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Apple Mac mini mit M4 überrascht mit austauschbarer SSD und kompakter Kühlung

Starkes Upgrade für den kleinsten Mac

Apple hat den neuen Mac mini mit M4 und M4 Pro vorgestellt. Der kompakte Desktop-Rechner kommt nun standardmäßig mit 16 GB RAM, behält aber den Einstiegspreis von 700 Euro bei. Das Gehäuse ist kleiner und bietet erstmals Anschlüsse an der Vorderseite. Der Powerbutton wurde hingegen an einer wirklich komischen Stelle platziert, aber wo?

Der Mac mini präsentiert sich in einem komplett überarbeiteten Design, das deutlich kompakter ausfällt als beim Vorgängermodell. Die Grundfläche wurde von 19,7 × 19,7 Zentimetern auf nun 12,7 × 12,7 Zentimeter reduziert, was einer Verringerung um fast 50 Prozent entspricht.

Die Höhe des Gehäuses beträgt jetzt allerdings 5 Zentimeter statt zuvor 3,6 Zentimeter. Damit benötigt der Mac mini weniger Platz auf dem Schreibtisch und orientiert sich optisch am Mac Studio, ragt aber etwas mehr in die Höhe. Dennoch: „Mini“ ist hier wirklich Programm, der Rechner ist verdammt klein.

Leistung pur: M4 und M4 Pro schieben an!

Im Inneren arbeitet der neue M4-Chip, der erstmals auch als Pro-Variante erhältlich ist. Der M4 verfügt über eine 10-Kern-CPU und eine 10-Kern-GPU, während der M4 Pro mit bis zu 14 CPU-Kernen (davon 10 Performance- und 4 Effizienzkerne) und bis zu 20 GPU-Kernen ausgestattet ist.

Beide Chips bieten laut Apple eine spürbare Leistungssteigerung gegenüber den Vorgängermodellen und unterstützen hardwarebeschleunigtes Raytracing.

Anschlüsse und Ausstattung

Erstmals verfügt der Mac mini über Anschlüsse an der Vorderseite. Dort befinden sich zwei USB-C-Anschlüsse (max. 10 Gbit/s) und ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für Kopfhörer. Auf der Rückseite bietet das Gerät je nach Modell unterschiedliche Thunderbolt-Anschlüsse: Der Mac mini mit M4 ist mit drei Thunderbolt-4-Ports (40 Gbit/s) ausgestattet, während das M4-Pro-Modell über drei Thunderbolt-5-Anschlüsse verfügt, die Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 120 Gbit/s ermöglichen.

HDMI (mutmaßlich 2.1) und Gigabit-Ethernet sind weiterhin vorhanden, optional kann 10-Gigabit-Ethernet hinzugefügt werden. Die bisherigen USB-A-Anschlüsse entfallen beim neuen Modell. Etwas kurios: Die Power-Taste befindet sich auf der Unterseite (von oben betrachtet hinten links).

Nachdem nun erste Geräte verschickt wurden, haben es sich einige Tech-Nerds natürlich nicht nehmen lassen, das schicke Metallgehäuse abzunehmen und einen Blick ins Innere des kleinen Rechners zu werfen. Und siehe da: Apple kann erneut mit einer Liebe zu Hardware Engineering überraschen – und bringt sogar eine austauschbare SSD unter.

Teardown enthüllt durchdachtes Innenleben

Wie der Teardown von Brandon Geekabit enthüllt, setzt Apple auf einen größeren Lüfter mit Kühlkörper in Halbkreisform. Je nachdem ob der M4 oder M4 Pro verbaut ist, sitzen die Kühlfinnen etwas dichter. Zudem kommt eine M.2-SSD zum Einsatz, wenn auch nicht direkt in handelsüblicher Form beim M4 Pro Modell. Ob ein Speicher-Upgrade per Firmware blockiert ist, bleibt unklar – die doch stark überzogenen Upgrade-Preise müsst ihr also wohl über übel hinnehmen.

Beeindruckend ist besonders das interne (!) Netzteil mit knapp 200 Watt Leistung. Einige der Komponenten wurden horizontal in Ausschnitten der Platine platziert, um Platz zu sparen. Gekühlt wird das Netzteil wohl passiv, da es direkt unter der Oberseite sitzt und seine Wärme so an das Metallgehäuse abgeben kann.

apple mac mini 2024 Übersicht der highlights
Bild: Apple

Preise und Verfügbarkeit

Der neue Mac mini kann ab sofort bei Apple vorbestellt werden und ist ab dem 8. November erhältlich. Das Basismodell mit M4-Chip, 16 GB RAM und 256 GB SSD kostet 699 Euro. Bildungsrabatte sind verfügbar, sodass Studierende und Lehrkräfte das Gerät ab 579 Euro erwerben können.

Der Mac mini mit M4 Pro, 24 GB RAM und 512 GB SSD startet bei 1.649 Euro. Speicher- und RAM-Upgrades sind gegen einen hohen Aufpreis erhältlich, jedoch sind alle Komponenten fest verlötet und können nachträglich nicht ausgetauscht werden.

Apple Mac mini (M4) – Spezifikationen:

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Beitrag erstmals veröffentlicht am 30.10.2024

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Quellen:
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Foto von Tim Metzger Tim Metzger Redakteur

Schreibt seit 2018 zu Technik aller Art und arbeitet seit 2020 für Allround-PC. In dieser Zeit absolvierte er neben zahlreichen Tests sein Volontariat und sein Technikjournalismus-Studium. Tim ist primär Experte für Prozessoren, Monitore und Mobilgeräte. Wenn er mal nicht tippt und auf Tech-Events unterwegs ist, sucht er wahrscheinlich gerade sein nächstes 3D-Druck-Projekt oder Reiseziel aus.

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