Honor wagt sich mal wieder was mit der Magic‑9-Serie und setzt auf ein extrem helles OLED‑Display, den neuen Top-Snapdragon und auf eine komplett überarbeitete Kamera. Besonders spannend sind dabei der Einsatz von gleich zwei 200-MP-Sensoren sowie die neue Kooperation mit dem Kamera-Spezialisten ARRI. Womöglich kommt das Flaggschiff-Smartphone aber erst Anfang nächsten Jahres auf den europäischen Markt.
Honor Magic 9 Pro Max bekommt neues Design mit Plateau
Der Hersteller verabschiedet sich beim Honor Magic 9 Pro Max (hier vorbestellen) vom bislang gewohnten, mittig platzierten Octagon-Format auf der Rückseite. Stattdessen setzt das neue Flaggschiff auf ein rundes Kamera-Modul auf der linken Seite, das fließend in einen breiten Kamerabuckel übergeht. Das runde Modul umfasst jedoch nur den Kamera-Blitz, den Periskopsensor sowie ein ARRI-Logo.
Hauptkamera und Ultraweitwinkel finden wiederum daneben Platz, sind aber weiterhin Teil des größeren Kamera-Plateau. Honor übernimmt zudem das Dual-Tone-Design des iPhone 18 Pro Max und iPhone 17 Pro Max – somit besteht auch hier nur ein kleiner Teil des Gehäuses aus Glas.
Honor Flaggschiff endlich mit flachem Display
Ebenfalls interessant: Das Honor beim Magic 9 Pro Max setzt auf ein flaches Display. Damit ist auch hier das Curved-Display Geschichte – andere Hersteller haben der Technik schon vor Jahren den Rücken gekehrt. Auf der Vorderseite kommt ein 6,8 Zoll großes LTPO-OLED-Display mit 1,5K-Auflösung zum Einsatz. Dieses soll eine Spitzenhelligkeit von bis zu 2.000 Nits und eine lokale Spitzenhelligkeit von bis zu 10.000 Nits erreichen.
Zudem wird es wieder eine kleine Display-Pille geben, welche die 3D-Gesichtserkennung beherbergt. Auch sitzt die Frontkamera hierdrin. Diese bekommt ein Upgrade auf 55 MP und basiert erstmals im Android-Bereich auf einem quadratischen Sensor. Dadurch lassen sich Hochkant- und Querformat-Seflies machen, ohne das Gerät drehen zu müssen. Das Prinzip kennen wir bereits von der Center Stage Kamera des iPhone 17 Pro (Test) sowie iPhone 18 Pro.
Honor Magic 9 Pro Max: Was verspricht die ARRI-Kamera?
Beim Kamerasystem kooperiert Honor mit dem Kinokamera-Spezialisten Arri. Die Hauptkamera setzt auf einen 200-Megapixel-Sensor (1/1.28 Zoll, f/1,57) mit 3-Grad-OIS und CIPA 8.0-Stabilisierung. Ergänzt wird das Modul durch eine 200-Megapixel-Telefotokamera (1/1.4 Zoll, f/2,6) mit CIPA 8.0 sowie ein 50-Megapixel-Ultraweitwinkel (f/2,0). Für erweiterte Zoom-Reichweiten bietet Honor ein optionales „Creator-Kit“ mit Tele-Extendern (G200mm / G500mm) an.
Auch auf der Videoseite will das Honor Magic 9 Pro Max punkten. Insgesamt 11 integrierte ARRI-Looks wie „Vibrant“, „Clear“ oder „Teal Orange“ stehen zur Auswahl bereit, um Aufnahmen direkt bei der Erstellung bestimmte Stimmungen zu verleihen. Die Steuerung erfolgt unkompliziert per Vorschau und Fingertipp, wobei klassische manuelle Einstellungen bei Belichtung oder Fokus bestehen bleiben.
Für professionelle Ansprüche liefert das Flachprofil ARRI LogC3 maximalen Dynamikumfang für die spätere Nachbearbeitung. Visuelle Assistenzsysteme wie Focus Peaking zur Schärfekontrolle und eine Falschfarbenanzeige zur Belichtungssteuerung unterstützen den Filmer bei der Arbeit.

Honor Magic 9 Pro Max mit Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6
Im Inneren werkelt der Qualcomm Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6, der von zwei hauseigenen Mikrochips flankiert wird: dem Honor H1 Imaging-Chip für die Bildverarbeitung sowie dem Honor C3 Netzwerk-Chip. Für die Stromversorgung sorgt im China-Modell ein 8.800 mAh starker Akku, der kabelgebunden mit bis zu 100 Watt und kabellos mit 80 Watt geladen werden kann. Mobilfunkseitig wird ein Quad-SIM-System unterstützt, das zwei Nano-SIM-Slots mit zwei eSIMs kombiniert.

