Der Audi A3 Hybrid bekommt ein massives Upgrade spendiert. Das Unternehmen verpasst dem Fahrzeug eine modernisierte Plattform, die mehr Reichweite und eine höhere Ladeleistung verspricht. Der Preis hat es allerdings in sich.
Der Audi A3, der erst in diesem Jahr ein Facelift bekommen hat, kann ab sofort auch als Plug-in-Hybrid bestellt werden. Im Vergleich zum Vorgänger wurden einige Aspekte des Fahrzeugs deutlich verbessert, wodurch der elektrische Betrieb attraktiver werden soll. Immerhin basiert das Fahrzeug auf einer neuen Plattform, die eine deutlich höhere Reichweite ermöglicht. Audi verbaut hier nämlich einen deutlich größeren 19,7 kWh Akku – der Vorgänger musste noch mit 10,4 kWh auskommen. Dadurch steigt die rein elektrische Reichweite von ca. 60 Kilometern auf 143 Kilometer nach WLTP. In der Realität dürfte die Reichweite natürlich etwas geringer ausfallen.
Neuer Audi A3 Plug-in-Hybrid lädt schneller
Die neue Generation lässt sich außerdem deutlich schneller laden. Die Ladegeschwindigkeit war beim bisherigen Audi A3 Hybrid ein größerer Kritikpunkt, da das Auto nur per AC mit knapp 3 kW geladen werden konnte. Das neue Modell kann wiederum zusätzlich mit bis zu 50 kW DC geladen werden, wodurch sich das Fahrzeug innerhalb von ca. 26 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufladen lässt. Falls nicht an einer Ladesäule geladen wird, liegt der WLTP-Verbrauch bei 4,9 bis 5,4 Litern.

Neuer Motor mit verbesserter Effizienz
Allerdings wurde nicht nur der elektrische Antrieb verbessert, denn auch der Otto-Motor hat einige Upgrades bekommen. Der neue A3 Plug-in-Hybrid besitzt einen 1,5-Liter-Vierzylinder, der von Audi als “EA211 evo 2” bezeichnet wird. Der neue Motor arbeitet im Miller-Zyklus, die Einlassventile schließen also früher für einen effizienteren Betrieb. Dazu gibt es einen gesteigerten Einspritzdruck von 350 bar, eine Verspritzung von 11,5, Kolben mit eingegossenen Kühlkanälen für eine optimierte Verbrennung und eine Plasmabeschichtete Zylinderlaufbahnen
Die Preise fallen hoch aus
Leider lässt sich Audi die Upgrades ordentlich bezahlen. Das Basismodell kostet 44.200 Euro, während die 45 TFSI Version 47.700 Euro kostet. Die 50.000-Euro-Marke wird bereits mit wenigen Upgrades schnell überschritten. Zum Vergleich: Ein rein elektrisches Tesla Model Y kostet mit 44.900 Euro ähnlich viel, genauso wie ein BYD Seal mit 570 Kilometern Reichweite.
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Quellen:



