DREO hat auf der IFA 2026 in Berlin neue Geräte vorgestellt, mit denen man das Raumklima verbessern kann. Das Portfolio reicht von einer neuen Serie an Luftreinigern über ein vernetztes KI-System bis hin zu weiterentwickelten Heiztechnologien, die Wohnkomfort anpassungsfähiger gestalten sollen.
DREO Air Purifier 530S mit True-HEPA-Filter
An der Spitze der neuen Reinigungsserie steht das Flaggschiff Air Purifier 530S. Das Modell soll ein überarbeitetes Luftstromsystem mit 360-Grad-Ansaugung und spiralförmigem Lufteinlass nutzen, um Turbulenzen zu verringern und Staub nahe am Boden aufzunehmen. Die dreistufige Filtration kombiniert einen True-HEPA-Filter, eine auswechselbare Schicht für grobe Partikel sowie 130 Gramm modifizierte Aktivkohle zur Geruchsbeseitigung.
Laut Hersteller erreicht das Gerät eine Förderleistung von 221 m³/h und eignet sich für Räume von bis zu 90 m². Sensorik misst die Luftqualität in Echtzeit und stellt diese über einen KI-gestützten Leuchtring dar. Im Schlafmodus soll der Geräuschpegel auf bis zu 18 dB sinken. Steuerung und Verlaufsdaten erfolgen über eine App oder Sprachassistenten. Neben dem Flaggschiff führt der Hersteller die Modelle 539S, 539AS, 338S und Macro Max AS ein.
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DREO Air Intelligence bringt KI in die Wohnung
Über die Hardware hinaus führt DREO ein KI-gestütztes Luftsystem namens Air Intelligence ein. Die Software verbindet Messdaten mit thermischen Komfortmodellen nach dem PMV/PPD-Standard, um Umwelteinflüsse eingehender zu interpretieren. Das System fasst Werte wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftqualität und Ruheumgebung in einem zusammenfassenden Index von 0 bis 100 zusammen.
Eine Optimierungsfunktion soll den Energieverbrauch analysieren und Einsparungen transparent abbilden. Zudem kann das System kompatible Geräte im Hintergrund proaktiv koordinieren, um das Raumklima automatisch anzupassen. Das System unterstützt Matter zur Einbindung in bestehende Ökosysteme.
DREO AutoShift soll Wärmeabgabe bei Heizlüftern verbessern
Im Bereich der Heizsysteme stellt DREO die AutoShift-Technologie vor. Das System setzt auf eine adaptive Hubstruktur, die die obere Luftführung selbstständig anhebt oder senkt. Laut Hersteller erlaubt dies einen automatischen Wechsel zwischen gezielter Wärmeabgabe und flächendeckender Raumerwärmung, ohne dass Einstellungen manuell geändert werden müssen.

Eine angepasste Luftstromarchitektur soll dabei für eine gleichbleibende Heizleistung sorgen. Ergänzend zeigt der Hersteller eine neue lüfterlose Konvektionsheizung, die Wärme leise über natürliche Zirkulation im Raum verteilen soll. Mit dem DREO 714S haben wir schon im letzten Jahr einen Heizlüfter des Herstellers ausprobieren können, bei de es sich um eine „durchdachte Zusatzheizung mit Fokus auf Komfort“ handelt. Er heizt schnell, verteilt die Wärme gleichmäßig, bleibt dabei angenehm leise und verzichtet auf typische Heizlüfter-Nachteile wie unangenehme Gerüche. Inzwischen gibt es den Heizlüfter für rund 120 Euro zu kaufen.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 04.09.2026
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