Während bei Samsung aktuell vor allem die Galaxy-S26-Reihe im Vordergrund steht, arbeitet das südkoreanische Unternehmen hinter den Kulissen auch an einer neuen Mittelklasse-Serie – allen voran dem Galaxy A57. Zu diesem Smartphone sind nun erste Informationen aufgetaucht, die auf einige sinnvolle Upgrades hindeuten.
Stärkerer Prozessor im Inneren
Laut aktuellen Berichten wird das Samsung Galaxy A57 mit einem neuen Chipsatz ausgestattet: dem hauseigenen Exynos 1680. Erste Benchmarks zeigen, dass der Prozessor insbesondere im GPU-Bereich eine deutlich bessere Performance liefert. Laut Geekbench-Datenbank erreicht der SoC in frühen Tests einen Singlecore-Wert von 1.293 Punkten und einen Multicore-Wert von 4.012 Punkten. Während die Einzelkernleistung etwas geringer als beim Exynos 1580 ausfällt, ist der Chip im Multicore etwas schneller unterwegs. Da die Treiber noch nicht final sind, dürfte sich die Leistung noch verbessern.
Zudem gibt der Eintrag erste technische Details preis: Der Exynos 1680 nutzt das gleiche ARM v8-Cluster wie der Exynos 1580: 1x Prime-Kern mit 2,91 GHz, 4x Performance-Kerne mit 2,6 GHz und 3x Effizienz-Kerne mit je 1,95 GHz. Als GPU gesellt sich eine Xclipse 550 dazu, welche laut älteren Gerüchten doppelt so stark sein soll wie die des Exynos 1580, der im Galaxy A56 verbaut ist. Dem Chip stehen wohl 12 GB RAM zur Seite.
Schnelles Laden und neue Frontkamera?
Auch wenn es derzeit kaum weitere Details gibt, bestätigt die chinesische Zertifizierungsbehörde 3C immerhin, dass der Akku mit bis zu 45 Watt kabelgebunden geladen werden kann. Dort wird das Gerät unter der Modellnummer SM-5760 geführt. Die Akkukapazität dürfte weiterhin bei 5.000 Milliamperestunden liegen. Große Veränderungen bei der restlichen Ausstattung erwarte ich persönlich nicht. Möglich wäre jedoch ein Upgrade der Frontkamera auf 50 Megapixel – bisher waren es 12 Megapixel.
Restliche Hardware bleibt gleich
Auf der Vorderseite dürfte erneut ein 6,7 Zoll großes AMOLED-Display mit 120 Hertz Bildwiederholrate sitzen. Eventuell fallen die Displayränder erneut etwas dünner aus und werden hoffentlich im kommenden Jahr symmetrischer gestaltet. Momentan ist der untere Rand, also das „Kinn“, noch etwas dicker als der Rest. Wann genau die neue A-Serie vorgestellt wird, ist bisher unklar. In diesem Jahr erfolgte die Präsentation Anfang März.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 20.11.2025
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