Google hat die Pixel 11-Serie offiziell vorgestellt. Zum zehnjährigen Jubiläum der Smartphone-Reihe schickt der Hersteller vier Modelle ins Rennen: das Pixel 11, das Pixel 11 Pro, das Pixel 11 Pro XL und das faltbare Pixel 11 Pro Fold.
Die Preiserhöhung der neuen Generation ist nun offiziell bestätigt. Demnach werden alle Pixel 11-Smartphones im Vergleich zu den Vorgängern um 100 Euro teurer. Das Pixel 11 startet demnach bei 999 Euro, das Pixel 10 Pro bei 1.199 Euro und das Pixel 10 Pro XL bei 1.399 Euro. Vor allem das Top-Modell platziert sich damit gefährlich nah am Samsung Galaxy S26 Ultra und iPhone 17 Pro Max.
- Pixel 11: ab 999 € (256 GB) | 1.129 € (512 GB)
- Pixel 11 Pro: ab 1.199 € (256 GB) | 1.329 € (512 GB) | 1.589 € (1 TB)
- Pixel 11 Pro XL: ab 1.399 € (256 GB) | 1.529 € (512 GB) | 1.789 € (1 TB)
Design: Wie beim Pixel 10, aber dezent angepasst
Die Optik der Pixel 11 Serie wurde dezent überarbeitet. Die markante Kameraleiste steht nun weniger aus dem Gehäuse hervor und ist vollständig von einer durchgehenden Glasschicht bedeckt, die nahtlos in den Aluminiumrahmen übergeht. Alle Modelle sind nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt.
Hellere Displays für alle Pixels
Google verbaut auf der Front deutlich hellere OLED-Panels. Das 6,3 Zoll große Actua-Display des Pixel 11 erreicht eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits. Die Pro-Modelle (6,3 Zoll beim Pro, 6,8 Zoll beim Pro XL) setzen auf Super Actua-Displays mit LTPO-Technologie (1–120 Hz) und bis zu 3.600 Nits Spitzenhelligkeit. Sie bieten zudem ein kratzfestes Corning Gorilla Glass Victus 2 mit Schutzbeschichtung.

Neuer Tensor G6 mit schnellerer TPU
Herzstück aller Geräte ist der neue Google Tensor G6. In Kombination mit einer um 50 % leistungsstärkeren TPU ermöglicht der Chip schnelle On-Device-KI-Verarbeitungen. Die CPU arbeitet laut Google bis zu 20 % energieeffizienter, was App-Ladezeiten und Akkulaufzeiten optimiert. Wie die Leistung gegenüber dem Snapdragon 8 Elite Gen 5, dem Apple 19 Pro doer dem Dimensity 9500 ausfallen wird, müssen erste Tests zeigen. Vermutlich wird Google jedoch nicht die Leistung dieser Top-Chips erreichen.
Als Sicherheits-Coprozessor kommt der Titan M3 mit Post-Quanten-Kryptografie zum Einsatz. Alle Geräte verfügen über 12 GB RAM (Pro-Modelle optional 16 GB) und starten mit Android 17 sowie einem Update-Versprechen von 7 Jahren.
Software statt Hardware: Kamera bekommt mehr KI-Funktionen
Weniger neu ist wiederum das Kamerasystem, denn Google hat die Sensoren zum Großteil direkt aus dem Pixel 10 und Pixel 10 Pro (XL) übernommen. Zumindest die Hauptkamera aus den Pro-Modellen und die Periskopkamera haben leichte Anpassungen erhalten und fangen nun mehr Licht ein. Folgende Sensoren verbaut der Hersteller in dieser Generation:
- Pixel 11: 48-MP-Hauptkamera, 13-MP-Ultraweitwinkel und 10,8-MP-Teleobjektiv (5x optisch, bis zu 30x Super-Res-Zoom).
- Pixel 11 Pro (XL): 50-MP-Hauptkamera (1/1,3″-Sensor), 48-MP-Ultraweitwinkel und 48-MP-Teleobjektiv mit 5x optischem Zoom. Dank Software-Optimierung wird ein bis zu 120-facher Pro-Zoom erreicht.
Zwar wurde die Hardware nicht groß angepasst, dafür gibt es jedoch Neuerungen bei der Software. Zu den Software-Highlights gehören der Modus Magische Aufnahme (automatische Video- und Fotooptimierung), Sofort-Nachtsicht (bis zu 4,5-mal schneller dank Tensor G6) und 8K Video Boost auf den Pro-Modellen. Der neue „Creator“-Tab bringt Tools wie einen integrierten Teleprompter mit.

HiLight-Interface ersetzt Thermometer
Eine exklusive Hardware-Neuerung für die Pro-Modelle und das Fold ist die HiLight LED, welche anstelle des Thermometers verbaut wird. Hierbei handelt es sich um ein LED-Licht neben den Kamerasensoren. Liegt das Gerät auf dem Display, signalisiert HiLight dezente Farb-Hinweise – etwa bei Anrufen von Lieblingskontakten (integriert in Telefon-App und WhatsApp) oder als optische Rückmeldung bei Interaktionen mit Google Gemini.

Der Akku wird nicht größer, sondern kleiner
Das kompakte Pixel 11 ist mit einem typischen 4.985 mAh Akku ausgestattet, während das handliche Pro-Modell, das Pixel 11 Pro, über 4.850 mAh verfügt. Das Pixel 11 Pro XL bietet wiederum eine Kapazität von 5.115 mAh bei gleicher Laufzeit. Das Pixel 10 Pro hatte noch 5.200 mAh – Google hat den Akku also verkleinert.
Auch beim Laden gibt es Neuerungen: Das Pixel 11 und das Pixel 11 Pro laden per Kabel mit einem passenden 30-Watt-USB-C-PPS-Netzteil in etwa 30 Minuten auf 55 %. Das Pixel 11 Pro XL lädt mit einem 45-Watt-Netzteil im selben Zeitraum sogar auf bis zu 75 %. Drahtlos unterstützen alle Modelle den Qi2.2-Standard – passendes Pixelsnap Zubehör gibt es auch wieder.

Beitrag erstmals veröffentlicht am 16.01.2026
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Quellen:






Naja wobei ich glaube, das die RGB auch spätestens nach 2 modellen wieder verschwindet.Lustig led erst wegmachen um dann nach jahren als neuheit zu präsentieren.Vielleich auch das radio wieder einführen braucht man nur eine antenne mehr und schon haben sie die nächste neuheit.Habe alle pixel , aber diesmal warte ich bis 12 oder sogar 15 damit es sich lohnt
Das pixel 10 256gb lag doch auch bei 1000 Euro.
Der Wegfall des Thermometer kann ich nicht nachvollziehen. ich liebe dieses Feature in meinem 9 Pro XL und benutze es sehr oft.
das geht mir genauso. Das war endlich mal eine sinnvolle Ergänzung für ein Smartphone. Ich nutze es auch mehrfach in der Woche!
ich wusste bis jetzt gar nicht, dass ich überhaupt win Thermometer habe 😅. War wohl kein Erfolg, weil kein Schwein wusste, dass es existiert.
Grüß Dich Arian, ich besitze derzeit dein Google 8 pro. Ist mit dem Google 11 pro ein sichtbarer Innovationsschub zu rechnen? Mit freundlichen Grüßen Karl-Heinz Steckel
Moin, das Pixel 11 dürfte schon ein deutliches Upgrade bieten, vor allem in Sachen Kamera, Display und Chip-Leistung. Die Unterschiede dürften spürbar sein, aber das Pixel 8 Pro ist prinzipiell immer noch ein solides Gerät :)