framework Mainboards
Cooler-Master-Case für Framework-Motherboards (Bild: Framework)

Das Cooler-Master-Case wird voraussichtlich im Frühjahr in den USA für 39 US-Dollar erhältlich sein und ist bereits im deutschen Online-Shop von Framework gelistet, allerdings ohne Preisangabe. Zudem stellt Framework die entsprechenden Dateien bereit, um das Gehäuse mittels 3D-Druck daheim herzustellen.

Update #1 [06.05.2023]: Ryzen-CPUs für das Framework 13

Nachdem AMD erst vor kurzem die neuen Phoenix-APUs vorgestellt hat, darf nun auf Framework enthüllen, welche der Ryzen-Prozessoren sie in ihrem 13 Zoll Modell verbauen werden. Ganz konkret wird das Framework Laptop 13 entweder mit einem AMD Ryzen 5 7640U (6 Kerne, max. 4,9 GHz) oder Ryzen 7 7840U (8 Kerne, max. 5,1 GHz) ausgestattet sein. Die neuen APUs setzen auf die Zen4-Architektur sowie eine RDNA3-Grafikeinheit und können in gewissen Kategorien sogar einen Apple M2 schlagen.

Das Framework Laptop 13 lässt sich ab sofort als DIY-Edition zum Selbstzusammenbau oder vorinstallierte Pre-built-Variante bestellen. Preislich startet das Notebook bei 979 Euro. Die ersten Batches sind jedoch schon ausverkauft, weswegen ein Versand bei jetziger Bestellung im vierten Quartal erfolgen soll.

Update #2 [12.06.2023]: Neue Details zum Laptop 16

Framework hat neue Details zum Laptop 16 verraten. Konkret hat der Hersteller das passende Netzteil vorgestellt, das in Zusammenarbeit mit Chicony entstanden ist. Das Netzteil lädt mit stolzen 180 Watt auf, wobei die Effizienz mit 93 Prozent angegeben wird. Im Vergleich zum 60-Watt-Modell fällt das neue deutlich länger, aber nicht breiter und höher aus. Demnach misst es 116,6 x 58,2 x 27 Millimeter, während das Gehäuse zu 30 Prozent aus recyceltem Kunststoff bestehen soll.

Das 180-Watt-Netzteil soll grundsätzlich mit allen USB-Typ-C-Kabeln nutzbar sein, für eine entsprechend hohe Leistung ist aber ein EPR-Kabel notwendig. Laut Framework besitzt das Laptop 16 eine USB PD 3.1-Unterstützung (240 Watt), damit auch unter extremem Bedingungen genügend Energie zur Verfügung steht.

Update #3 [19.07.2023]: Ab sofort bestellbar

Der Framework Laptop 16 ist ab sofort zu einem Preis ab 1.579 Euro in der DIY-Edition verfügbar. In der Basisvariante wird der Laptop mit Linux als Betriebssystem (optional Windows gegen Aufpreis) und einem Ryzen 7 7840HS ausgeliefert. Ein Upgrade auf den Ryzen 9 7940HS kostet dann 230 Euro. Das optionale GPU-Modul mit einer Radeon RX 7700S kostet 450 Euro.

Arbeitsspeicher, übrigens DDR5-Standard, wird ab 45 Euro für 8 GB angeboten, die Top-Konfiguration mit 2x 32 GB kostet 360 Euro. Ihr könnt jedoch auch euren eigenen RAM sowie eine eigene SSD verbauen, wenn ihr möchtet. Darüber hinaus bietet Framework noch zahlreiche Optionen für Tastatur, Eingabe, Bezels und weiteren Gadgets zur Auswahl.

Quelle: Framework

Wer das Notebook hingegen nicht selbst zusammenbauen möchte, kann zur Pre-Built-Variante ab 1.919 Euro greifen. Hier erwartet euch dann die Performance-Variante mit Ryzen 7 7840HS, 16 GB RAM und 512 GB SSD. Das Performance Pro Modell mit Windows 11 Pro statt Home kostet 60 Euro Aufpreis. Die Overkill-Ausführung verfügt hingegen über einen Ryzen 9 7940HS mit 32 GB RAM und einer 1 TB SSD, Kostenpunkt: 2.369 Euro. Das optionale GPU-Modul mit einer Radeon RX 7700S kostet auch hier 450 Euro extra./vb

Die Auslieferung soll bei aktuellen Bestellen im Rahmen des „Batch 6“ für das erste Quartal 2024 erfolgen. Chargen 1 bis 3 sowie Batch 4 und 5 sind bereits ausverkauft. Übrigens: Wer das GPU-Modul dazu nimmt, bekommt einen Spielecode für die Starfield Premium Edition dazu.

Allround-PC Preisvergleich

Erste Veröffentlichung am 28. März 2023

Beitrag erstmals veröffentlicht am 28.03.2023

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Quellen:
Foto von Tim Metzger Tim Metzger Redakteur

Schreibt seit 2020 für Allround-PC zu Technik aller Art und hat schon in jedem Ressort Artikel verfasst. Abseits des Redakteur-Jobs studiert Tim Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

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