AMD hat mit der Radeon RX 7700 eine neue Grafikkarte auf RDNA-3-Basis vorgestellt. Die Ankündigung kommt durchaus überraschend, vor allem, da die GPU der vergangenen Generation angehört.
Die RX-9000-Serie ist bereits seit Monaten verfügbar und AMD bietet inzwischen vier entsprechende GPU-Modelle an. Allerdings fehlen bisher günstige Optionen, mit denen AMD den Bereich rund um die RTX 5050 angreifen könnte. Anstatt ein solches Modell auf den Markt zu bringen, kündigt AMD nun jedoch die RX 7700 an. Die GPU basiert auf der zwei Jahre alten RDNA-3-Architektur und ordnet sich unterhalb der RX 7700 XT ein.
RX 7700 mit Navi 32 GPU und 16 GB Speicher
Die Radeon RX 7700 nutzt wie die RX 7700 XT und RX 7800 XT eine Navi 32-GPU, die jedoch noch weiter beschnitten wurde. So bietet der Chip nur noch 40 CUs mit insgesamt 2.560 Shadern, womit sie eine deutlich geringere theoretische Leistung als die RX 7700 XT mit 3.456 Shadern bietet. Leistungstechnisch ist die Grafikkarte näher an der RX 7600 XT.
Dafür ist jedoch die Speicher-Ausstattung interessant, denn die Grafikkarte bietet hier die gleiche Ausstattung wie die RX 7800 XT. Heißt: Die GPU besitzt vier aktive Memory Core Dies, deren je 64 Bit ein 256-Bit-Speicherinterface ergeben, Hieran sind 16 GB GDDR6-Videospeicher angebunden. Ebenfalls überraschend ist die TDP, die mit 263 Watt genauso hoch ausfällt wie bei der RX 7800 XT. Dies spricht für eine höhere Betriebsspannung, um auch minderwertige Dies nutzen zu können. Alternativ wäre auch eine höhere Taktung denkbar.
Ohne Details zum Markstart
Bisher hat sich AMD nicht zum Marktstart oder zum Preis der RX 7700 geäußert. Es wäre also durchaus möglich, dass die Grafikkarte ausschließlich für OEM-Systeme gedacht ist.
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