Das Akku-Update aus der Hölle betrifft nicht nur das Pixel 6a, sondern auch die brandneue Pixel 10-Serie. Ab Werk wird die Akkukapazität ab einer bestimmten Anzahl an Ladezyklen reduziert.
Google hat gegenüber Android Authority bestätigt, dass das “Battery Health Assistance”-Feature auch auf der Pixel 10-Serie aktiviert ist. Sobald die Anzahl von 200 Ladezyklen überschritten wird, reduziert sich die Akkukapazität. Bis 1.000 Ladezyklen sinkt die Spannung zunehmend weiter, und damit auch die letztliche Akkulaufzeit. Durch das Absenken der Spannung wird zudem die Ladezeit verlängert, was auf Dauer durchaus ärgerlich sein kann. Google hat bisher jedoch nicht bestätigt, wie stark die Akkulaufzeit reduziert wird. Offiziell sollen die Pixel-Smartphones nach 1.000 Ladezyklen noch eine Restkapazität von 80 Prozent besitzen
Akku-„Feature“ lässt sich nicht deaktivieren
Nach aktuellem Stand lässt sich diese Funktion nicht vom User deaktivieren – die Akkus der Pixel 10-Serie werden mit zunehmenden Ladezyklen also immer schlechter. Hersteller wie Apple verfolgen einen anderen Weg und reduzieren stattdessen die Prozessor-Leistung, um Spannungs-Spitzen zu vermeiden. Dadurch sinkt zwar die Leistung, die Akkulaufzeit bleibt aber gleichwertig. Nach einer erfolgreichen Sammelklage haben User allerdings die Möglichkeit, dieses Feature gänzlich zu deaktivieren.
Google hat diesen Akkuschutz als Reaktion auf Akku-Probleme mit dem Pixel 4a und Pixel 6a eingeführt. Beim Pixel 6a hat Google eine potenzielle Schwachstelle beim Akku herausgefunden, die unter bestimmten Voraussetzungen zu einer Überhitzung und im Extremfall sogar zu einem Brand führen kann.
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