Wann kommt das Honor Magic 9 Pro Max?
In China ist die Honor Magic‑9‑Serie inklusive Magic 9, Magic 9 Pro und Magic 9 Pro Max bereits gelauncht. Der Marktstart in Deutschland dürfte frühestens zum Ende des Jahres, eher aber Anfang 2027 erfolgen. Darauf weist nun auch ein Teaser aus Großbritannien hin, wonach das Smartphone ab „Januar 2027“ an den Start gehen soll.
Der Vorgänger ging hierzulande im Januar 2026 für 1.299 Euro UVP an den Start. Vermutlich werden die Preise aufgrund der Speicherkrise jedoch ansteigen. Zudem ist noch unklar, ob Honor sowohl das Magic 9 Pro als auch das Magic 9 Pro Max in Deutschland auf den Markt bringen wird. Honor listet das Smartphone allerdings jetzt schon im deutschen Onlineshop.
Vorgänger: Honor Magic 8 Pro als attraktives Budget-Flaggschiff
Inzwischen gibt es das Honor Magic 8 Pro jedoch schon für 899 Euro, womit es zu den eher attraktiven Flaggschiff-Smartphones des Jahres gehört. Das Honor Magic 8 Pro überzeugt in unserem Test mit einem Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5, der zusammen mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher absolute Top-Performance liefert. Das 6,71-Zoll-Quadcurve-OLED-Display mit 1.256 × 2.808 Pixeln, bis zu 120 Hz und 6.000 Nits Pixelhelligkeit (gemessen 1.680 Nits bei Vollbildweiß) ist ebenfalls ein Highlight.
Nochmals spannender ist aber das Kamera-Setup aus 50-MP-Haupt- (f/1,6), 50-MP-Ultraweitwinkel- und 200-MP-Periskop-Zoom-Kamera (3,7x optisch, 100x digital). Die Hauptkamera liefert sowohl bei Tag als auch bei Nacht sehr gute Ergebnisse ab und gehört zu den besten Kameras im Smartphone-Bereich.
Honor Magic 9 Pro mit Snapdragon 8 Gen 6 Pro?
Auch im Gehäuseinneren stehen relevante Hardware-Upgrades bevor. So wird das Honor Magic 9 Pro voraussichtlich als eines der ersten Smartphones mit dem neuen Snapdragon 8 Gen 6 Pro Prozessor ausgestattet sein. Zumindest erscheint das Upgrade wahrscheinlich, da das Honor Magic 8 Pro (Test) mit dem Snapdragon 8 Gen 5 daherkommt. Es soll wohl auch eine Super Edition auf den Markt kommen, bei welcher der Snapdragon durch einen aktiven Lüfter gekühlt wird.
Darüber hinaus verdichten sich die Hinweise auf einen vergrößerten Akku. Explizit ist die Rede von einem 8.800 mAh Akku. Ob die höhere Akkukapazität allerdings auch ihren Weg nach Europa finden wird, bleibt fraglich, da globale Varianten in der Vergangenheit mitunter kleinere Stromspeicher erhielten als die chinesischen Pendants. Die Super Edition scheint wiederum einen extremen 11.000 mAh Akku zu bekommen.
Wann kommt das Honor Magic 9 Pro?
In China sind unverbindliche Vorbestellungen für die Honor Magic 9-Serie inklusive Magic 9 Pro und Magic 9 Pro Max bereits möglich. Der offizielle China-Launch ist für den 28. September 2026 angesetzt. Der Marktstart in Deutschland dürfte frühestens zum Ende des Jahres, eher aber Anfang 2027 erfolgen. Der Vorgänger ging hierzulande im Januar 2026 für 1.299 Euro an den Start.
Honor Magic 8 Pro als attraktives Budget-Flaggschiff
Inzwischen gibt es das Honor Magic 8 Pro jedoch schon für 899 Euro, womit es zu den eher attraktiven Flaggschiff-Smartphones des Jahres gehört. Das Honor Magic 8 Pro überzeugt in unserem Test mit einem Qualcomm Snapdragon 8 Elite Gen 5, der zusammen mit 12 GB RAM und 512 GB Speicher absolute Top-Performance liefert. Das 6,71-Zoll-Quadcurve-OLED-Display mit 1.256 × 2.808 Pixeln, bis zu 120 Hz und 6.000 Nits Pixelhelligkeit (gemessen 1.680 Nits bei Vollbildweiß) ist ebenfalls ein Highlight.
Nochmals spannender ist aber das Kamera-Setup aus 50-MP-Haupt- (f/1,6), 50-MP-Ultraweitwinkel- und 200-MP-Periskop-Zoom-Kamera (3,7x optisch, 100x digital). Die Hauptkamera liefert sowohl bei Tag als auch bei Nacht sehr gute Ergebnisse ab und gehört zu den besten Kameras im Smartphone-Bereich.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 13.08.2026
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Quellen:








Es wird immer so getan, als sei ein flaches Display das Ei des Columbus – ist es aber nicht. Das kann so ziemlich jeder bestätigen, der ein Backcover nutzt, welches zumindest an den Kanten etwas übersteht, um das Display entsprechend zu schützen. Während das sanfte Curved-Design der bisherigen Honor-Modelle (oder auch das meines Xiaomi 15 Ultra) damit überhaupt keine Probleme bereitet und man es generell viel angenehmer über die gesamte Fläche bedienen kann, bleibt man auch ohne Wurstfinger bei einem planen Display am äußersten Randbereich mitunter schlicht hängen bzw. es fehlt der letzte Millimeter dorthin. Zudem sind die noch verbliebenen Curved-Displays nur leicht auf allen Seiten des Displays geneigt, so dass auch keine Farbverfälschungen in der Darstellung o.ä. entstehen. Zudem sieht das Display randloser und schlicht edler aus, während die flache Variante eher an Poco und Co. erinnert. Insofern sehe zumindest ich in diesem Zusammenhang leider gar keinen Fortschritt. Vielmehr sieht die Magic 9-Reihe im Vergleich zu den Vorgängern von vorne beliebiger aus.