Ryzen 7000: AMD bringt neue Desktop-CPUs mit und ohne 3D-Cache

Non-X- und X3D-Prozessoren sind offiziell
AMD

AMD erweitert die Ryzen-7000-Serie um sechs Desktop-CPUs. Die drei Non-X-Modelle kommen mit niedrigeren Leistungsaufnahmen und Preisen daher, während die X3D-Prozessoren mit 3D-V-Cache im Februar folgen.

Um Intels neue Raptor-Lake-Prozessoren zu kontern, hat AMD auf der CES weitere Desktop-CPUs präsentiert. Der Ryzen 9 7900, Ryzen 7 770 und Ryzen 5 7600 fallen etwas günstiger als ihre bereits erhältlichen X-Pendants aus. Da die Basis-Leistungsaufnahme von 105 Watt beziehungsweise 170 Watt (Ryzen 9 7950X) auf 65 Watt gesenkt wurde, sind die Taktraten der Non-X-Modelle ebenfalls etwas niedriger. Sie sollen am 10. Januar als Boxed-Varianten mit Kühler auf dem Markt starten. Die hiesigen Europreise sind derzeit unklar.

Bild: AMD

Im Februar bringt AMD zudem drei Prozessoren mit 3D-V-Cache in den Handel: Ryzen 9 7950X3D, Ryzen 9 7900X3D und Ryzen 7 7800X 3D. Die Preise dieser Modelle hat der Hersteller derzeit noch nicht enthüllt. Jeweils beträgt die Basis-Leistungsaufnahme 120 Watt, was im Falle der Ryzen-9-Modelle trotz unveränderter Boost-Taktraten sogar 50 Watt weniger als bei den X-Modellen sind. Bislang gibt es mit 3D-V-Cache nur den Ryzen 7 5800X3D aus April 2022 zu kaufen. Der zusätzliche L3-Cache ist erneut 64 Megabyte groß und sitzt auf dem CPU-Chiplet.

Den Hersteller-Benchmarks zufolge schneidet der Ryzen 7 7800X3D in Spielen wie Rainbow Six Siege, CS:GO und Dota 2 zwischen 21 und 30 Prozent besser in Full-HD ab als der Ryzen 7 5800X3D. Ob die neuen X3D-Modelle Intels K-Prozessoren der 13. Generation in Gaming-Szenarien schlagen können, bleibt abzuwarten. In unseren CPU-Tests hatte zuletzt Intel klar die Nase vorn, außer beim Stromverbrauch. Die Präsentation der X3D-Prozessoren könnt ihr in der Livestream-Aufzeichnung ab Minute 50 sehen.

Quellen
^