Nach einem Sommer, in dem mobile Klimaanlagen wieder ordentlich zu tun hatten, zeigt Eurom auf der IFA 2026 eine neue Alternative zur Midea PortaSplit. Die Slide & Split fällt schlanker aus und kommt mit einem deutlich dünneren Verbindungsschlauch aus. Bei der Kühlleistung muss man gegenüber der PortaSplit allerdings Abstriche machen.
Dünnerer Schlauch lässt das Fenster weiter geschlossen
Ein Vorteil der Eurom Slide & Split steckt in der Verbindung zwischen Innen- und Außengerät. Wie SmarthomeAssistent berichtet, fällt der Schlauch deutlich dünner aus als bei der Midea PortaSplit (Test). Dadurch muss das Fenster für die Durchführung weniger weit geöffnet bleiben, wodurch entsprechend weniger warme Außenluft in den Raum gelangen kann.
Auch die Klimaanlage selbst ist dem Bericht zufolge insgesamt schlanker gebaut. Das Außengerät lässt sich etwa auf dem Balkon aufstellen oder an der Fensterbank montieren, während die Inneneinheit im Raum steht. Der Kompressor sitzt dabei im Außengerät und damit außerhalb des zu kühlenden Zimmers.
Nur 7.000 statt 12.000 BTU Kühlleistung
Bei der Kühlleistung liegt die Slide & Split allerdings deutlich hinter der Konkurrenz von Midea. Eurom gibt 7.000 BTU/h an, während die PortaSplit auf 12.000 BTU/h kommt. Die kleinere PortaSplit Cool erreicht wiederum 8.000 BTU. Gerade für größere Räume bietet das Midea-Modell damit zumindest auf dem Papier deutlich mehr Reserven. Die kompaktere Bauweise macht die Slide & Split entsprechend noch nicht zu einer gleichwertigen Alternative.
Außerdem verzichtet Eurom auf eine Heizfunktion. Die PortaSplit kann dagegen auch heizen und lässt sich damit über die heißen Sommermonate hinaus einsetzen. Wer eine mobile Split-Klimaanlage zum Kühlen und Heizen sucht, bekommt bei Midea also mehr Funktionen. Allerdings bietet Midea mit der PortaSplit Cool (Test) ebenfalls eine Option an, die nur kühlen kann. Solche Anlagen sind jedoch nur im Sommer nützlich – die reguläre Version lässt sich im Winter ebenfalls zum heizen nutzen.
Preis und Marktstart sind noch offen
Laut Eurom könnte die Slide & Split noch im Laufe des Jahres 2026 auf den Markt kommen. Einen konkreten Termin oder Preis konnte der Hersteller auf der IFA allerdings noch nicht nennen. Entscheidend dürfte damit vor allem werden, wie groß der Preisabstand zur deutlich leistungsstärkeren PortaSplit ausfällt.
Die reguläre Midea PortaSplit kostet derzeit 1.299 Euro (hier kaufen) bei MediaMarkt, damit aber rund 400 Euro teurer als die eigentliche UVP. Bei Amazon wird die Anlage derzeit für 1.199 Euro angeboten. Im nächsten Jahr erscheint zudem der Nachfolger der PortaSplit, welcher mit R290-Kältemittel daherkommt. Die neue Version ist notwendig, da ab dem nächsten Jahr das bisher genutzte R32-Kältemittel in der EU teilweise nicht mehr zugelassen ist. Alte Anlagen mit entsprechendem Kältemittel können aber auch weiterhin regulär betrieben werden.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 08.09.2026
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Quellen:




Ich habe in diesem Sommer meine schwächere Eurom aus dem Wohnwagen ins Schlafzimmer gestellt. Sie schafft es die 20 qm kühl zu halten. Nachteile, die bei Betrachtung des neuen Modells relevant sind: Länge des Verbindungsschlauchs – bei dem Campingmodell recht kurz, da Wohnwagenfenster vertikal öffnen und sie nur reingehoben und das Fenster dann heruntergeklappt werden muss, und die Lautstärke des Außengeräts. Der im Gegensatz zur Midea Porta Split außenliegende Kompressor kommt natürlich den Bewohnern entgegen, aber weniger der Nachbarschaft…
Die Geräte sind doch nichts neues – werden schon ewig und bisher halt als Klimaanlage für Wohnmobile verkauft – das einzige was also „neu“ wäre, sofern es das geben wird (worüber man im Artikel aber nichts ließt), wäre ein Montagekit für normale Wohnungsfenster.
Da würde ja eigentlich der Vergleich mit der Porta Split cool (8000btu/h) noch besser passen, zumal die auch nicht heizen kann. Wenn diese hier deutlich günstiger als die Porta Splitt cool ist, wäre das ein gutes Argument.