GPD Duo: Außergewöhnliches Dual-OLED-Notebook kommt

Anders als bisherige Doppel-Bildschirm-Notebooks

Der Handheld- und Mini-PC-Hersteller GPD hat ein neues Notebook mit zwei OLED-Displays angekündigt. Im Gegensatz zu bisherigen Dual-Display-Modellen sitzt das zweite Display über dem Hauptbildschirm und nicht bei der Tastatur.

GPD hat kürzlich ein neues Notebook-Modell enthüllt. Das GPD Duo ist das erste Dual-OLED-Notebook des Unternehmens, und es bringt eine Design-Besonderheit mit: Anstelle eines zweiten Displays an der Stelle der Tastatur, befindet sich das zusätzliche Display über dem Hauptbildschirm.

Mit dieser Konfiguration unterscheidet sich das GPD Duo erheblich von bisherigen Dual-Display-Notebooks, wie dem Asus Zenbook Duo oder dem Lenovo Yoga Book 9i, bei denen das zweite Display dort positioniert ist, wo sich üblicherweise die Tastatur befindet. GPD hat jedoch darauf verzichtet, die Tastaturfläche zu opfern, und stattdessen das zweite Display mithilfe eines Scharniers oberhalb des Hauptbildschirms angebracht.

Zweimal 13,3 Zoll und mit 35-W-CPU

Das erste Produktbild zeigt zwei übereinander befindliche 13,3-Zoll-OLED-Touchscreens. Diese Anordnung ermöglicht es dem Nutzer, das zweite Display nach oben zu schwenken. Möchte man das Gerät wie ein herkömmliches Notebook nutzen, kann der zweite Bildschirm einfach wieder heruntergeklappt werden, sodass er rückseitig am Hauptbildschirm anliegt.

Für den Betrieb als Tablet lassen sich beide Bildschirme flach über die Tastatur klappen, wobei das zweite Display dann nach oben zeigt. Diese Flexibilität könnte das GPD Duo zu einem vielseitigen Begleiter für den Alltag machen, obwohl abzuwarten bleibt, wie sich das Design auf die Ergonomie und Stabilität auswirkt.

Laut Liliputing wird das GPD Duo voraussichtlich von einem AMD Ryzen 7 8840U angetrieben. Die Angabe von 35 Watt TDP spricht aber dagegen, denn der Ryzen 7 8840U ist für 15 bis 30 Watt ausgelegt.

Sofern ein AMD-Prozessor zum Einsatz kommt, ist eher von einem HS-Modell auszugehen. Zumal zählt der 8840U zwar technisch als KI-Prozessor, nur wird die NPU-Leistung von 16 TOPS von neueren Konkurrenten (45+ TOPS) in den Schatten gestellt. Das GPD Duo ist nicht als Gaming-Laptop konzipiert, sondern soll vielmehr in die Fußstapfen der GPD-Pocket- oder P2-Max-Reihen treten, die für ihre kompakte Bauweise bekannt sind.

Weitere technische Details sowie Informationen zu Preis und Verfügbarkeit stehen noch aus. Das Bild lässt allerdings folgende Anschlüsse erkennen: Ethernet-Port, OcuLink-Anschluss (für eGPUs), zwei USB-Ports und eventuell ein SD-Kartenleser. Es bleibt spannend, wie GPD dieses neue Konzept umsetzt und ob es überhaupt nach Deutschland gelangen wird.

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Quellen:
Foto von Tim Metzger Tim Metzger Redakteur

Schreibt seit 2020 für Allround-PC zu Technik aller Art und hat schon in jedem Ressort Artikel verfasst. Abseits des Redakteur-Jobs studiert Tim Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

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