Auf der Gamescom hat be quiet! mit dem Light Base 500 (LX) ein neues Gehäuse vorgestellt, welches das Showcase-Design der beiden größeren Modelle übernimmt. Einige Features wurden im Vergleich jedoch gestrichen.
Das be quiet! Light Base 500 und Light Base 500 LX starten am 21. Oktober in den Handel. Für die unbeleuchtete Black-Version ruft das Unternehmen 119,90 Euro auf, während das LX-Modell als schwarze Ausführung für 144,90 Euro den Besitzer wechselt. Das Light Base 500 LX White kostet wiederum 154,90 Euro. Damit ist das Light Base 500 LX teurer als das Light Base 600 LX, dessen Straßenpreis inzwischen unter 140 Euro liegt. Das Light Base 600 Black liegt sogar nur bei 99 Euro – die Preise für die 500-Serie dürften also schnell fallen.
Light Base 500 ist „klassischer“ und verzichtet auf Lichtstreifen
Im Vergleich zum Light Base 600 und 900 fällt der Aufbau etwas klassischer aus: Be quiet! verzichtet beim Light Base 500 auf die Möglichkeit, das Gehäuse liegend zu betreiben, und auch die Lichtstreifen sind dem Rotstift zum Opfer gefallen. Das grundlegende Design mit Showcase-Optik wurde jedoch vollumfänglich übernommen, sodass die Hardware hierin besonders zur Geltung kommen kann.
Dabei sorgen im Fall der LX-Version drei Light Wings LX Reverse Lüfter für ordentlich Luftstrom und RGB-Party, während im Heck ein einzelner Light Wings LX sitzt. Angeschlossen werden die Lüfter über den integrierten RGB- und PWM-Hub. Die Black-Version wird mit vier Pure Wings 3 Lüftern ausgeliefert, die sich ebenfalls neuerdings im Dreier-Pack bestellen lassen. Daneben bietet das Gehäuse Platz für weitere 120-Millimeter-Lüfter im Deckel und im Boden. Alternativ kann auch ein 360-Millimeter-Radiator im Deckel untergebracht werden.
Viel Platz für Hardware
Laut Hersteller bietet das Case Platz für ATX-Mainboards, wobei ebenfalls Platz für Platinen mit rückwärtigen Anschlüssen unterstützt werden. Zudem werden CPU-Kühler bis 170 Millimeter und Grafikkarten bis 410 Millimeter Länge unterstützt. Selbst GPUs vom Schlag einer RTX 5090 dürften also keine Probleme machen. Dazu lassen sich maximal 2x 3,5 Zoll HDDs und 2x 2,5 Zoll SSDs verbauen.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 25.08.2025
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