Nächstes Jahr bringt Cupra mit dem Raval einen neuen elektrischen Kleinwagen auf den Markt. Er soll mit sportlichem Design, bis zu 440 km Reichweite und einem Preis von etwa 25.000 Euro für frischen Wind in der Kompaktklasse sorgen.
Der neue Cupra Raval wurde als Erlkönig bei Testfahrten entdeckt. Das kompakte Elektroauto soll voraussichtlich Ende 2025 auf den Markt kommen und eine sportliche Option im Segment der elektrischen Kleinwagen darstellen. Mit einem voraussichtlichen Einstiegspreis von rund 25.000 Euro wird der Raval wie auch der geplante Konzernbruder VW ID.2 in der „Polo“-Größe positioniert und soll Käufer ansprechen, die nach einem günstigeren Elektro-Kleinwagen suchen.
Sportliches Design mit planen Türgriffen
Der Cupra Raval, der ursprünglich unter dem Namen UrbanRebel entwickelt wurde, bietet Design-Elemente, die an den größeren Cupra Born erinnern. Mit einer Länge von knapp vier Metern und einem Radstand von 2,6 Metern bietet der Raval kompakte Abmessungen. Die charakteristischen Scheinwerfer und die V-förmige Motorhaubenkontur verleihen dem Kleinwagen ein sportliches Aussehen. Die flach integrierten Türgriffe, ein Novum für ein Fahrzeug des VW-Konzerns, sorgen zudem für eine nahtlose Optik – und verringern den Windwiderstand für etwas mehr Reichweite.
Im Innenraum des Cupra Raval soll der Fokus auf modernem Design und hoher Funktionalität liegen, zumindest laut der UrbanRebel-Studie. Merkmale sind etwa eine frei schwebende Mittelkonsole und ein zentraler Touchscreen. Der Einsatz von recycelten und nachhaltigen Materialien soll ebenso eine wichtige Rolle spielen.

Unter der Haube wird der Raval wohl von einem Elektromotor mit mehr als 200 PS angetrieben. Zwei Batterieoptionen sind geplant: ein kleinerer Akku mit etwa 38 kWh und ein größerer mit 56 kWh. Die Reichweite des größeren Akkus soll bei circa 440 Kilometern liegen. Die Ladeleistung beträgt bis zu 125 kW, was relativ schnelles Aufladen ermöglicht. Der Raval wird auf einer speziellen Plattform namens „MEB-Small“ aufbauen, die für Frontantrieb ausgelegt ist.
Der Cupra Raval tritt in direkte Konkurrenz zum ebenfalls für 2025 geplanten VW ID.2 und Skoda Epiq, die allesamt auch auf der MEB-Small-Plattform basieren. Während Volkswagen kürzlich die Preise für den ID.3 gesenkt hat – das Basismodell ID.3 Pure kostet aktuell unter 30.000 Euro – soll der Cupra Raval trotz eines ähnlichen Preissegments mehr Sportlichkeit und Design-Akzente mit kompakteren Abmessungen bieten.
Für Cupra wird der Raval eine wichtige Rolle spielen, da der Bedarf an erschwinglichen Elektroautos immer weiter wächst. Der spanische Hersteller zielt darauf ab, mit sportlichem Design und guter Ausstattung in der hart umkämpften Kleinwagenklasse zu punkten.
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Quellen:




