Google startet den Rollout seines KI-Systems Gemni in Chrome. Zunächst profitieren Nutzerinnen und Nutzer in den USA von der neuen Integration, die Chrome um kontextbezogene Unterstützung erweitert. Die KI soll Informationen aus offenen Tabs berücksichtigen, Inhalte zusammenfassen und bei komplexeren Arbeitsabläufen helfen.
Ein zentraler Bestandteil ist die Erweiterung der Chrome-Adressleiste (Omnibox). Dort können künftig Abfragen gestellt werden, die über einfache Suchbegriffe hinausgehen. Der KI-Modus soll passende Vorschläge liefern, die sich an den aktuell geöffneten Webseiten orientieren. Damit zielt Google darauf ab, die Omnibox stärker in Richtung persönlicher Assistent zu entwickeln.
Gemini arbeitet mit anderen Google Diensten zusammen
Darüber hinaus wird Gemini eng mit Google-Diensten wie Docs und Kalender verknüpft. So können Anwender etwa direkt Informationen zu Terminen oder Dokumenten abrufen, ohne die Anwendungen öffnen zu müssen. Perspektivisch soll Gemini auch wiederkehrende Aufgaben automatisieren, etwa das Eintragen von Meetings oder das Erstellen von Notizen.
Zum Start ist die Funktion auf Chrome für Windows und macOS beschränkt und erfordert eine englische Spracheinstellung. Die KI-gestützten Suchvorschläge in der Omnibox sollen noch im Laufe des Monats in den USA freigeschaltet werden. Google plant, den Funktionsumfang schrittweise auf weitere Länder und Sprachen auszuweiten. Auch eine Integration in die mobilen Chrome-Versionen für Android und iOS steht bereits auf der Roadmap.
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