Im Oktober hat Intel die ersten Desktop-CPUs auf Basis der neuen Arrow Lake Architektur auf den Markt gebracht. Zur CES sollen weitere Modelle folgen, explizit die non-K Versionen ohne offenen Multiplikator.
Bisher sind nur fünf Intel Core Ultra 200S CPUs (Test) für den Sockel LGA 1851 verfügbar. Allerdings waren selbst diese CPUs zeitweise eher schlecht verfügbar, teuer und unter Gamern eher unbeliebt. Immerhin sind die neuen Prozessoren in Spielen teilweise sogar langsamer als die Vorgänger. Die bekannten OEM-Hersteller greifen – trotz aller Schwächen – wiederum gerne auf die Arrow Lake CPUs zurück. Entsprechend dürften sich zumindest diese Hersteller darüber freuen, dass Intel zur CES weitere Desktop-Prozessoren vorstellen möchte.
Intel plant neue non-K CPUs
Laut dem Twitter-User @harukaze5719 wird Intel zur CES in Las Vegas neue non-K CPUs zeigen, die vor allem für Fertig-PCs interessant sind. Demnach plant das Unternehmen einen Core Ultra 5 225, Core Ultra 5 245, Core Ultra 7 265 und einen Core Ultra 9 285. Bestätigt wird dieser Leak durch den chinesischen Händler Taobao, der die neuen CPUs bereits anbietet.
Heatspreader wird kleiner
Im Vergleich zu den bisherigen CPUs verzichten die neuen non-K CPUs auf den freien Multiplikator, sodass sie nicht übertaktet werden können. Zudem wird auf ersten Bildern sichtbar, dass zumindest der Core Ultra 5 225 und der Core Ultra 5 245 über kürzere Heatspreader verfügen – es steht also weniger Kontaktfläche für CPU-Kühler zur Verfügung. Daneben sind auch schon CPU-Z-Screenshots aufgetaucht, die einige Details bestätigen.
- Core Ultra 5 225: 64 W TDP, 6+4 Kerne, 4,9 GHz Boost
- Core Ultra 5 245: 65 W TDP, 6+8 Kerne, 5,1 GHz Boost
- Core Ultra 9 285: 65 W TDP, 8+16 Kerne, 5,6 GHz Boost
Natürlich sollten diese Daten noch mit Vorsicht betrachtet werden, da die CPU-Daten auch von den Vorgängermodellen stammen könnten. Zumindest die TDP des Core Ultra 5 225 spricht dafür, dass die CPUs noch nicht vollständig von der Software unterstützt werden. Zudem ist noch nicht klar, wie viel die Prozessoren hierzulande kosten werden.
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