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Samsung Galaxy Watch Ultra: So viel soll die Super-Smartwatch kosten

Gerüchte zu kommenden Samsung-Smartwatches

Samsung könnte dieses Jahr die Smartwatch-Welt überraschen: Neben der Galaxy Watch 7 ist auch eine Galaxy Watch Ultra als Konkurrent zur Apple Watch Ultra im Gespräch. Während ein effizienterer Chip die Akkulaufzeit verbessern könnte, sind auch diverse KI-Funktionen unterwegs. Ein Leak enthüllt jetzt zudem alle Varianten und Europreise.

Samsung Galaxy Watch 7 & Ultra vorgestellt

Samsung hat auf dem jüngsten Galaxy Unpacked Event in Paris eine ganze Reihe neuer Produkten vorgestellt. Dabei gab es auch zwei neue Smartwatches zu sehen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Die aufgefrischte Galaxy Watch 7 sowie die massive Galaxy Watch Ultra. Wir haben euch alle offiziellen Details zu den beiden neuen Uhren in einem eigenen Beitrag zusammengefasst.

Neben der Galaxy Watch 7 wird es offenbar keine Galaxy Watch 7 Pro/Classic mehr geben. Stattdessen bringt Samsung mit der Galaxy Watch Ultra eine besonders stark ausgestattete Smartwatch an den Start, die durchaus etwas mit Samsungs bisheriger Designphilosophie bricht – und doch stark an eine Apple Watch Ultra 2 (hier im Test) angelehnt ist.

Samsung Galaxy Watch „Ultra“ mit eckigem Design

Die Smartwatch scheint zwar deutlich eckiger auszufallen, aber weiterhin über ein rundes Display zu verfügen. Zumindest hat sich Samsung für die Ultra einen einzigartigen Look einfallen lassen – Design ist aber bekanntlich Geschmackssache. Laut einem Bericht von Smartprix verbaut Samsung hier ein 1,5 Zoll großes und rundes Display, wobei die Uhr auf eine Größe von 47 x 47 x 16,5 Millimeter kommt. Damit wäre sie leicht größer als die Galaxy Watch 6 Classic.

Galaxy Watch Ultra (Bilder: Evan Blass)

Die Uhr soll außerdem einen dritten Button bekommen, dessen Funktion bisher aber nicht geklärt ist. Aus einem Leak von Android Headlines geht hervor, dass das Display der Watch Ultra zudem eine Spitzenhelligkeit von 3.000 Nits erreicht. Die normale Galaxy Watch 7 (40 und 44 Millimeter) hat hingegen ein Display, welches eine Spitzenhelligkeit von 2.000 Nits erreicht.

Üppiger Akku für längere Laufzeiten?

Mit 590 Milliamperestunden fällt der Akku in der Ultra-Uhr gegenüber der 425 mAh (44 mm) bzw. 300 mAh (40 mm) in der Galaxy Watch 7 recht üppig aus. Zudem setzt Samsung bei der Galaxy Watch Ultra wohl auf ein Gehäuse aus Titan statt Aluminium und macht dieses mit 10 ATM nochmal deutlich widerstandsfähiger gegenüber Wasser.

Galaxy Watch 7 (Bilder: Evan Blass)

Darüber hinaus könnte die Uhr über neue Sensoren verfügen. Laut dem Twitter-Leaker @kro_roe wird es möglich sein, hiermit Blutzucker-Messungen durchzuführen. Aktuell hängt die Freigabe wohl noch an den südkoreanischen Behörden. Eventuell könnte die Funktion auch nur in Kombination mit dem Galaxy Ring möglich sein, um eine genauere Messung zu ermöglichen.

3-nm-Chip für 50 Prozent mehr Effizienz?

Die potenzielle Ausstattung der neuen Smartwatch-Generation erregt zusätzliche Aufmerksamkeit, vorwiegend der Exynos W1000, welcher einen signifikanten Leistungssprung verspricht. Der in 3 nm gefertigte Chip soll um 30 Prozent schneller sowie 50 Prozent energieeffizienter sein als sein Vorgänger. Sollten sich diese Informationen bestätigen, könnten Nutzer eine spürbar längere Akkulaufzeit im Vergleich zu früheren Modellen erwarten.

