Angeblich planen Asus, MSI und Gigabyte baldige Preiserhöhungen bei ihren Mainboards. Bereits seit Jahren steigen die Preise rasant – ein Ende ist nicht in Sicht.
Die Preise für Mainboards könnten in naher Zukunft erneut anziehen. Das berichtet der bekannte Leaker @harukaze5719 unter Berufung auf das taiwanische Board-Channels-Forum. Demnach planen Asus, MSI und Gigabyte – die drei größten Mainboard-Hersteller – eine weitere Anhebung der UVPs.
Ein konkreter Zeitpunkt und das genaue Ausmaß der Preissteigerung sind noch unklar. Dennoch würde sich damit ein bereits seit Jahren anhaltender Trend fortsetzen: Seit dem Jahr 2020 sind Mainboards massiv teurer geworden. Schon vor zwei Jahren hatte mein Kollege Arian die Mainboard-Preisanstiege kritisch analysiert.
Warum werden die Platinen teurer?
Die Gründe für die Entwicklung sind vielfältig: gestiegene Produktionskosten, teurere Materialien wie hochwertiges Kupfer, höhere Löhne sowie der technologische Fortschritt mit PCIe 5.0, USB4 und Wi-Fi 7 treiben die Preise.
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor sind geopolitische Entwicklungen: Zwar hat die US-Regierung kürzlich Einfuhrzölle für Mainboards aus China temporär ausgesetzt, doch das Ende dieser Frist könnte neue Preisaufschläge nach sich ziehen – mit globalen Auswirkungen.
Die aktuellen Preissprünge betreffen vor allem neue Plattformen wie AMDs AM5 und Intels LGA1851. Schon jetzt überschreiten viele AM5-Boards die 300-Euro-Marke, selbst im Budget-Segment. Sollten die neuen Preissteigerungen umgesetzt werden, dürfte der Einstieg ins PC-Bauen für viele Nutzer abermals kostspieliger werden.
Eine offizielle Bestätigung der Hersteller gibt es bisher nicht – doch viele Preisanpassungen dieser Art geschehen still und ohne große Ankündigung. Wer mit einem Board-Kauf liebäugelt, könnte also gut daran tun, nicht mehr allzu lange zu warten.
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Quellen:


