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Apple Vision Pro Konkurrent: Samsung Galaxy XR für 1.799 Dollar vorgestellt

Apple hat echte Konkurrenz!

Nachdem Samsung in den vergangenen Monaten immer wieder sein XR-Headset mit dem Codenamen „Project Moohan“ angeteasert und auch auf Events mehrfach ausgestellt hat, hat das südkoreanische Unternehmen die Galaxy XR jetzt offiziell vorgestellt. Samsung geht damit in direkte Konkurrenz zur Apple Vision Pro.

Immersives Erlebnis für Alltag und Industrie

Ähnlich wie die Apple Vision Pro ist das Samsung Galaxy XR dazu gedacht, dem Nutzer zu ermöglichen, noch tiefer in seinen Lieblings-Content einzutauchen und mehr Möglichkeiten zu bieten, mit ihm zu interagieren. Doch nicht nur Otto Normalverbraucher, sondern auch die Industrie kann von dieser neuen Produktkategorie profitieren.

Display, Steuerung und Tracking

Ausgestattet ist das 545 Gramm schwere XR-Headset mit einem 4K-Micro-LED-Display, das 27 Millionen Pixel und eine Bildwiederholrate von bis zu 90 Hertz bietet. Nutzer haben dabei ein Sichtfeld von 109 Grad horizontal und 100 Grad vertikal. Gesteuert werden kann das Galaxy XR mit den Augen und Händen. Dafür sitzen im Inneren vier Eye-Tracking-Kameras, die jede Bewegung der Augen verfolgen. Durch das Zusammantippen der Finger lässt sich der entsprechende Content auswählen. Ein ähnliches System kennen wir ebenfalls von der Meta Quest 3 und Quest 3s. Dafür sind unter anderem sechs nach außen gerichtete Trackingkameras zuständig.

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Über die Augen lässt sich das Galaxy XR nicht nur bedienen, sondern auch entsperren. Ähnlich wie bei älteren Samsung-Smartphones wie dem Galaxy S9 oder Galaxy Note 9 kann das XR-Headset über eine Iris-Erkennung entsperrt werden. So bleiben private Dateien oder Bilder nur für den Nutzer selbst sichtbar.

Leistung und Akkulaufzeit

Für die nötige Performance sorgt der aktuelle Qualcomm Snapdragon XR2+ Gen 2, der speziell auf XR-Anwendungen und Produkte ausgelegt ist. Die Energie erhält das Galaxy XR durch ein externes Akku-Pack, das ein Gewicht von 302 Gramm hat und etwa in der Hosentasche oder neben sich auf der Couch verstaut werden kann. Damit sind laut Samsung bis zu zwei Stunden generelle Nutzung und 2,5 Stunden Videowiedergabe möglich. Wer das Headset länger nutzen möchte, kann das Akku-Pack auch während der Nutzung an den Strom anschließen.

Galaxy XR mit komfortablen Design

Das Galaxy XR ist so designt, dass es auch über längere Zeit angenehm auf dem Kopf sitzen kann. Über eine Drehschraube an der Rückseite lässt sich einstellen, wie fest das Headset auf dem Kopf sitzt. Samsung betont, dass der Druck gleichmäßig auf Vorder-, Rück- und Seitenpartien verteilt wird, um ein unangenehmes Tragegefühl zu vermeiden. Für noch mehr Komfort und weniger Gewicht lässt sich zudem das Lichtschild abnehmen, das in hellen Umgebungen das Umgebungslicht aus dem Headset heraushält.

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Android XR statt visionOS

Als Software setzt Samsung beim Galaxy XR auf Android XR von Google. Das ermöglicht, eine Vielzahl unterschiedlicher Apps auf dem Headset zu nutzen. Samsung sagt, dass alle Apps, die für die Android-Plattform entwickelt wurden, auch ohne Anpassung auf der Galaxy XR funktionieren. Heruntergeladen werden können sie ganz einfach über den Play Store in der Galaxy XR. Damit setzt sich Samsung deutlich vom Konkurrenten Apple ab, wo Apps speziell für die Vision Pro abgestimmt werden müssen.

Nutzer können so etwa tief in Google Maps eintauchen, ihre Lieblingsvideos auf YouTube anschauen oder auch mehrere Sportveranstaltungen gleichzeitig verfolgen. Die Möglichkeiten mit der Galaxy XR sind nahezu unbegrenzt. Um den Content auch genießen zu können, besitzt die Galaxy XR zwei Lautsprecher, die sich in den Seitenteilen befinden.

Passthrough und KI-Funktionen

Um nicht vollständig von der Umwelt ausgeschlossen zu sein, besitzt die Galaxy XR außerdem zwei hochauflösende Kameras, mit denen der Nutzer per Tipp auf das Touchpad an der rechten Seite in den Pass-Through-Modus wechseln kann und so seine Umgebung sieht. In Kombination mit Google Gemini und Circle to Search können Nutzer auf ein beliebiges Objekt in ihrer Umgebung schauen, dieses einkreisen und passende Antworten von Google erhalten. Gemini funktioniert dabei nicht nur in Apps wie Google Maps oder im Pass-Through-Modus, sondern sogar in Spielen. Dadurch lassen sich kontextbezogene Fragen stellen und etwa Tipps zum Lösen eines Levels erhalten.

Optional mit Korrekturlinsen

Besonders interessant für Brillenträger ist, dass die Galaxy XR auch mit optischen Korrekturlinsen (prescription lenses) verfügbar ist. Die einsetzbaren Linsen sind jedoch separat bei Samsung erhältlich und nicht im Lieferumfang enthalten.

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Wann kommt das Galaxy XR Headset?

Die Samsung Galaxy XR ist ab heute in den USA und Korea offiziell verfügbar. Der Preis für die Variante mit 256 Gigabyte Speicher und 16 Gigabyte RAM beläuft sich auf 1.799 US-Dollar – die Apple Vision Pro kostet im Vergleich 3.499 US-Dollar. Bislang hat sich das Unternehmen noch nicht dazu geäußert, ob das Headset auch außerhalb der beiden Länder zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein wird. Selbst wenn das Produkt hierzulande zunächst nicht erhältlich ist, dürfte es in Kürze möglich sein, die Galaxy XR aus den USA oder Korea zu importieren.

Galaxy Glass angeteasert

Neben der Galaxy XR hat Samsung auf dem Event interessanterweise auch die Galaxy Glass angeteasert – ein mögliches Pendant zu den Ray-Ban Meta Glasses. Dazu gibt es bislang allerdings kaum Informationen. Vorgestellt werden könnten die Smart Glasses zusammen mit der Galaxy S26 Reihe im kommenden Jahr.

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Max Jambor @ Allround-PC Max Jambor Redakteur

Als angehender Technikjournalist, ist er hauptsächlich für die Bereiche Mobile und Wearables zuständig und kümmert sich um News sowie Testberichte von Smartphones, Tablets, Smartwatches und Kopfhörern. In seiner Freizeit verfolgt er die neuesten Entwicklungen im Bereich Consumer Electronics und Künstlicher Intelligenz. Wenn er mal nicht am PC sitzt, trifft man ihn im Fitnessstudio, auf Reisen oder beim Feiern mit Freunden.

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