Vor rund einem Jahr hat Anker die Solix Solarbank 3 Pro auf den Markt gebracht. Der Nachfolger ist zwar bereits auf dem Markt, trotzdem kann sich der Griff zum Solix 4 Pro Vorgänger immer noch lohnen – wenn euch die niedrigere Kapazität und Eingangsleistung nicht abschrecken.
Ursprünglich ging die Anker Solix Solarbank 3 E2700 Pro für 1.499 Euro an den Start, womit sie zum Launch-Zeitpunkt rund 550 Euro günstiger war als die neue Solix 4 Pro. Inzwischen ist der Preis aber deutlich gefallen, wodurch sich der Speicher als spannende Mittelklasse-Option für „kleine“ Balkonkraftwerke platziert.
Testfazit:Die Anker Solix Solarbank 3 E2700 Pro ist technisch spannend: Im Vergleich zum Vorgänger bietet das System deutlich mehr Kapazität, bidirektionales Laden, neue KI-Systeme und eine deutlich höhere Leistung – ohne dabei merklich größer zu werden. Dazu kommen praktische Features wie eine Notstromsteckdose, Smart Meter- und Smart Plug-Unterstützung sowie eine superleichte Einrichtung.
Mit derzeit 999 Euro ist das System preislich durchaus ansprechend. Wer also nach einem Solarspeicher mit besonders hoher Kapazität sucht, kann hier bedenkenlos zugreifen. […]
Arian Krasniqi
Ein sinnvolles Upgrade für euer Balkonkraftwerk!
So wird die Solix 3 Pro im Anker Solix Onlineshop für 999 Euro (hier kaufen) angeboten, zu diesem Preis bekommt ihr sie auch auf Amazon. Bei beiden Shops gibt es einen Anker Solix Smart Meter kostenlos dazu.
Daneben bietet Anker einige Bundles an, die vor allem für Personen ohne bestehendes Balkonkraftwerk interessant sind. Zusammen mit vier 445 Wp PV-Modulen werden 1.249 Euro fällig; der Speicher samt Erweiterungsakku kostet wiederum 1.698 Euro.
Solarbank 3 Pro: Wechselrichter mit 3.600-Watt-MPPT
Die Solarbank 3 Pro verfügt über einen integrierten Wechselrichter, der über vier MPPT-Anschlüsse verfügt. Hierüber können maximal 3.600 Watt (900 Watt pro MPPT) eingespeist werden, wobei bis zu acht Solarmodule mit bis zu 4.680 Watt Gesamtleistung angeschlossen werden können.

Speicher kann erweitert werden
Ein Highlight ist der große LFP-Akku, der in der Basisvariante 2.688 Wh speichern kann. Optional kann der Solix Speicher um bis zu fünf Batterien erweitert werden, womit eine Kapazität von bis zu 16 kWh erreicht wird. Im Vergleich zur neuen Anker Solix Solarbank 4 E5000 Pro fällt die Kapazität zwar deutlich geringer aus, dafür zahlt ihr jedoch auch deutlich weniger.
Der Akku kann mit bis zu 1.200 Watt aufgeladen werden, wobei Laden ebenfalls über den Hausstrom möglich ist. Dabei kann die Solarbank 3 Pro entweder über das öffentliche Stromnetz geladen werden, oder mit einer klassischen Dach-PV-Anlage. Dadurch soll sie laut Anker eine kostengünstige Alternative zu herkömmlichen PV-Speichern sein.
Bidirektionales Laden für dynamische Stromtarife
Durch das bidirektionale Laden profitiert man obendrein von einem dynamischen Stromtarif: Die “Anker Intelligence” analysiert demnach Strompreistrends und Wettervorhersagen und entwickelt darauf basierend eine optimale Lade- und Entladestrategie. Für die Strompreisanalyse greift Anker auf die Daten von Nord Pool zurück – die Strombörse liefert ebenfalls die Großhandelspreise für Tibber und Co.

Zur weiteren Ausstattung gehört zudem eine Schucko-Steckdose, die im Off-Grid-Betrieb bis zu 1.200 Watt bereitstellen kann. Die Solix 3 Pro ist 29,2 Kilogramm schwer, misst 460 x 254 x 279 Millimeter und ist nach IP65 vor Wasser und Staub geschützt. Ein Betrieb ist von -20 °C bis 55 °C möglich.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 08.04.2025
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