Zur CES könnte AMD neue Mobile-Prozessoren vorstellen, die allerdings kaum Neuerungen mit sich bringen werden. Die Rede ist von Gorgon Point und den Ryzen AI 400 Mobile-CPUs – einem Refresh von Strix Point.
Und tatsächlich scheint sich technisch im Vergleich zu Strix Point (Ryzen AI 300) nichts zu ändern. AMD wird die gleichen Chips wiederverwenden, sodass es keine CPU-, GPU- oder NPU-Upgrades geben wird. Vermutlich wird AMD lediglich die Taktraten erhöhen, um einen kleineren Performance-Boost zu ermöglichen. Bisher wurden drei SKUs geleakt, die voraussichtlich erscheinen werden:
- Ryzen AI 9 HX 470: 4x Zen 5 + 8x Zen 5c (12 Kerne/ 24 Threads); 5,5 GHz+; Radeon 890M; XDNA2
- Ryzen AI 9 465: 4x Zen 5 + 6x Zen 5c (10 Kerne/ 20 Threads); Radeon 880M; XDNA2
- Ryzen AI 7 450: 3x Zen 5 + 5x Zen 5c (8 Kerne/ 16 Threads); Radeon 860M; XDNA2
Gorgon Point: Takt über 5 GHz?
Bisher ist nicht bekannt, wie hoch der Ryzen AI 9 465 und der Ryzen AI 7 450 takten werden. Vermutlich wird der Takt aber deutlich über 5 GHz liegen. Damit wird AMD dann Anfang 2026 gegen den Snapdragon X2 Elite und gegen die nächsten Intel Mobile-Prozessoren ankämpfen. Ein großes Upgrade wird es erst mit Medusa Point geben, wobei es sich um die ersten Zen-6-APUs für den mobilen Einsatz handeln wird.
Die ersten Notebooks mit Gorgon Point-CPU werden vermutlich auf der CES 2026 im Januar gezeigt. Eventuell wird AMD ebenfalls einen ersten Blick auf die kommenden Zen-6-CPUs gewähren, die vermutlich Mitte oder Ende 2026 auf den Markt kommen werden.
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Quellen:


