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Google Pixel 10 und Pixel 10 Pro (XL): Pro-Modelle mit feinen Upgrades und Basismodell mit neuer Triple-Kamera

Eher ein Google Pixel 9s?

Google hat die Pixel-10-Serie offiziell vorgestellt: Die neuen Geräte bringen einige Neuerungen mit sich, wobei der Fokus in diesem Jahr noch stärker im KI-Bereich liegt. Ab dem 28. August sollen die Smartphones dann in den Regalen stehen – doch worin unterscheiden sich Pixel 10, Pixel 10 Pro und Pixel 10 Pro XL von den Pixel-9-Smartphones?

Wann erscheint die Pixel-10-Serie?

Das Google Pixel 10, Pixel 10 Pro und Pixel 10 Pro XL sind ab dem 28. August im Google Store, im Onlinehandel und in lokalen Shops verfügbar. Während das Pixel 10 für 899 Euro startet, gibt es das Pixel 10 Pro für 1.099 Euro und das Pixel 10 Pro XL für 1.299 Euro. Damit steigt zumindest der Startpreis des Pixel 10 Pro XL im Vergleich zum Pixel 9 Pro XL indirekt an. Letztlich hat Google jedoch „nur“ die 128-GB-Version als Einstiegsvariante gestrichen – im Vergleich zum bisherigen 256-GB-Modell bleibt der Preis gleich.

Beim Kauf des Pixel 10 kann man zwischen den Farben Obsidian, Frost, Indigo und Lemongrass aussuchen. Die beiden Pro-Modelle werden wiederum in den Farben Moonstone, Jade, Obsidian und Porcelain angeboten.

Pixel 10 Pro: Äußerlich kaum vom Pixel 9 zu unterscheiden

Auf den ersten Blick wirken die neuen Pixel-Smartphones nicht sonderlich spannend: Google hat das Design der Vorgänger 1:1 übernommen. Entsprechend setzt Google wieder auf einen flachen Rahmen, eine flache Rückseite und auf einen stark hervorstehenden Kamerabalken, der optisch an die Google-Suchleiste erinnert. Auch die Abmessungen bleiben im Vergleich zu den Vorgängern identisch:

google pixel 10 serie auf stoff stehend

Display: Die Pixel 10 Serie wird heller

Genauso wenig wie die Maße haben sich die Displaydiagonalen verändert. Während das Pixel 10 und Pixel 10 Pro mit kompakteren 6,3-Zoll-OLED-Displays ausgestattet sind, kommt das Pixel 10 Pro XL mit einem größeren 6,8-Zoll-OLED-Panel daher. Alle drei Displays werden laut Google im Peak 300 Nits heller, wobei die HDR-Helligkeit um jeweils 200 Nits ansteigt.

In allen Fällen wird das Display im oberen Bereich durch eine kleine Punchhole durchbrochen, in welcher die Frontkamera Platz findet. Unter dem Display sitzt zudem ein Ultraschall-Fingerabdrucksensor, mit dem sich das Handy schnell entsperren lässt. Geschützt werden die Bildschirme durch Gorilla Glass Victus 2 – Gorilla Glass Armor 2s bleibt leider Samsung vorbehalten.

google pixel 10 pro xl mit anrufübersetzung durch google gemini

Chip: Tensor G5 aus TSMC-Fertigung

Unter der Haube arbeitet der neue Tensor G5, der vor allem durch die neue 3-Nanometer-Fertigung bei TSMC glänzen soll. Der SoC besitzt 1× Cortex-X4-Prime-Kern, 5× Cortex-A725 und 2× Cortex-A520-Kerne und soll im Vergleich zum Tensor G4 eine rund 34 Prozent schnellere CPU-Leistung bieten. Dazu soll es eine 60 Prozent schnellere TPU geben, die neue KI-Funktionen On-Device ermöglicht – dazu aber später mehr.

Wie schnell der Tensor G5 am Ende wirklich ist und wie er gegen den Snapdragon 8 Elite abschneiden wird, bleibt abzuwarten. Frühere Benchmarks zeigten bereits, dass die Leistung eher auf Snapdragon-8-Gen-3-Niveau sein wird.

google pixel 10 pro xl und pixel 10 in der hand gehalten

Akku: Mehr Kapazität und schnelleres Laden

Versorgt wird die Technik durch leicht größere Akkus, die eine Laufzeit von über 30 Stunden ermöglichen sollen. Damit würden die Pixel-10-Smartphones im Vergleich zu den Vorgängern rund 6 Stunden länger durchhalten. Geladen wird mit 30 Watt beim Pixel 10 und Pixel 10 Pro, das Pro XL unterstützt Fast-Charging mit 45 Watt.

Zudem unterstützen die Smartphones den Qi2-Standard inklusive Magneten. Damit ist es möglich, magnetisches Ladezubehör direkt an die Rückseite des Smartphones zu packen. Google bringt auch passendes Zubehör unter dem Namen „Pixelsnap“ auf den Markt, etwa einen Charger, einen Ring Stand und einen Charger Stand.

google pixel 10 pro xl in obsidian auf pixelsnap ladestand

Kamera: Pixel 10 mit drei Kameras, aber mit Downgrade

Bei den Kamerasensoren gibt es kaum Überraschungen – zumindest, wenn wir nur die Pro-Modelle betrachten. Neben einer Hauptkamera mit 50 MP wird es wieder eine Ultraweitwinkelkamera mit 48 MP und einen 48-MP-Periskopsensor mit 5-fach-optischem Zoom geben, wobei die Sensoren von der letzten Generation übernommen werden. Zumindest die Zoom-Kamera soll einen neuen Makro-Modus spendiert bekommen.

google pixel 10 pro xl mit kamerabalken

Pixel 10: Pixel-9a-Kamera + Zoom

Besonders „interessant“ ist wiederum das Pixel 10, das zwar eine dritte Kamera bekommen soll, aber ansonsten viele Abstriche hinnehmen muss. Die Hauptkamera scheint direkt aus dem Pixel 9a zu stammen, explizit nutzt das Pixel 10 einen 48-MP-Sensor mit 1/2,0 Zoll. Die Ultraweitwinkelkamera löst nur noch mit 12 MP statt mit 48 MP auf, während die 5-fach-Telefoto-Kamera aus dem Pixel 9 Pro Fold übernommen wurde.

google pixel 10 in blau mit kamerabalken

KI soll für bessere Bilder und Videos sorgen

In diesem Jahr liegt der Fokus bei Google noch stärker beim Thema KI. Unter anderem wurde eine neue Funktion namens „Camera Coach“ implementiert, die in Zusammenarbeit mit Gemini dabei helfen soll, bessere Fotos zu machen. Der Camera Coach analysiert in Echtzeit die Szene und gibt Hinweise, wie man das Bild optimieren kann – zum Beispiel durch einen besseren Winkel oder angepasste Lichtverhältnisse.

Dazu kommt „Auto Best Take“, das automatisch bis zu 150 Fotos schießt und automatisch das beste Bild aussucht. Mithilfe von KI werden die Bilder zudem angepasst und um die besten Gesichter ergänzt. Zudem kann man Gemini darum bitten, das Foto anzupassen – etwa mit „Mach es heller“.

google pixel 10 pro xl mit photo coach

Die beiden Pro-Modelle nutzen außerdem KI, um die Bildqualität in höheren Zoomstufen zu verbessern. Dadurch sollen auch bei 100-facher Vergrößerung noch ansehnliche Bilder möglich sein. Eine ähnliche Technik kennen wir bereits von Honor, etwa vom Magic 6 Pro und Magic 7 Pro.

Software: Android 16 mit KI-Fokus

Natürlich werden die neuen Pixel-10-Modelle allesamt mit Android 16 ausgeliefert. Die Software hat jedoch einige Neuerungen spendiert bekommen, vor allem im KI-Bereich. Unter anderem wurde VEO 3, das Video-Erzeugungsmodell von Google, implementiert, womit sich nun auch Videos auf dem Pixel generieren lassen. Bisher gab es eine entsprechende Funktion lediglich beim Honor 400 Pro auf Basis von Googles VEO 2.

Des Weiteren wurde Gemini Live um eine visuelle Oberfläche ergänzt, während mit dem Pixel Journal eine Tagebuch-Funktion eingeführt wird – ähnlich wie der Nothing Space bei Nothing. Voice Translate übersetzt Anrufe wiederum in Echtzeit in die gewünschte Sprache, wobei hierfür eine natürlich klingende Stimme zum Einsatz kommt.

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Beitrag erstmals veröffentlicht am 12.03.2025

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Quellen:
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Arian Krasniqi Profilbild Arian Krasniqi Redakteur

Seit 2021 schreibt er News und Artikel für Allround-PC und beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit verschiedenen Hardware-Komponenten. Bei APC ist er unter anderem Experte für Gehäuse, Luft- und Wasserkühlungen, bringt aber auch Expertise für CPUs und GPUs mit.

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