Anker Solix hat mit der Solarbank 4 E5000 Pro eine neue Plug-in-Speicherlösung vorgestellt, die im Vergleich zur Solix Solarbank 3 Pro ordentlich aufgebohrt wurde und einige Upgrades erhalten hat. Viele Details zum neuen Speicher waren bereits im April durchgesickert, kurz nachdem das Solix Max AC vorgestellt worden war. Nun folgte in Berlin die offizielle Ankündigung.
Die neue Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro kombiniert eine Solareingangsleistung von bis zu 5.000 Watt mit einer Speicherkapazität von 5 kWh und soll sich modular auf bis zu 30 kWh erweitern lassen. Dazu kommen vier MPP-Tracker mit je 1.250 Watt Eingangsleistung, über die sich bis zu zwölf Solarmodule anschließen lassen.
Die maximale Gesamteingangsleistung gibt der Hersteller dabei mit 5.000 Watt an, wobei die maximale Spannung 50 Volt und die Stromstärke 36 A nicht überschreiten darf. Die Anlaufspannung liegt bei 16 V.

Solix 4 Pro: 800 Watt normal, 2.500 Watt über Wieland-Stecker
Im Standardbetrieb wird die Solarbank über eine 800-Watt-Steckdose in den Hausstromkreis eingebunden. Für höhere Leistungsanforderungen bietet Anker mit PluginPower 2.0 eine Erweiterung auf bis zu 2.500 Watt im netzgekoppelten Betrieb. Voraussetzung dafür ist unter anderem eine entsprechende Installation, etwa über einen Wieland-Stecker durch Fachpersonal. Der Speicher wurde zudem durch den TÜV Rheinland zertifiziert, der die Sicherheit und Einhaltung aller relevanten Normen für den erweiterten Hausstromkreisbetrieb bestätigt.

Ein integrierter bidirektionaler Wechselrichter ermöglicht es, den Akku auch über das Stromnetz zu laden. Die AC-Eingangsleistung liegt demnach bei bis zu 2.500 Watt. Zusätzlich verfügt das System über eine Notstromfunktion: Bei einem Stromausfall erfolgt laut Hersteller innerhalb von 10 Millisekunden eine Umschaltung in den Off-Grid-Betrieb, um wichtige Verbraucher weiter zu versorgen. Im Vergleich zum Vorgänger wurde die Ausgangslistung von 1.200 Watt auf 2.500 Watt erhöht.
Die eingesetzten LFP-Batteriezellen sollen bis zu 10.000 Ladezyklen ermöglichen, was einer Nutzungsdauer von rund 15 Jahren entsprechen soll. Die Solarbank ist nach IP66 gegen Staub und Wasser geschützt und für Betriebstemperaturen von -20 bis +55 Grad Celsius ausgelegt.

LFP-Zellen sollen 10.000 Zyklen überstehen
Softwareseitig nutzt das System das Betriebssystem Anker PowerOS. Ein integriertes Energiemanagementsystem analysiert unter anderem Wetterdaten und Strompreise, um Lade- und Entladeprozesse automatisch zu optimieren. Darüber hinaus unterstützt das System offene Schnittstellen zur Einbindung in Smart-Home-Plattformen wie Home Assistant. Die Verarbeitung der Daten erfolgt laut Hersteller lokal und unter Einsatz von Verschlüsselungstechnologien.

Die Solarbank 4 E5000 Pro ist zudem mit bestehenden Anker-Speicherlösungen kompatibel, was eine schrittweise Erweiterung bestehender Systeme ermöglicht. Auch zukünftige Erweiterungen, etwa über zusätzliche Komponenten, sind angekündigt.
Was kostet die Anker Solix 4 Pro?
Die Solarbank 4 E5000 Pro soll ab dem 12. Juni 2026 zu einem Preis von 1.999 Euro regulär verfügbar sein. Erweiterungsbatterien mit 5 kWh Kapazität werden zum Start für 1.399 Euro angeboten. Damit ist das neue Anker-Speichersystem deutlich teurer als das Zendure SolarFlow 4000 Mix mit 8 kWh Basiskapazität. Zumindest bietet Anker zum Start 25 Prozent Rabatt an, wobei Käufer ebenfalls einen Solix Smart Meter Gen 2 kostenlos erhalten. Durch den Rabatt sinkt der Startpreis auf 1.499 Euro.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 10.04.2026
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Anstatt immer neue und größere Speicher zu produzieren, sollten sie die Anker Solix3 erst einmal optimieren. Warum hat sie keinen 12 Volt Anschluss? Ich wechsele die Anker 3 zwischen Boot und Selbstausgebautem Wohnmobil. Leider fehlt der 12 Volt Anschluss. Gruß Jürgen