Nvidia GeForce RTX 4070 Ti: Verfügbarkeit verbessert sich

Die ersten Custom-Modelle zeigen sich bereits
Nvidia

Es gibt Neuigkeiten von der GeForce RTX 4000-Front: Die nächste Ada Lovelace GPU könnte schon am 5. Januar starten. Aus RTX 4080 12GB wird RTX 4070 Ti 12GB, deren Preis nun um 100 Euro gesenkt werden soll.

Update vom 06. Januar:

Nachdem die Verfügbarkeit der GeForce RTX 4070 Ti zum Start eher dürftig war, ist die Grafikkarte nun bei den meisten Händlern lieferbar. Die günstigsten Modelle sind dabei bereits zur offiziellen UVP von 899 Euro erhältlich, während die teureren Modelle oberhalb der 1.000-Euro-Marke liegen. Auch die Auswahl an Custom-Modellen ist inzwischen relativ groß. In unserem Preisvergleich werden rund 29 verschiedenen Modelle gelistet.

Zwischenzeitlich sind die ersten Grafikkarten sogar unter die unverbindliche Preisempfehlung von Nvidia gefallen. So wird die Palit GeForce RTX 4070 Ti GameRock Classic bereits für 890 Euro angeboten. Damit ist die GPU vor allem etwas günstiger als die AMD Radeon RX 7900 XT, die derzeit für rund 959 Euro den Besitzer wechselt.

RTX 4070 Ti ist offiziell

Nvidia hat die RTX 4070 Ti im Rahmen der CES 2023 offiziell angekündigt. Die Ada-Lovelace Grafikkarte wird wie zuvor vermutet am 5. Januar erscheinen. Auch beim Preis gab es keine Überraschungen: Laut Nvidia wird die GPU für 799 US-Dollar an den Start gehen, womit sie 100 US-Dollar günstiger ist als anfänglich gedacht. Damit möchte der Hersteller wohl die Attraktivität der RTX 4070 Ti steigern. Fraglich bleibt, wie teuer die Grafikkarte hierzulande wird. Rein rechnerisch müsste das neue Modell für knapp 900 Euro an den Start gehen.

Herzstück der Grafikkarte bildet die AD104-400-GPU, die hier im Vollausbau mit 7.680 CUDA-Cores zum Einsatz kommt. Die einzelnen Shader takten bei der Founders Edition im Boost mit 2.610 MHz, womit eine Rechenleistung von knapp 40 TFLOPs erreicht wird. Dazu gibt es 12 Gigabyte GDDR6X-Videospeicher, der über ein 192 Bit breites Speicherinterface angebunden ist. Damit erreicht der Speicher eine theoretische Bandbreite von 504 GB/s. Die TDP wird mit 285 Watt angegeben, wobei die Stromversorgung über zwei PCIe-8-Pin-Stromanschluss gelöst wird. Entsprechend verzichtet Nvidia hier auf den problembehafteten PCIe-5.0-12VHPWR-Anschluss.

Laut Nvidia soll die RTX 4070 Ti die RTX 3090 Ti (Test) leistungstechnisch in den Schatten stellen. Allerdings ist diese Angabe mit Vorsicht zu genießen, denn der Hersteller griff für den Benchmark sowohl auf DLSS 3.0 als auch auf Raytracing zurück. Besonders DLSS 3.0 ist hierbei interessant, denn im Vergleich zu DLSS 2.2 wurde die mögliche Bildrate teils verdoppelt. In normalen Spielen dürfte der Performance-Unterschied jedoch geringer ausfallen. Es bleibt also spannend, wie schnell die GeForce RTX 4070 Ti tatsächlich sein wird. Erste Tests werden bereits in wenigen Tagen verfügbar sein.

Liveticker [beendet]:

17:00 Uhr: Die Präsentation startet. Die Ada-Lovelace Architektur samt ihrer Features wird nochmals beschrieben. Im Fokus steht besonders DLSS 3.0. Bereits 250 Spiele unterstützen die KI-Funktion

17:03 Uhr: Einige Spiele mit DLSS 3 und RTX-Unterstützung werden gezeigt. Zudem werden neue Spiele angekündigt, darunter Witchfire. Als Nächstes wird exklusives Gameplay vom Spiel gezeigt.

17:06 Uhr: Es werden weitere Spiele gezeigt, darunter Warhaven und A Day Before. Nvidia hebt insbesondere die Performance mit DLSS 3.0 hervor

17:10 Uhr: GeForce Now nutzt nun RTX-Grafikkarten. Unter anderem werden ab sofort RTX 4080 GPUs für den Game Streaming-Dienst genutzt. Hierfür ist jedoch die Ultimate Membership notwendig, welche ab dem 1. Quartal verfügbar sein wird. Der Preis liegt nach jetzigem Stand 19,99 US-Dollar

17:13 Uhr: Die RTX 4070 Ti ist offiziell. Laut Nvidia ist die Grafikkarte schneller als die RTX 3090 Ti, wobei der Verbrauch geringer sein soll. Die GPU wird ab dem 5. Januar für 799 US-Dollar erhältlich sein. Zudem soll die RTX 3000-Serie weiterhin als günstigere Option fortgeführt werden.

17:15 Uhr: Als Nächstes folgen die neuen Mobile GPUs auf Basis von Ada-Lovelace. Demnach sind die Chips bis zu 3x effizienter als die Vorgänger. Max-Q geht zudem in die 5. Generation

17:17 Uhr: Zu den Neuheiten von Max-Q Gen 5 gehören GDDR6, Tri-Speed-Memory-Control und On-Chip-Memory. Weiterhin soll der Verbrauch der GPUs deutlich sinken. Die Lesitung einer RTX 3080 soll mit einem Drittel des Verbrauchs realisiert werden.

17:18 Uhr: Es wird eine RTX 4070, 4060 und 4050 Mobile geben. Der Release erfolgt am 22. Februar und die günstigsten entsprechenden Notebook-Modelle werden für 999 US-Dollar an den Start gehen. Tatsächlich werden die beiden höherklassigen GPUs weniger Shader besitzen als die Vorgänger, dafür gibt es jedoch höhere Taktraten.

17:20 Uhr: Die RTX 4080 und 4090 Mobile werden ab dem 8. Februar verfügbar sein. Preislich starten entsprechende Modelle bei 1999 $. Es sollen über 170 Notebook-Modelle mit den neuen RTX 4000 Mobile GPUs erscheinen.

17:23 Uhr: Es gibt Neuigkeiten zu den neuen Funktionen des Nvidia Omniverse. Die eigentliche Vorstellung der Grafikkarten scheint vorbei zu sein

17:29 Uhr: Alle Ankündigungen werden nochmals zusammengefasst. Die Präsentation setzt sich nun mit dem Thema Robotik auseinander

Ab 17 Uhr im Liveticker: Nvidia @CES2023

Nvidia wird die GeForce RTX 4070 Ti voraussichtlich heute um 17 Uhr deutscher Zeit offiziell ankündigen. Daneben wird ebenfalls die Präsentation der neuen Notebook-GPUs erwartet, die bereits vorab geleakt wurden. Unter anderem hat sich die RTX 4080 Mobile bereits in einem ersten Benchmark gezeigt.

Update vom 03. Januar 2023:

Erste Hersteller haben offenbar ihre Custom-Designs der noch nicht offiziellen RTX 4070 Ti versehentlich vor dem Nvidia-Embargo vorgestellt. So hatte der Hongkonger Hersteller Inno3D Computerbase zufolge bereits kurzfristig eine Produktseite zur ELSA GeForce RTX 4070 Ti Erazor X freigeschaltet. Dort wird die Grafikkarte mit Werks-Overclocking und Dual-Slot-Design beschrieben, am I/O-Shield stehen dreimal DisplayPort 1.4a und einmal HDMI 2.1 zur Verfügung. Ansonsten hat das vorgestellte Modell keine besonderen Überraschungen parat, auch das Design ist recht schlicht gehalten.

Wie Videocardz berichtet, hat auch Zotac bereits die technischen Daten von drei Custom-Designs der RTX 4070 Ti veröffentlicht. Alle drei Modelle bieten eine erhöhte TDP gegenüber der von Nvidia vorgegebenen Leistungsaufnahme von 285 Watt. Einzig die Variante AMP Extreme AIRO soll auch weltweit auf den Markt kommen und verfügt im Leistungsmodus über eine TDP von 366W sowie 2,7 GHz Boost-Takt.

Update vom 30. Dezember 2022:

Mehrere Quellen haben inzwischen bestätigt, dass die RTX 4070 Ti zum günstigeren Preis verkauft werden soll, als zuvor kommuniziert. Die UVP werde demnach um 100 US-Dollar nach unten korrigiert und liege nun bei 799 US-Dollar statt 899 US-Dollar. Hierzulande wurde der Preis der inzwischen gestrichenen, beziehungsweise umbenannten GeForce RTX 4080 mit 1.099 Euro angegeben, die RTX 4070 Ti dürfte demnach um die 1.000 Euro kosten.

Update vom 15. Dezember 2022:

Auch PNY hat inzwischen die Spezifikationen der RTX 4070 Ti bestätigt. Demnach wird die GPU über 7.680 Shader-Einheiten verfügen, womit es sich tatsächlich um die eingestellte RTX 4080 12G handeln dürfte. Damit ist auch klar, dass uns am 5. Januar wohl keine „neue“ Grafikkarte erwarten wird, sondern lediglich ein neuer Name für ein bekanntes Produkt. Leider gibt auch der Eintrag von PNY keine Details zur Preisgestaltung preis.

Bild: Videocardz

Update vom 8. Dezember 2022:

Inzwischen hat der Boardpartner Colorful die Spezifikationen der RTX 4070 Ti bestätigt. Zwar hat der Hersteller den Eintrag wieder von der Website entfernt, Videocardz konnte das Datenblatt jedoch sichern. Wie bereits vermutet handelt es sich bei der Grafikkarte lediglich um eine umbenannten RTX 4080 12G. Entsprechend kommt hier der AD104-Chip zum Einsatz, der wahrscheinlich über 7.680 Shader-Einheiten verfügt. Der Basistakt der Colorful RTX 4070 Ti BattleAx Deluxe liegt scheinbar bei 2.310 MHz.

Bilder: Videocardz

Die Speicherbandbreite wird mit 504 GB/s angegeben, wobei das Speicherinterface 192 Bit breit ausfällt. Für die Stromversorgung ist ein einzelner 16-Pin-Anschluss zuständig. Coloful gibt die typische Leistungsaufnahme mit 285 Watt an. Leistungstechnisch dürfte die GPU in etwa auf dem Niveau der RTX 3090 respektive 3090 Ti liegen. Allerdings müssen erste Tests zeigen, wie sich die Grafikkarte letztendlich schlagen wird. Zum Preis ist leider weiterhin nichts bekannt.

Bild: Videocardz

Ursprünglicher Artikel vom 7. November 2022:

Könnte die Nvidia GeForce RTX 4070 Ti bereits in Kürze kaufbar sein? Zumindest geht aus einem Bericht der Website WCCFTech hervor, dass die Grafikkarte am 5. Januar erscheinen könnte. Allerdings gab es für das genannte Datum bis dato keine Bestätigung. Nun hat der italienische Onlinehändler Darko.it die Angabe allerdings bekräftigt. Vor einigen Tagen hat der Händler einen Countdown aktiviert, mit dem die Tage bis zum Erscheinen der GPU heruntergezählt wurden. Inzwischen wurde der Countdown jedoch wieder entfernt. Stattdessen lässt sich ein Hinweis finden, laut dem die RTX 4070 Ti noch nicht kaufbar ist.

Bild: WCCFTech

Mit der scheinbaren Bestätigung des Release-Termins werden auch die restlichen geleakten Termine von WCCFTech realistischer. So könnte Nvidia die kommende GPU erstmals am 3. Januar 2023 vorstellen. Ebenfalls am 3. Januar um 17 Uhr deutscher Zeit findet zudem die Keynote des Herstellers im Rahmen der CES 2023 statt.

Bei der RTX 4070 Ti wird es sich voraussichtlich um eine umgelabelte RTX 4080 mit 12 GB Videospeicher handeln. Nvidia hatte den Start der Grafikkarte kurz vor dem eigentlichen Release wieder zurückgezogen. Die GPU sollte im Vergleich zum Gegenstück mit 16 GB Speicher auf einem anderen Chip basieren und deutlich leistungsschwächer sein. Nun kehrt die GPU als Ti-Modell der bisher unveröffentlichten RTX 4070 zurück.

Ursprünglich waren zwei RTX 4080-Modell geplant (Quelle: Nvidia)

RTX 4080 wird wohl günstiger

Allerdings bleibt es nicht nur bei einer neuen Grafikkarte. Laut einem Bericht der chinesischen Boardchannels wird Nvidia im Dezember den Preis der RTX 4080 senken. Dadurch soll die GPU preislich attraktiver werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist aber nicht bekannt, wie hoch die Preissenkung ausfallen könnte. Zuvor hatte der Hersteller die Preise im Euro-Raum um fünf Prozent reduziert. Einige Custom-Modelle unterbieten schon jetzt die UVP von 1.469 Euro

Quellen
Arian Krasniqi

…ist seit 2021 Teil des Teams und befasst sich vor allem mit Hardware-Komponenten sowie mit weiteren technischen Neuheiten. Auch aktuelle Spiele auf PC und Konsole gehören zu seiner Leidenschaft. Neben der Arbeit studiert Arian an der RWTH Aachen Architektur.

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