Nur wenige Monate nach dem Marktstart bekommt das Fitbit Air bereits eine erste Special Edition. Passend zum 30-jährigen Pokémon-Jubiläum bringt Google den Fitnesstracker als Pokémon Sleep Edition mit einem speziellen Pikachu-Armband auf den Markt. Technisch unterscheidet sich das Modell allerdings nicht von der normalen Version.
Pokémon Sleep macht Schlaftracking zum Spiel
Optisch hebt sich die Special Edition vor allem durch das dunkelblaue Armband ab. Darauf sitzt ein gelbes Pikachu-Symbol, während am Verschluss ein Pokémon-Sleep-Schriftzug zu sehen ist.
Hinter Pokémon Sleep steckt eine Smartphone-App, die das eigene Schlafverhalten spielerisch erfassen soll. Abhängig von der Schlafdauer erscheinen verschiedene Pokémon in der App, außerdem lassen sich unterschiedliche Schlafstile sammeln. Ganz neu ist die Verbindung zum Fitbit Air allerdings nicht: Auch die normale Version des Fitnesstrackers kann bereits zusammen mit Pokémon Sleep genutzt werden.
Hardware bleibt unverändert
An der Hardware ändert Google für die Sonderedition nichts. Zur Ausstattung gehören Sensoren für Herzfrequenz, Blutsauerstoffsättigung und Hauttemperatur sowie ein Drei-Achsen-Bewegungssensor. Damit kann das Armband neben dem Schlaf auch Schritte, Aktivitäten und Workouts aufzeichnen.

Deutschland-Start bislang nicht bestätigt
Die Fitbit Air Pokémon Sleep Special Edition soll am 15. September 2026 auf den Markt kommen. In den USA starten die Vorbestellungen bereits am 28. August. Ob die Sonderedition später auch offiziell in Deutschland angeboten wird, hat Google bislang nicht bestätigt.
Interessant ist das Fitbit Air vor allem für Nutzer, die auf ein Abo-Modell wie Whoop verzichten möchten. In unserem Test konnte der Fitnesstracker zudem durchaus überzeugen.
Unser Fazit zum regulären Fitbit Air:
Fazit:Mein persönliches Urteil nach vier Wochen im Dauertest: Google liefert mit dem Fitbit Air einen tollen Fitness-Tracker für alle, die ihre grundlegende Gesundheit im Blick behalten wollen, aber absolut keine Lust auf ein Display am Handgelenk haben. Der Tragekomfort ist durch das federleichte Design wirklich gut, man vergisst das Band am Arm teilweise sogar.
Großer Pluspunkt gegenüber dem Platzhirsch von Whoop: Ihr seid hier nicht in einem Abo gefangen. Für 99 Euro Einmalpreis bekommt ihr ein vollwertiges Tracking. Dass man für tiefere KI-Insights mit Gemini oder die AFib-Erkennung doch zur Kasse gebeten wird, ist zwar schade, die Kosten halten sich aber im Rahmen.
Wer allerdings beim Joggen eine präzise GPS-Route aufzeichnen will oder Live-Daten beim Workout braucht, muss zwingend sein Smartphone mitschleppen – oder eben doch zu einer Smartwatch greifen. Eine Pixel Watch 4 (ab 320 Euro) hat in der Hinsicht natürlich weiterhin die Nase vorn, hält aber nicht so lange durch die das Fitbit Air – hier sind über 7 Tage kein Problem.
Wer aber einen unauffälligen, ausdauernden Begleiter für die Fitness- und Schlafanalyse sucht, macht mit dem Fitbit Air ab 99 Euro absolut nichts falsch.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 29.08.2026
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Quellen:

