Gemini 3 ist die nächste Generation von Googles KI-Modellen und soll insbesondere beim logischen Schlussfolgern, beim multimodalen Verständnis und bei agentischen Fähigkeiten deutlich über Gemini 2.5 Pro hinausgehen. Das Modell wird schrittweise in zentrale Google-Produkte integriert.
Google hat die dritte Generation seines KI-Modells Gemini vorgestellt. Gemini 3 wird als bislang leistungsfähigste Ausbaustufe der Modellfamilie positioniert und ist ab sofort in mehreren Google-Diensten verfügbar, darunter die Gemini-App, die Entwicklerumgebung AI Studio, Vertex AI sowie – für zahlende Kundinnen und Kunden – im KI-Modus der Google-Suche.
Parallel startet eine Vorabversion von Gemini 3 Pro, zudem kündigt das Unternehmen den speziellen „Deep Think“-Modus für anspruchsvollere Schlussfolgerungsaufgaben an, der nach zusätzlichen Sicherheitsprüfungen für Ultra-Abonnements bereitgestellt werden soll.
Gemini 3 schlägt ChatGPT 5.1 teils deutlich
Laut Google übertrifft Gemini 3 Pro den Vorgänger Gemini 2.5 Pro auf einer Reihe etablierter Benchmarks. Genannt werden unter anderem Spitzenwerte im Community-Ranking LMArena, bei der Prüfungs-Benchmark „Humanity’s Last Exam“, dem naturwissenschaftlichen Test GPQA Diamond und der Mathematik-Benchmark MathArena Apex. In multimodalen Tests wie MMMU Pro und Video-MMMU soll das Modell verbesserte Fähigkeiten beim kombinierten Verarbeiten von Text, Bildern und Videos zeigen. Beim Fact-Checking-orientierten SimpleQA Verified meldet Google höhere Trefferquoten als zuvor.
Meinung:Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf Gemini 3 – vor allem die Performance im Vergleich zu GPT 5.1 dürfte dabei spannend sein, da die meisten aktuell doch auf die OpenAI Alternative setzen. Persönlich schiele ich schon länger zu Google rüber, da ChatGPT mit der aktuellsten Version etwas unzuverlässiger wirkt als noch mit GPT5. Aber OpenAI lässt natürlich nicht mit sich spielen und plant ebenfalls, GPT 6 bald zu veröffentlichen. Das Rennen dürfte also interessant sein…
Gemini 3 soll sich zudem stärker auf logische Planung und langfristige Aufgabensteuerung konzentrieren. In der Benchmark Vending-Bench 2, die die Steuerung eines simulierten Automatengeschäfts über ein Jahr hinweg abbildet, verortet Google Gemini 3 Pro vor konkurrierenden Modellen. In der Praxis soll das System komplexere Workflows übernehmen können, etwa das Organisieren von E-Mails oder das Koordinieren lokaler Dienstleistungen, wobei Nutzende die Kontrolle behalten sollen.
Google Antigravity kann selbstständig planen
Neu ist auch Google Antigravity, eine agentenbasierte Entwicklungsumgebung, die auf Gemini 3 aufsetzt. Dort erhalten KI-Agenten direkten Zugriff auf Editor, Terminal und Browser, um Softwareaufgaben selbstständig zu planen, auszuführen und zu überprüfen. Google betont, Gemini 3 sei intensiver auf Sicherheit getestet worden als frühere Modelle und solle widerstandsfähiger gegen Missbrauch, etwa durch Prompt-Injection oder Cyberangriffe, sein.
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Quellen:


