Elektromobilität ist die Zukunft – die globale Entwicklung zeigt das deutlich. Akku-Autos sind dem Verbrenner zwar noch in Sachen Reichweite unterlegen, das könnte sich in naher Zukunft aber ändern. Eine neuartige Feststoffbatterie soll etwa 1.600 Kilometer Reichweite ermöglichen.
WeLion hat nach eigenen Angaben einen Meilenstein in der Batterietechnologie erreicht: Das Unternehmen gibt an, eine Energiedichte von 1.000 Wh/kg bei Feststoffbatterien mit neuartigem Polymer-Elektrolyt zu erreichen – entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Chemiekonzern BASF. Dies übersteigt das bisherige theoretische Maximum von 500 Wh/kg deutlich.
Konkurrenten arbeiten ebenfalls an höheren Energiedichten
Zum Vergleich: Cherry, lange Zeit Rekordhalter, arbeitet an Feststoffbatterien mit 600 Wh/kg, die 2027 in Produktion gehen sollen. Marktführer wie Samsung, CATL und Toyota planen ebenfalls für 2027 die kommerzielle Einführung von Feststoffbatterien mit 500 Wh/kg Energiedichte. Dies könnte Elektroautos ermöglichen, die mit einer Ladung etwa 1.207 Kilometer Reichweite erzielen.
WeLion-Batterien sind bereits heute im NIO ET7 verbaut – ein 150-kWh-Akku mit 95 Prozent Festelektrolyt ermöglicht über 966 Kilometer Reichweite. Mit der neuen 1.000 Wh/kg-Technologie könnte die Reichweite dieses Fahrzeugs theoretisch über 1.600 Kilometer erreichen.
Allerdings bleibt ein großes Hindernis: die Kosten. WeLion warnt selbst, dass die neue Batterie derzeit nicht für Massenproduktion in Elektroautos geeignet ist. Die aktuellen Festkörper-Batterien im NIO kosten so viel wie ein komplettes Fahrzeug. Experten von Zulieferern wie CATL und Panasonic sehen die Technologie daher zunächst für Anwendungen wie Drohnen und Roboter vor, etwa beim Tesla Optimus.
Festkröper Batterien in E-Autos
Mehrere Hersteller planen Pilotproduktionen und erste Serienfahrzeuge mit Festkörperakkus grob zwischen 2026 und 2030, oft zunächst in kleinen Stückzahlen oder Demo-Flotten. Typischerweise werden solche neuen Batterietechnologien zuerst in Oberklasse- oder Luxusmodellen eingeführt, weil sich dort die hohen Zellkosten besser über den Fahrzeugpreis verteilen lassen. Studien und Experteneinschätzungen gehen daher davon aus, dass breite Anwendungen in Volumenmodellen eher Anfang bis Mitte der 2030er Jahre realistisch sind – und das auch nur, wenn Skalierung und Zuverlässigkeit wie geplant funktionieren
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Quellen:


Allerdings bleibt ein großes Hindernis: die Kosten. WeLion warnt selbst, dass die neue Batterie derzeit nicht für Massenproduktion in Elektroautos geeignet ist. Die Kosten sind immer große Frage?!