Durch ein aktuelles Software-Update erhält die Amazfit Balance 2 eine neue Gesundheitsfunktion: Sie kann nun den Blutdruck messen. Eigentlich sollte das Feature mit dem Update für alle Nutzer freigeschaltet werden – in einigen Ländern, darunter Deutschland, ist es jedoch nur über einen Umweg nutzbar.
Blutdruckmessung erfordert regelmäßige Kalibrierung
Die Technik dahinter basiert auf einem optischen Sensor (PPG) und liefert Schätzwerte, ähnlich wie bei vergleichbaren Smartwatches anderer Hersteller. Damit die Uhr den Blutdruck einigermaßen genau erfassen kann, muss sie zunächst mit Referenzwerten eines klassischen Blutdruckmessgeräts abgeglichen werden. Hierzu sind je drei Messungen mit der Manschette und der Smartwatch nötig. Diese Kalibrierung verliert nach rund einem Monat jedoch an Gültigkeit und sollte daher regelmäßig wiederholt werden. Nach dem Abgleich kann die Messung jederzeit über die entsprechende Anwendung auf dem Gerät gestartet werden.
Funktion über Umwege aktivierbar
In Europa, insbesondere in Ländern wie Deutschland und Österreich, steht die neue Messfunktion nicht direkt zur Verfügung. Sie lässt sich nur freischalten, wenn die Amazfit Balance 2 (Test) mit einem Zepp Health Nutzerkonto verbunden wird, das auf eine Region registriert ist, in der die Funktion offiziell angeboten wird. Darunter befinden sich zum Beispiel Brasilien oder auch Singapur. Dafür muss man das Gerät jedoch vom bisherigen Konto trennen und mit einem neu angelegten Profil koppeln.
Zulassung in Europa bislang offen
Wann oder ob diese Funktion offiziell zu einem späteren Zeitpunkt auch in Europa freigeschaltet wird, ist derzeit noch unklar. Hintergrund dürften regulatorische Anforderungen im Bereich medizinischer Funktionen sein, die in der EU besonders streng geregelt sind. Bis dahin bleibt Nutzern im deutschsprachigen Raum nur die Möglichkeit, die Funktion über inoffizielle Wege zu aktivieren.
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Quellen:


Wäre schön, wenn manche Features (Blutdruck, EKG) noch ergänzt würden, aber leider nicht überall zugelassen sind. Ich vermisse – obwohl die Balance 1 wie 2 ein Gyroskop besitzt – immer noch die Funktion für z. B. Sturzerkennung. Mit der Balance1 hatte ich noch gehofft, dass mit dem „letzten“ Update 3.26.4.1 endlich mal die Pulsfrequenzkategorien vereinheitlicht worden wären, aber trotz meines häufigen Feedbacks nie von Amazfit in Angriff genommen wurden. Was soll ich auf der Uhr wie Zepp-App mit: „Zone 1 … Zone 5“, „Bereich 1 … Bereich 5“, „Umfang 1 … Umfang 5“, „Entspannt … Maximum“ und „Entspannt … Vo2max“. Es fehlt die durchgängige Vereinheitlichung der Bezeichnungen, die wohl der Übersetzung geschuldet ist. Schön wäre es, wenn für den deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) noch ein „allerletztes“ Update käme vor dem EOL der Balance1, dass diese langen Missstand behebt….? Nach erneutem Hinweis zu den Pulskategorien teilte mir Amazfit-Support lediglich mit, dass dies weitergeleitet wird und mit einem zukünftigen Update bereinigt werden würde. Dann sicherlich nicht mehr für die Balance1, allenfals für die Balance2, wo das gleiche Problem existent ist, aber auch in der App.