Auf der IFA 2026 stellt Lexar unter anderem die Muse Ultra-Slim Portable SSD vor, welche laut Hersteller als dünnste tragbare SSD der Welt gilt. Zudem zeigt das Unternehmen zum 30-jährigen Jubiläum neue, KI-optimierte Speichermedien für PCs und Fahrzeuge.
Anlässlich des 30-jährigen Firmenjubiläums nutzt der Speicherspezialist Lexar die Kulisse der IFA 2026 in Berlin, um neue Produktentwicklungen für den mobilen Einsatz sowie für KI-Anwendungen zu präsentieren. Im Zentrum der Messepräsentation steht die Lexar Muse Ultra Slim Portable SSD, die laut Hersteller als weltweit dünnste tragbare SSD positioniert wird.
Lexar Muse Ultra Slim misst nur 3,8 Millimeter
Das Unibody-Metallgehäuse des mobilen Speichers misst an der dicksten Stelle lediglich 3,8 Millimeter und verjüngt sich zu den Rändern hin auf bis zu einen Millimeter. Ermöglicht wird diese flache Bauform durch eine speziell angepasste Leiterplattenarchitektur und eine hochdichte NAND-Stapelung im Inneren. Für die Datenverbindung nutzt die SSD eine firmeneigene, magnetische PogoPin-Schnittstelle.

Mit dem mitgelieferten SnapLink-Magnetkabel sowie einer Befestigungshülle lässt sich der Speicher direkt an der Rückseite kompatibler MagSafe-Smartphones anbringen. Leistungsseitig soll das Laufwerk Lesegeschwindigkeiten von bis zu 1.050 MB/s und Schreibgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 MB/s erreichen. Bei der Erstellung von Content dürfte insbesondere die Unterstützung direkter 4K-ProRes-Videoaufnahmen mit 120 fps auf kompatiblen iPhone-Modellen von Nutzen sein. Die Lexar Muse soll im vierten Quartal 2026 mit Kapazitäten von 512 GB und 1 TB im Handel erscheinen.
Lexar AI Storage Core für KI-Workloads
Neben den mobilen Speicherlösungen gewährt das Unternehmen Einblicke in den „Lexar AI Storage Core“. Dieser kombiniert Gehäusetechnologien, Chip-Hardware und die hauseigene Luma-Bridge-Technologie, um datenintensive KI-Workloads effizienter zu verarbeiten. Dazu zählt unter anderem eine neue Gen5-SSD sowie ein Gen5-Speicher-Stick mit einer Bandbreite von bis zu 11 GB/s.
Die Bausteine basieren auf einem im 5-nm-Verfahren gefertigten Controller und sollen den Betrieb lokaler KI-Modelle beschleunigen. Durch intelligentes Workload-Management soll sich der benötigte DRAM-Kapazitätsbedarf laut Hersteller um etwa 40 Prozent reduzieren lassen. Wer auf der Suche nach schnellen Speichermedien im Kompaktformat ist, kann sich ergänzend auch den Testbericht zur Lexar PLAY X SSD ansehen.
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