AMD nutzt die CES 2026 für ein breites CPU-Update. Im Mittelpunkt steht die neue Ryzen-AI-400-Serie („Gorgon Point“) für Notebooks, die hauptsächlich bei Taktraten, Speicheranbindung und KI-Leistung gegenüber Strix Point zulegt. Anders als im Vorjahr gibt es jedoch keine neuen Architekturen.
Ryzen AI 400: Refresh als Antwort auf Intel Panther Lake
Mit der Ryzen-AI-400-Serie frischt AMD seine Notebook-Plattform auf. Technisch bleibt es bei der bekannten Kombination aus Zen-5- und Zen-5c-Kernen mit bis zu 12 CPU-Kernen und 24 Threads, neu sind jedoch höhere Taktraten und eine schnellere Speicheranbindung. AMD nennt maximale Boost-Taktraten von bis zu 5,2 GHz auf der CPU-Seite sowie bis zu 3,1 GHz für die integrierte RDNA-3.5-Grafik.
Die iGPU skaliert je nach Modell von der Radeon 840M bis zur Radeon 890M mit bis zu 16 Compute Units. Beim Arbeitsspeicher unterstützt AMD bei den Top-Modellen nun DDR5-8533, während kleinere SKUs bei bis zu 8.000 MT/s liegen. Auch beim Cache gibt es ein moderates Plus: Bis zu 36 MB kombinierter L2- und L3-Cache sind vorgesehen.
Ein zentraler Punkt bleibt die KI-Leistung. Die integrierte NPU erreicht nun bis zu 60 AI-TOPS und positioniert die Ryzen-AI-400-Serie klar als Copilot-Plus-fähige Plattform. AMD spricht von deutlichen Zugewinnen gegenüber der Vorgängergeneration, insbesondere bei KI-Workloads und Content-Creation-Anwendungen.
Das Line-up reicht vom Ryzen AI 9 HX 475 und HX 470 (jeweils 12C/24T, Radeon 890M) über Modelle mit 10 Kernen bis hinunter zum Ryzen AI 5 430 mit 4 Kernen und Radeon-840M-Grafik. Erste Notebooks von Acer, ASUS, HP und Lenovo sollen noch im Januar starten, weitere Systeme folgen im Laufe des ersten Quartals 2026. Intel setzt bei der neuen Serie Core Ultra 300 (Panther Lake) hingegen auf neue Architekturen.
Ryzen 7 9850X3D & neue Strix-Halo-SKUs
Abseits der Notebook-CPUs hat AMD mit dem Ryzen 7 9850X3D auch einen neuen Gaming-Prozessor für den Desktop angekündigt. Der Zen-5-Chip bietet 8 Kerne, 16 Threads, bis zu 5,6 GHz Boost und insgesamt 104 MB Cache bei 120 W TDP. Laut AMD liegt die Gaming-Leistung im Schnitt 27 Prozent über Intels Core Ultra 9 285K (Test).
Ebenfalls neu: zusätzliche Ryzen-AI-Max+-Modelle der „Strix-Halo“-Familie, die das Portfolio nach unten abrunden. Der Fokus der CES-Ankündigungen bleibt jedoch klar auf Ryzen AI 400 und damit auf einem gezielten Update für AMDs Notebook-Plattform.
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Quellen:- AMD (Vorabinformationen)






