Kaum ein Spiel ist so stark monetarisiert wie Die Sims 4. Electronic Arts bietet das Game zwar inzwischen als kostenloses Basisspiel an, finanziert es aber durch unzählige DLCs. Nun sollen auch Mods monetarisiert werden.
Nutzer können Mods und eigene Inhalte künftig über den „Maker-Marketplace” verkaufen. Laut EA soll der Marktplatz dazu dienen, die Kreativität der Community zu feiern. Der Verkauf über den Markt ist optional und Modder können den Preis demnach selbst bestimmen. Allerdings müssen Mods, sobald sie zum Verkauf angeboten werden, exklusiv über den Marktplatz vertrieben werden. Auf allen anderen Plattformen müssen sie entfernt werden – ein kostenloser Download über eine Dritt-Plattform darf nicht bereitgestellt werden.
Die Sims 4 Marketplace mit eigener Währung
Der Verkauf erfolgt nicht per Echtgeld, sondern über eine neue In-Game-Währung namens Moola. Laut EA erhalten Maker 30 Prozent pro eingenommene 100 Moola, also 30 Cent. Mit den restlichen Einnahmen sollen wiederum Publishing-Kosten, Plattform-Gebühren, Steuern, Server- sowie Transaktionsgebühren bezahlt werden. Gewinne sollen, zumindest laut Ankündigung, in die Entwicklung neuer Maker-Tools fließen. Folgende Preise ruft EA für die In-Game-Währung auf:
- 200 Moola: 2,49 US-Dollar
- 500 Moola: 4,99 US-Dollar
- 1.000 Moola: 9,99 US-Dollar
- 2.600 Moola: 24,99 US-Dollar
- 5.500 Moola: 49,99 US-Dollar
Der Marktplatz startet am 17. März auf dem PC und Mac, später im Jahr sollen auch noch Xbox und Playstation folgen. Über den Marktplatz werden zudem auch offizielle Erweiterungen und Kits verkauft. Maker müssen in ein Programm aufgenommen werden, bei dem die Qualität der Mods kontrolliert wird. Wie positiv der neue Marktplatz von der Community aufgenommen wird, bleibt abzuwarten. Bereits andere Hersteller, etwa Bethesda, haben in der Vergangenheit ähnliche Shops eröffnet.
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