Intel schlägt zurück: Nova Lake-S könnte mit dem BLLC-Cache (“big Last Level Cache”) in eine ähnliche Kerbe einschlagen, wie die Ryzen 9000X3D-Prozessoren von AMD.
Intel rüstet sich für den großen Cache-Krieg: Mit dem „Big Last Level Cache“ (BLLC) bei den Nova Lake-S-Prozessoren (Core Ultra 400-Serie) will das Unternehmen AMDs X3D-CPUs endlich Paroli bieten. Schon länger ist bekannt, dass Intel an einer 3D-V-Cache-Alternative arbeitet, um im Gaming-Bereich wieder mit AMD mithalten zu können. Nun hat der bekannte Twitter-Leaker Kopite7kimi erste Details zu vier Desktop-Modelle für die LGA1954-Plattform verraten.
Nova-Lake-S: Bis zu 288 MB BLLC-Cache
Unter anderem soll Intel an zwei Dual-Tile-Designs und zwei Single-Tile-Designs arbeiten, wobei jedes Tile über 144 MB BLLC verfügen soll. Bei einem Dual-Tile-Chip würden somit 288 MB BLLC-Cache zur Verfügung stehen. Dazu gäbe es dann in der Maximalkonfiguration 48 Kerne, bzw. mit vier Low-Power-Kernen 52 Kerne.
Doch nicht alle Leaks stimmen überein: Der Leaker Jaykihn sieht BLLC nur bei K-Serien-Single-Tiles (8+16/8+12), ohne Dual-Setup, und positioniert sie eher bei Core Ultra 5/7 statt Ultra 9. Wie viel BLLC-Cache Intel am Ende planen wird, muss sich im nächsten Jahr zeigen. Zumindest schläft AMD nicht, denn das Unternehmen plant offenbar weitere CPUs mit 3D-Cache – prominent den Ryzen 9 9950X3D mit zwei X3D-CCDs.
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