Apple hat sein iPad Air aktualisiert und stattet die Tablet-Reihe erstmals mit dem M4-Prozessor aus. Das neue Modell ist weiterhin in zwei Größen erhältlich – 11 und 13 Zoll – und soll trotz des Chip-Upgrades günstiger als der Vorgänger sein.
In erster Linie vollzieht Apple mit der neuen iPad Air Generation das Upgrade von Apple M3 auf Apple M4. Den Chip kennen wir bereits aus der letzten iPad Pro Generation, vom MacBook Air und vom Mac Mini und bietet eine ziemlich hohe Leistung. Der Generationswechsel bringt auch beim Arbeitsspeicher spürbare Verbesserungen. Apple erhöht den fest verbauten RAM von 8 auf 12 GByte, der zudem auch als Videospeicher für die GPU genutzt werden kann. Gleichzeitig steigt die Speicherbandbreite von 100 auf 120 GByte pro Sekunde. Das soll sich vor allem bei speicherintensiven Anwendungen wie Videobearbeitung oder KI-Funktionen bemerkbar machen.
Design und Display unverändert
Am äußeren Erscheinungsbild ändert sich nichts. Beide Modelle behalten ihre bekannten Abmessungen und Displays mit 264 Pixel pro Zoll sowie DCI-P3-Farbraumabdeckung. Die Helligkeit liegt beim 11-Zoll-Modell bei 500 cd/m², das 13-Zoll-Modell kommt auf 600 cd/m². Ein ProMotion-Display mit 120 Hz bleibt weiterhin dem iPad Pro vorbehalten. Somit bietet das iPad Air auch 2026 nur ein 60 Hz Display, was im Vergleich zur Konkurrenz aus dem Android-Bereich und angesichts des relativ hohen Preises ärgerlich ist.

Preise sinken trotz besserem Chip
Trotz des Hardware-Upgrades senkt Apple die Einstiegspreise. Das 11-Zoll-Modell startet bei 650 Euro, das 13-Zoll-Modell bei 850 Euro – und damit jeweils 100 Euro günstiger als die M3-Vorgänger. Optional ist bei beiden Varianten ein 5G-Modul für 170 Euro Aufpreis konfigurierbar. Speicher-Upgrades schlagen hingegen deutlich zu Buche: 256 statt 128 GByte kosten 130 Euro mehr, 512 GByte zusätzlich 250 Euro.
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