Mit dem Magic V3 hat Honor im letzten Jahr ein sehr starkes Foldable auf den Markt gebracht, das eigentlich in fast allen Punkten überzeugen konnte. In diesem Jahr möchte der Hersteller allerdings nochmal nachlegen und mit dem Honor Magic V5 ein kleines Akku-Wunder an den Start bringen! Was hat das superdünne Falt-Handy zu bieten?
Der Nachfolger des Honor Magic V3 heißt nicht V4, sondern Honor Magic V5. Der Grund: In der chinesischen Kultur gilt die Zahl 4 als Unglückszahl, da sie mit dem Tod in Verbindung gebracht wird. Das Flaggschiff-Foldable wurde bereits vor einigen Wochen offiziell in Asien vorgestellt, kommt nun allerdings auch in Deutschland auf den Markt – und konkurriert daher direkt mit dem Samsung Galaxy Z Fold 7 (Test).
Preislich startet das neue Honor Magic V5 für 1.999 Euro UVP – doch direkt zum Launch könnt ihr richtig sparen. Bis zum 30. September kann das Magic V5 für 1.699 Euro bestellt werden, womit es um satte 300 Euro reduziert ist. Dazu gibt es sogar noch ein attraktives Geschenke-Bundle: Magic Pen, 66 Watt Honor SuperCharge-Ladegerät und 12 Monaten Displayschutz-Versicherung gehören zum Gratis-Set. Doch was hat der Honor Magic V3 Nachfolger zu bieten?
Magic V5 ist nur 8,8 Millimeter dünn (oder?)
Trotz dieser Upgrades scheint es Honor geschafft zu haben, das Foldable nochmals dünner zu machen. Laut offiziellen Angaben misst das Honor Magic V5 im zusammengeklappten Zustand gerade einmal 8,8 Millimeter, womit es 0,5 Millimeter dünner als das Honor Magic V3 (Test) wäre – das kam noch auf 9,3 Millimeter. Auch das Oppo Find N5 und das Galaxy Z Fold 7 sind offiziell einen Hauch dicker. Ob es nun aber wirklich das dünnste Foldable der Welt ist, erfahrt ihr im Test. Durchaus beeindruckend ist in jedem Fall die IP58- und IP59-Zertifizierung zum Schutz vor Wasser und Staub.
Schicke Displays innen und außen
Im Inneren setzt Honor übrigens auf ein faltbares 7,95 Zoll Hauptdisplay (2.352 x 2.172 Pixel), während außen ein 6,43 Zoll Außendisplay (2.376 x 1.060 Pixel) sitzt. Beide Bildschirme unterstützen eine adaptive Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz und sollen eine Peak-Helligkeit von bis zu 5.000 nits erreichen. Die maximale Vollbildhelligkeit gibt Honor mit 1.800 nits außen und 1.300 nits innen an.
Magic V5 basiert auf Snapdragon 8 Elite
Ausgestattet ist das Smartphone mit dem aktuellen Qualcomm Snapdragon 8 Elite, einem 3-Nanometer-Prozessor mit ziemlich viel Leistung. Tatsächlich handelt es sich sogar um den aktuell schnellsten Chip im Android-Bereich, womit das Magic V3 definitiv zur leistungstechnischen High-End-Klasse gehört. Dem Chip stehen stolze 16 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher zur Seite, während der interne Speicher 512 GB misst. Damit bietet das Foldable mehr als genug Speicher für Bilder, Videos und Apps.
Der Akku wächst deutlich – trotz dünner Bauweise
Im Vergleich zum Magic V3 wächst zudem der Akku ordentlich an: Statt 5.120 mAh gibt es nun 5.820 mAh, was angesichts der extrem schlanken Bauweise durchaus beeindruckend ist. Möglich wird dies durch die neue Silizium-Kohlenstoff-Technologie, die auch im Honor Magic 7 Pro genutzt wird. Kabelgebunden lädt das Magic V5 mit bis zu 66 Watt, Wireless-Charging ist mit bis zu 50 Watt möglich.

Wir erreichen immerhin 8 bis 9 Stunden Display-On-Time – eine Akkuladung bringt euch also locker durch einen Tag. Am Ende hängt die Laufzeit natürlich stark von der eigenen Nutzungsweise ab. Mit passendem Charger lädt das Foldable dann relativ flott wieder auf.
Triple-Kamera mit Persikopzoom gehört zu den Highlights
Trotz des dünneren Gehäuses hat Honor eine neue 50-MP-Hauptkamera mit 1/1.5 Zoll Sensor und „HD SuperBurst“, eine neue Periskopkamera mit 64 MP und 3-fach-Zoom sowie eine 50 MP Ultraweitwinkelkamera verbaut. Im Vergleich zum Magic V3 wurde zwar die optische Zoomstufe leicht reduziert, die höhere Auflösung in Kombination mit KI-Upscaling soll aber trotzdem für bessere Bilder sorgen. Die Ultraweitwinkelkamera stammt wiederum direkt aus dem Vorgänger. Die überzeugte im Test damals mit schönen und detailreichen Bildern bei Tag, zeigte bei Nacht allerdings eher ihre Schwächen.
Selfies lassen sich darüber hinaus mit den beiden 20 Megapixel Frontkameras knipsen. Alternativ könnt ihr auch die Hauptkamera dafür nutzen. Die Kamera scheint wieder eine Stärke des Foldable zu sein, denn die ersten Shots hier in London sehen vielversprechend aus – mehr Eindrücke dann bald im Test!
Software: Honor Magic V5 mit langem Update-Support
Das Magic V5 wird zum Start mit MagicOS 9 und Android 15 ausgeliefert – ein Update auf Android 16 soll zügig folgen. Analog zum Magic 7 Pro wird das Handy dann auch sieben Jahre lang Android- und Sicherheits-Updates bekommen, womit Honor einen ähnlich guten Support bietet wie Samsung und Google.
Die Software selbst hält keine Überraschungen bereit, MagicOS bleibt dem iOS-Look treu und bietet einen hohen Grad an Anpassbarkeit. Im Alltag kann die Software mit einer flüssigen Bedienung und ein paar smarten Features punkten. Auch diverse KI-Funktionen gibt es, doch dazu bald mehr.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 26.02.2025
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