Nachdem der iMac Pro 2021 ohne Nachfolger eingestellt wurde, könnte die Serie nun ein Comeback erleben. Die nächste Generation soll wohl auf dem M5 Max basieren und ein Mini-LED-Display mit 120 Hz bieten.
Apple plant offenbar die Rückkehr des iMac Pro. Nach einer Code-Analyse aus Apples internem Kernel Debug Kit, die von MacRumors stammt, entwickelt der Konzern einen neuen All-in-One-Rechner mit dem Codenamen „J833c”. Dieser soll auf dem kommenden Apple M5 Max-Chip („H17C“) basieren, der ein massives Leistungs-Upgrade mit sich bringen dürfte. Das Gerät soll intern bereits aktiv getestet werden.
Das aktuelle iMac-Lineup beschränkt sich auf ein 24-Zoll-Modell mit M4-Chip für Heimanwender – einen iMac für das professionelle Segment gibt es aktuell nicht. Profis weichen daher auf Mac Studio, MacBook Pro oder Mac Pro aus. Besonders Werbeagenturen, die den iMac lange Zeit als Standard-Gerät nutzten, haben sich deshalb von Apple abgewandt.
iMac Pro mit M5 Max: Mini-LED und 120 Hz?
Mit dem iMac Pro könnte sich das ändern. Das neue Modell soll ein umfassendes Redesign mit verbessertem Kühlsystem erhalten und dürfte deutlich teurer ausfallen als das aktuelle 24-Zoll-Modell. Branchenkenner erwarten ein 27-Zoll-ProMotion-Display mit 120 Hz und Mini-LED-Technologie – ähnlich dem geplanten Studio Display 2.
Damit würde Apple eine Lücke in seinem Produktportfolio schließen und professionelle Nutzer zurückgewinnen. Ein konkretes Release-Datum ist bislang nicht bekannt. Apples letzte iMac-Pro-Generation wurde 2017 eingeführt und 2021 eingestellt. Der letzte iMac Pro nutzte sogar noch ältere Intel-Chips (Xeon W)auf x86-Basis und noch nicht die ARM-basierte M-Serie. Als GPU kam damals eine dedizierte AMD Vega 56, Vega 64 oder Vega 64X-Grafikkarte zum Einsatz, basierend auf der GCN5-Architektur.
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