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Paketlieferant der Zukunft: Zipline-Drohne seilt Fracht präzise ab

Und Katapult-Drohne rettet Leben mit Blutkonserven

Wie könnten Pakete in Zukunft effektiver ausgeliefert werden? Daran arbeitet das Unternehmen Zipline bereits seit einigen Jahren und hat nun mit der Plattform 2 (P2) ein neues System präsentiert, was die klassischen Lieferdienste ersetzen und die Paketlogistik deutlich effektiver gestalten soll.

Das Start-up Zipline mit Sitz in South San Francisco entwickelt Lieferdrohnen bereits seit 2014. Knapp zwei Jahre später startete das Unternehmen einen besonderen Lieferdienst im zentralafrikanischen Ruanda, um per Katapult-Drohne schnell benötige Blutkonserven in eher unzugängliche Regionen liefern zu können. Mittlerweile sind zwei Basis-Center aktiv, die mit ihrer Reichweite von je 150 Kilometern das gesamte Land abdecken können.

Blutkonserven-Lieferdienst rettet Leben

Wie Technik-Youtuber Mark Rober nun in einer Reportage zeigt, basiert der rund um die Uhr aktive Lieferdienst auf einem recht effektiven System. Wenn eine Bestellung von einem Krankenhaus eingeht, wird die benötigte Konserve verpackt, in die Drohne gesteckt und innerhalb von 90 Sekunden nach Bestelleingang losgeschickt. Durch den Katapultstart bekommt die Drohne ihre benötigte Startgeschwindigkeit (knapp 105 km/h) und spart so Energie ein.

Mit knapp 110 km/h macht sich die Drohne dann vollkommen autonom und GPS-gesteuert auf den Weg zum Zielort, wo das Paket wird dann abgeworfen und vorsichtig mit Mini-Faltschirm zu Boden gleitet. Eine Landebahn ist nach der Rückkehr aufgrund eines ausgeklügelten Angelsystems übrigens nicht notwendig. Hier wird die Drohne einfach an ihrem Heck vom Himmel gefischt und für den nächsten Flug vorbereitet.

Bisher hat Zipline schon über eine halbe Millionen Lieferungen durchgeführt, und das nicht nur in Ruanda. Sogenannte „distribution center“ stehen mittlerweile auch in Ghana, Nigeria sowie Kenia und der Elfenbeinküste. Auch in den USA sowie Japan ist Zipline tätig.

Zipline P2: Die nächste Generation steht in den Startlöchern

Der nächste Schritt ist mit der Plattform 2 (oder kurz P2) bereits in Arbeit. Die Starrflügler-Drohne mit teilweise beweglichen Propellern soll sich vor allem auf das kommerzielle Ausliefern von Paketen oder Lebensmitteln fokussieren. Hierbei muss die Drohne selbst nicht landen und seilt stattdessen aus 90 Metern Höhe eine Tochterdrohne ab, die sich in gewissen Maßen noch selbst manövrieren kann – beispielsweise bei Gegenwind. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auch auf die Lautstärke der Mutterdrohne gelegt, die mit ihren besonders geformten Rotorblättern nur kaum hörbar agieren soll.

Bis zu 4 kg schwere Fracht kann dann innerhalb von zehn Minuten in einem Radius von 16 km (Hin- und Rückweg) auf einer Fläche so klein wie ein Tisch ausgeliefert werden. Das soll nicht nur dafür sorgen, dass weniger Lieferdienste auf den Straßen unterwegs sind, sondern auch Paketdiebstahl reduziert wird. Geladen wird die Zipline P2 dann an eigenen Stationen, die etwas an Straßenlaternen erinnern. Beispielhaft könnten solche Ladestationen an Logistikzentren, Supermärkten aber auch größeren Restaurants platziert werden.

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Quellen:
Leonardo Ziaja Portrait Leonardo Ziaja stellv. Chefredakteur

Ist vor allem für die Bereiche Smartphones und Mobile zuständig, testet aber auch andere Hardware-Highlights wie Gehäuse, Prozessoren und Mainboards. Darüber hinaus sorgt er für hochwertige Bilder in unseren Testberichten.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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