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ARM-Notebooks: Arbeitet Nvidia an eigenen Prozessoren für 2025?

Nvidia entwickelt laut Berichten eigene ARM-Prozessoren für Notebooks. Diese sollen sowohl ARM-Kerne als auch Grafik- und Tensor-Kerne von Nvidia umfassen. Bereits im Jahr 2025 könnten die Chips erscheinen.

Es scheint, als würde Nvidia zukünftig mehr als nur Grafikprozessoren im Consumer-Markt anbieten wollen. Berichten zufolge entwickelt das Unternehmen derzeit eigene ARM-Prozessoren, die neben ARM-Kernen auch Nvidia-Grafik- und Tensor-Kerne für Künstliche Intelligenz enthalten.

Dell-CEO deutet Enthüllung in 2025 an

Bereits im Oktober 2023 hatte die Nachrichtenagentur Reuters über diese Pläne berichtet. Nun hat Michael Dell, Gründer und CEO von Dell, in einem Interview mit Bloomberg diese Gerüchte erneut befeuert. Im Gespräch, das zusammen mit Nvidia-CEO Jensen Huang geführt wurde, deutete Dell an, dass Notebooks mit Nvidia-Prozessoren bereits im Jahr 2025 auf den Markt kommen könnten. Huang bestätigte diese Andeutungen.

Konkret stellte während des Interviews einer der Interviewer die Frage, ob Nvidia im Markt der KI-PCs einen Platz hat. Michael Dell antwortete prompt: „Kommt nächstes Jahr wieder.“ Diese Aussage wurde von Jensen Huang mit „exakt“ bekräftigt.

Aktuell kursieren zudem Gerüchte auf Twitter, dass Nvidia die ARM-Cortex-X5-Kerne (Codename Blackhawk) mit einer Blackwell-GPU kombinieren möchte. Die Blackwell-Generation wird die aktuelle Ada-Lovelace-Generation (GeForce RTX 4000) ablösen. Unklar ist jedoch, welche Fertigungstechnik zum Einsatz kommen wird. Während der Twitter-Nutzer „XpeaGPU“ den N3P-Prozess von TSMC nennt, verweist „Kepler_L2“ auf den Intel-3-Prozess, was angesichts der bestehenden Zusammenarbeit zwischen Nvidia und Intel nicht überraschen würde.

Der Zeitpunkt für Nvidias Vorstoß in den ARM-Notebook-Markt könnte strategisch günstig sein. Microsoft intensiviert derzeit seine Bemühungen rund um Windows on ARM mit Qualcomms Snapdragon-X-Plattform. Zudem läuft angeblich im kommenden Jahr ein Exklusivabkommen zwischen Microsoft und Qualcomm aus, was anderen Herstellern ermöglichen würde, Windows-ARM-Notebooks mit eigenen Prozessoren zu verkaufen.

Notebook mit sichtbaren Komponenten
Mit starker Gaming-Leistung mittels RTX-GPU könnte Nvidia im ARM-Segment glänzen. (Bild: Nvidia)

Auch AMD soll ARM-Chips entwickeln

Es wird erwartet, dass der Notebook-Markt im Jahr 2025 durch die neuen Angebote von Nvidia, AMD und anderen Herstellern wieder spannend wird. Laut der Reuters-Quelle plant auch AMD eine Wiederaufnahme seiner ARM-Entwicklung und die parallele Entwicklung von ARM-CPUs.

Mit den in Kürze startenden x86-Prozessoren von AMD und Intel sowie den verschiedenen ARM-Angeboten könnte der Wettbewerb im Notebook-Markt deutlich intensiver werden. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, dürfte Nvidia seine Position nicht nur bei Grafikprozessoren, sondern auch bei kompletten SoCs für Notebooks stärken.

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Quellen:
Foto von Tim Metzger Tim Metzger Redakteur

Schreibt seit 2020 für Allround-PC zu Technik aller Art und hat schon in jedem Ressort Artikel verfasst. Abseits des Redakteur-Jobs studiert Tim Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

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