Das neue Hybrid-Interface kommt bereits bei der OnePlus Watch 2 zum Einsatz. (Videoquelle: Google)

Der angeblich verbesserte Exynos-Chip könnte in Kombination mit weiteren Optimierungen, wie der hybriden Schnittstelle von Wear OS 4, die Akkulaufzeit erheblich verbessern. Dann könnte ein Co-Prozessor ein Großteil der Aufgaben übernehmen, sofern keine anspruchsvollen Apps verwendet werden. Der Hauptprozessor wäre derweilen inaktiv, was Strom spart.

Neue Gesundheits- und Fitnessfunktionen mittels KI

Erstmals hat sich Samsung zur nächsten Galaxy-Watch-Generation geäußert. Einige Galaxy-KI-Funktionen werden in den neuen Modellen implementiert. Zuweilen erfordern sie die neue Hardware der Galaxy-Watch-7-Serie, aber Funktionen, die keine neue Technik benötigen, sollen bis Ende 2025 kostenlos für Modelle ab der Galaxy Watch 4 per Update bereitgestellt werden.

Nachfolgend seht ihr eine Übersicht der angekündigten KI-Funktionen:

  1. Energy Score:
    • Kombiniert Schlafanalyse, Aktivitäten des Vortages und Herzfrequenz während des Schlafes.
    • Gibt Auskunft über die Tagesform und ist ab der Galaxy Watch 4 verfügbar.
  1. Erweiterte Schlafanalyse:
    • Neue Indikatoren wie Bewegung, Schlaflatenz, Herzfrequenz und Atemfrequenz während des Schlafes.
    • Ergänzt bestehende Metriken wie Schnarchstunden, Sauerstoffgehalt im Blut und Schlafzyklen.
  1. Neue Sporttracking-Metriken:
    • Aerobic Threshold (AT) / Anaerobic Threshold (AnT): Für detaillierte Analyse der Laufleistung.
    • Functional Threshold Power (FTP): Speziell für Radfahrer zur Leistungsanalyse.
    • Race-Funktion: Vergleich der Leistung auf derselben Strecke mit früheren Ergebnissen.
  1. Personalisierte Trainingspläne:
    • Kombination verschiedener Übungen zu individuellen Workouts.
    • Unterstützung durch KI zur Optimierung der Trainingsroutine.
  1. Wellness-Tipps:
    • Motivierende Tipps und Einblicke zur Erreichung persönlicher Gesundheitsziele.

Was kostet die Samsung Galaxy Watch Ultra?

Laut neuesten Informationen soll die Galaxy Watch 7 in den Farben Marble Gray, Cream White und Forrest Green geben. Beim Preis soll sich überraschend wenig tun: Das 40-mm-Basismodell der Galaxy Watch 7 wird bei 319 Euro UVP starten, wie Leaker billbil-kun nun enthüllte. Die Galaxy Watch Ultra soll mit 699 Euro zwar ein gutes Stück teurer werden, aber immer noch unter der Apple Watch Ultra liegen.

Mit einer voraussichtlichen Vorstellung im Juli neben den neuen Samsung-Foldables wird es nicht mehr lange dauern, bis Klarheit über die tatsächlichen Neuerungen der Galaxy-Watch-7-Serie herrscht. Eine neue Wearable-Zielgruppe dürfte der Hersteller zudem mit dem Galaxy Ring ansprechen.

Beitrag erstmals veröffentlicht am 20.03.2024

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Quellen:
Foto von Tim Metzger Tim Metzger Redakteur

Schreibt seit 2020 für Allround-PC zu Technik aller Art und hat schon in jedem Ressort Artikel verfasst. Abseits des Redakteur-Jobs studiert Tim Technikjournalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher und diverser Sprachformen (m/w/d) verzichtet. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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