Asus erweitert sein Notebook-Portfolio um das neue Zenbook A16, das vor allem professionelle Anwender und Kreative ansprechen soll. Hiermit will der Hersteller direkt Apples MacBook Pro ins Visier nehmen. Der Einstiegspreis liegt bei 1.899 Euro und umfasst bereits eine 1‑TB‑SSD sowie 48 GB Arbeitsspeicher.
Herzstück des Zenbook A16 Qualcomms aktueller Snapdragon X2 Elite Extreme, ein 18‑Kern‑Chip mit einer Leistungsaufnahme von bis zu 80 Watt. Asus kombiniert den Chip mit 1 TB Speicher und 48 GB RAM, was angesichts der aktuellen Speicherkrise ziemlich ordentlich ist. Technisch orientiert sich das A16 dabei stärker am MacBook Pro mit M5 Pro Chip, obwohl das Assu Notebook preislich eher in der Kategorie des regulären MacBook Pro mitspielt. Im Vergleich zu diesem bietet das A16 jedoch mehr Speicher und die theoretisch schnellere CPU.
Laut Asus bis zu 37 Prozent schneller als Apple M5
Laut Hersteller erreicht das Zenbook A16 in synthetischen Tests wie Geekbench 6.5 eine bis zu 26 Prozent höhere Multithread‑Leistung als Apples Basismodell, in einzelnen Messungen sogar bis zu 37 Prozent. In Spielen wie Diablo IV soll zudem eine rund 30 Prozent höhere Bildrate erzielt werden. Diese Werte beruhen allerdings noch auf internen Daten; unabhängige Benchmarks liegen bislang nicht vor.

Das Zenbook A16 zeigt zumindest, dass der Qualcomm Snapdragon X2 Elite eine interessante CPU-Option im Bereich zwischen 1.500 Euro und 2.000 Euro werden könnte. Allerdings ist der Vergleich zu einem MacBook Pro immer schwierig – schließlich kaufen viele ein MacBook, weil sie eben MacOS nutzen möchten. Zudem ist die Konkurrenz durch klassische x86-Chips und dedizierte GPUs in diesem Preisbereich stark. Hier erhält man in klassischen Anwendungen und Spielen vermutlich mehr Leistung, als mit einem Windows-on-ARM-Notebook.
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