Das nächste Battlefield soll laut Vince Zampella, Leiter der EA-Studios, zu den klassischen Stärken der Serie zurückfinden. In einem Interview bestätigte er, dass Battlefield 6 wieder auf 64-Spieler-Gefechte, ein traditionelles Klassensystem und ein modernes Setting setzen wird.
EA hat über den offiziellen YouTube-Kanal den Battlefield 6 Reveal-Trailer veröffentlicht. Das 2:10 Minuten lange Video zeigt zwar kein echtes Gameplay, aber immerhin Game Engine Inhalte – also wie das Spiel bestmöglich aussehen soll. Zu sehen sind eine Rede des amerikanischen Präsidenten, die auf ein Szenario mit Angriffen auf die NATO hinweisen könnten. Dazu sind verschiedene Schauplätze sowie viel Zerstörung zu sehen .. aber schaut selbst:
Wann erscheint Battlefield 6?
Battlefield 6 wird offiziell am 10. Oktober erscheinen. Das Spiel wird zum Start für den PC, die Playstation 5 (Pro) und die Xbox Series X und Series S erscheinen. Eine Nintendo Switch 2-Version, welche später erscheinen könnte, ist nicht auszuschließen. In den letzten Jahren hat der Publisher die verschiedenen Nintendo-Plattformen jedoch stets ausgelassen.
Battlefield 6 soll bis zu 110 Euro kosten
Direkt zum Start wird EA das nächste Battlefield wohl in mehreren Versionen anbieten. Die Standard-Edition wird laut Deallabs auf dem PC 70 Euro kosten, während auf den Konsolen 80 Euro fällig werden sollen. Für die Phantom-Edition werden offenbar 100 Euro (PC) respektive 110 Euro (Konsole) aufgerufen. Die Phantom-Version scheint einer Deluxe-Edition zu gleichen, welche eine digitale Kopie des Spiels und einige zusätzliche Inhalte beinhaltet.
Meinung:Ich bin ein Fan der Battlefield-Reihe, die mich seit Battlefield 1 aber nicht mehr in den Bann ziehen konnte – daher freue ich mich durchaus auf einen neuen Teil. Ich will meine Erwartungen aber nicht zu hoch schrauben, um am Ende (mal wieder) enttäuscht zu werden .. lassen wir uns also überraschen, was EA hier für ein Spiel abliefert!
Leonardo Ziaja
Beta startet am 9. August, Systemanforderungen fallen eher moderat aus
Vor dem offiziellen Start findet eine Open-Berta statt, die am 9. August um 10 Uhr deutscher Zeit beginnt und am 11. August um 10 Uhr endet. Die zweite Beta-Phase läuft vom 14. bis zum 17. August. Die Beta ist für alle Spieler zugänglich, das Game muss also nicht erst vorbestellt werden. Gamer müssen die Beta lediglich über EA Play downloaden, wobei der Download ab dem 4. August möglich ist.
EA hat im Rahmen der Beta-Ankündigung auch die Systemvoraussetzungen für Battlefield 6 verraten. So setzt das Spiel als Minimum einen Intel Core i5-8400 oder AMD Ryzen 5 2600 und eine RTX 2060 oder Radeon RX 5600 XT voraus. Für ein besseres Spielerlebnis werden ein Core i7-10700 oder Ryzen 7 3700X sowie eine RTX 3060 Ti oder eine RX 6700 XT empfohlen.

Das Spiel benötigt mindestens 55 GB freien Speicherplatz, mit höherauflösenden Texturen werden 75 GB belegt. Die Systemanforderungen fallen für ein AAA-Game in 2025 relativ moderat aus.
Fokus auf bewährte Spielprinzipien
Das neue Battlefield orientiert sich stark an den beliebten Vorgängern Battlefield 3 und Battlefield 4. Diese Teile sind bekannt für ihre modernen Szenarien und Multiplayer-Schlachten, die bis heute von der Community geschätzt werden. Laut Vince Zampella möchte man diese positiven Aspekte aus den Spielen wieder stärker hervorheben, nachdem man mit Battlefield 2042 von dem Erfolgskonzept der Spielreihe abgewichen ist.
Battlefield Labs als Community-Playtest
Im Gegensatz zu Battlefield 2042, das das „Specialists“-System einführte, wird Battlefield 6 auch wieder auf das klassische Klassensystem setzen. Auch die Spielerzahl wird auf 64 Teilnehmer pro Partie beschränkt, nachdem die 128-Spieler-Schlachten im letzten Teil nicht die erhoffte Resonanz gefunden hatten.
Im ersten Trailer sehen wir auch Flugzeuge im Luftkampf, Panzerschlachten und Gefechte auf der Straße. Der Trailer legt seinen Fokus auch auf Battlefield Labs, bei dem es sich um einen Community-Playtest handelt, für den man sich ab sofort registrieren kann. Hiermit möchte EA das Vertrauen der Spieler zurückgewinnen
Für die Entwicklung des Spiels sind darüber hinaus auch mehrere EA-Studios verantwortlich: Darunter DICE, EA Motive, Ripple Effect und Criterion. Laut Aussagen von EA-CEO Andrew Wilson handelt es sich um eines der umfangreichsten Projekte in der Geschichte des Unternehmens.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 19.09.2024
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Quellen:


