Wie sieht das iPhone 17 Pro (Max) aus? Die neue iPhone Generation bringt tatsächlich ein neues Design mit sich, das sich deutlich von bisherigen iPhones unterscheidet. Dazu gibt es vor allem unter der Haube einige spannende Upgrades geben. Doch was genau haben das iPhone 17 und iPhone 17 Pro (Max) auf dem Kasten? Und wo lassen sich die neuen iPhones überhaupt bestellen?
iPhone 17 & iPhone 17 Pro Max: Hier könnt ihr die neuen iPhones vorbestellen!
Das iPhone 17, iPhone 17 Air und iPhone 17 Pro (Max) können ab sofort regulär im Handel bestellt und gekauft werden. Direkt zum Start muss jedoch damit gerechnet werden, dass die iPhone 16 Nachfolger teilweise ausverkauft sind oder eine lange Lieferzeit haben. Amazon gibt etwa eine Lieferzeit bis Ende September an. Das Basismodell startet für 949 Euro, während das iPhone 17 Pro 1.299 Euro kostet. Das iPhone 17 Pro Max landet weiterhin bei stolzen 1.449 Euro. Alle iPhone 17 Versionen bieten standardmäßig 256 GB internen Speicher.
Vom iPhone 16 Pro Max zum iPhone 17 Pro Max haben sich die Preise in diesem Jahr nicht verändert. Das iPhone 17 ist ebenfalls nicht teurer geworden; im Vergleich zur 256-GB-Version des Vorgänger fällt der Preis sogar um 150 Euro. Das iPhone 17 Pro ist ebenfalls 30 Euro günstiger als das iPhone 16 Pro mit 256 GB Speicher, der Einstiegspreis steigt jedoch um 100 Euro.
Wer jedoch etwas mit dem Kauf warten kann, profitiert relativ schnell von sinkenden Preisen. Wie schnell die einzelnen Modelle im Preise fallen werden, haben wir euch bereits in einem anderen Beitrag (Wartet mit dem Kauf!) verraten. Ob sich das Warten allerdings lohnt, hängt davon ab, ob ihr euer altes Handy im gleichen Zug verkaufen wollt. In diesem Fall kann es sinnvoller sein, die (noch) höheren Verkaufspreise mitzunehmen.
Apple Trade-In: Spart mit eurem alten Handy!
Falls ihr eines der neuen iPhone-17-Modelle direkt bei Apple bestellt, könnt ihr zudem von einem Trade-in-Programm profitieren. Für euer iPhone 16 Pro Max bekommt ihr etwa bis zu 795 Euro, während ein iPhone 14 Pro Max (von dem sich das Update durchaus lohnt) bis zu 450 Euro gibt. Der Verkaufswert über die einschlägigen Weiterverkaufsseiten ist wiederum etwas höher, aber mit mehr Arbeit verbunden.
Die wichtigsten Upgrades auf einen Blick!
iPhone 17
- Apple A19 vs Apple A18
- 6,3 Zoll vs 6,1 Zoll
- 120 Hz vs 60 Hz
- 256 GB vs 128 GB Speicher
- größerer Akku
iPhone 17 Pro (Max)
- A19 Pro vs A18 Pro
- Aluminium-Unibody vs Titanrahmen
- Vapor Chamber
- 4-fach-Periskopkamera mit 8-fach-Hybrid-Zoom
- größerer Akku
Zum Start stehen diesmal ziemlich viele Farbvarianten zur Auswahl. Das kleine iPhone 17 wird in den Farben Lavendel, Salbei, Nebelblau, Weiß und Schwarz angeboten, während die neuen Pro-Modelle in Silber, Cosmic Orange und Tiefblau verfügbar sind. Vor allem die bunte Farbauswahl beim Basismodell dürfte viele Kunden freuen. Was wiederum auf Unverständnis stößt, ist das Fehlen einer weißen und schwarzen Farbversion bei den Pro-Modellen. Wer ein schlichtes Pro haben möchte, muss dieses Jahr zwingend auf Silber zurückgreifen.
Chip: A19 (Pro) gegen Snapdragon 8 Elite Gen 5
Die neuen Pro-iPhones basieren auf dem Apple A19 Pro-Chip, der bei TSMC im N3P-Verfahren produziert wird. Im Kern handelt es sich immer um einen 6-Kern-Prozessor mit 16-Kern NPU (Neural Processing Unit), wobei unterschiedliche GPUs zum Einsatz kommen. Der reguläre A19 hat eine 5-Kern-GPU, während die Pro-Variante über eine 6-Kern-GPU verfügt. Dem Chip stehen in den Pro-Modellen außerdem 12 GB Arbeitsspeicher zur Seite.
In unserem Test schlägt sich der neue Chip wacker: 3.774 Punkte im Single Core und 9.852 Punkte im Multi Core erreicht der neue Apple-SoC, womit er sich vor den Snapdragon 8 Elite setzt – die „for Galaxy“-Version bleibt wiederum schneller. Zudem wird der A18 Pro um rund 15 Prozent geschlagen. Trotzdem wird es wohl nicht für den ersten Platz reichen, denn der Snapdragon 8 Elite Gen 5 wird voraussichtlich nochmals schneller.
Endlich mit Kühlung!
Spannend: Apple spendiert dem iPhone 17 Pro und Pro Max jetzt eine Vapor Chamber. Damit könnte der Chip deutlich kühler laufen als in bisherigen Modellen, da die Hitze mithilfe der verdampften Kühlflüssigkeit in der Kühlung besser verteilt wird. Zuletzt setzte Apple auf eine passive Kühlung mit Metall- und Graphit-Kühlkörpern, die vor allem bei hoher Last ihre Schwächen zeigt.

Design: iPhone 17 Pro Max mit riesigem Kameramodul
Beim günstigen iPhone 17 hat sich Apple dazu entschieden, das Design vom Vorgänger 1:1 zu übernehmen. Apple geht hier den sicheren, aber auch deutlich weniger aufregenden Weg. Umso erfreulicher ist es, dass zumindest die neuen Pro-Modelle endlich mit einem frischen Design um die Ecke kommen. Natürlich lässt sich über die neue Optik streiten – persönlich begrüße ich aber das neue Design.

Doch was ist neu? In diesem Jahr zeigt sich das Kameramodul über die komplette Rückseite – quasi wie beim Poco X6 Pro. Die Sensoren sind weiterhin in einer Dreiecks-Anordnung positioniert, während Blitz und LiDAR-Sensor an den rechten Rand wandern. Auch das Apple-Logo muss seinen alten Platz räumen und wandert weiter nach unten. Somit sitzt das Logo nicht mehr mittig auf dem Gerät, was bereits im Vorfeld für Diskussionen sorgte.
Tschüss Titan, willkommen zurück, Aluminium!
Überraschenderweise setzt Apple außerdem nicht mehr auf einen Titan-Rahmen. Stattdessen wird das Smartphone aus Aluminium gefertigt. Apple setzt dabei erstmals auf ein Unibody-Gehäuse, das für eine bessere Wärmeabfuhr sorgen soll.
Display: 120 Hz für das Basismodell!
Während das iPhone 17 Pro über ein 6,3 Zoll-LTPO-OLED-Display verfügt, kommt das iPhone 17 Pro Max wieder mit einem 6,9 Zoll Panel daher. Die Displays bieten eine bis zu 120 Hz schnelle Bildwiederholrate, 3.000 Nits Peak-Helligkeit und können sogar bis runter auf 1 Nit heruntergeregelt werden. Im Vergleich zum iPhone 16 Pro (Max) wurden die Displays zumindest etwas heller und die Displayränder einen Mini-Ticken dünner.
Zudem wird das Display nun von Ceramic Shield 2 geschützt, das eine bessere Kratzfestigkeit und eine verbesserte Reflexionsminderung bieten soll. Nur an der Dynamic Island hat sich auch in diesem Jahr wieder nichts verändert – es bleibt also auch 2026 bei der dicken Pille.

Aus meiner Sicht ist aber das iPhone 17 deutlich spannender in diesem Jahr: Apple hat es endlich geschafft, das Basismodell mit einem 120-Hz-Display auszustatten. Somit kann das iPhone jetzt endlich mit Billig-Android-Smartphones mithalten … aber genug der Häme. Apple verpasst dem Basismodell ebenfalls ein LTPO-Display, dessen Bildwiederholrate dynamisch zwischen 1 Hz und 120 Hz geregelt werden kann. Zudem schrumpfen die Displayränder, wodurch das iPhone 17 nun 6,3 Zoll misst. Zum Vergleich: Das iPhone 16 kaum noch auf 6,1 Zoll.
Akku: Größer und schnelleres MagSafe
Das komplette iPhone 17-Line-up bekommt größere Akkus, was zusammen mit dem effizienteren Prozessor für bessere Laufzeiten sorgt. So erreicht das iPhone 17 Pro Max nun eine Videowiedergabezeit von bis zu 37 Stunden, während das iPhone 16 Pro Max noch auf 33 Stunden kaum. Auch das kleine Pro kommt jetzt auf 31 Stunden – vier Stunden mehr als zuvor. Das iPhone 17 liegt wiederum bei 30 Stunden.
Offizielle Akkukapazitäten:
- iPhone 17: 3.692 mAh (30 Stunden Videowiedergabe)
- iPhone 17 Pro: 4.252 mAh (31 Stunden Videowiedergabe)
- iPhone 17 Pro Max: 5.088 mAh (37 Stunden Videowiedergabe)
Zudem feiert mit dem iPhone 17 und iPhone 17 Pro (Max) eine neue MagSafe-Generation ihr Debüt. Die neuen iPhones lassen sich nun mit bis zu 25 Watt kabellos laden. Die technische Basis hierfür liefert wohl Qi 2.0 bzw. Qi 2.2 – ein Industriestandard, der auch von Android-Herstellern genutzt wird. Ebenfalls wird Reverse Wireless Charging unterstützt, womit etwa die neuen AirPods Pro 3 direkt auf dem iPhone geladen werden können. Eine entsprechende Funktion scheint Apple schon länger zu planen, umgesetzt wurde sie bisher jedoch nicht. Im Android-Lager bieten etwa Samsung, Xiaomi und Google Reverse Wireless Charging.

Kamera: Neue Periskopkamera für das iPhone 17 Pro
Das Kameramodul des iPhone 17 Pro (Max) ist mächtig – doch wofür wird der Platz überhaupt benötigt? Die Antwort: Für die neue Periskopkamera! Explizit verbaut Apple eine neue 48-MP-Periskopkamera mit optischem 4-fach-Zoom und 8-fach-Hybridzoom. Der Sensor bietet eine Fläche von 1/2,55 Zoll, womit er rund 56 Prozent größer ausfällt als der Tele-Sensor des iPhone 16 Pro Max. Vor allem bei wenig Licht dürfte das für deutlich bessere Bilder sorgen.
Dazu gibt es wieder eine 48-MP-Haupt- und eine 48-MP-Ultraweitwinkelkamera. Über die Ultraweitwinkelkamera wird zudem ein Makromodus gelöst, der mit 12 MP auflöst. Insgesamt lassen sich mit dem iPhone 17 Pro (Max) fünf optische Zoom-Stufen (0,6x, 1x, 2x, 4x, 8x) auswählen.

Beim iPhone 17 gibt es wiederum nur ein 48-MP-Dual-Kamera-System mit zwei 48-MP-Sensoren, ohne dedizierte Zoom-Kamera. Dafür bietet das kleine Modelle wie die Pro-Versionen eine neue 18-MP-Center-Stage-Selfie-Kamera, die eine flexiblere Fotografie ermöglicht. Damit ist es nämlich möglich, Hoch- als auch Querformat-Aufnahmen zu machen, ohne das Gerät zu drehen.
Software: Liquid Glass und iOS 28
Als Software kommt natürlich das neue iOS 26 zum Einsatz, das schon im Rahmen des WWDC 2025 offiziell vorgestellt wurde. Im Vergleich zu iOS 18 wurde die Oberfläche deutlich überarbeitet und um eine neue Glas-Optik ergänzt. Das Design ist frisch, die Animationen neu und das Betriebssystem verspielter als zuvor. Wie genau iOS 26 aussieht, lässt sich im folgenden Video begutachten.
Es gibt jedoch auch eine schlechte Nachricht bezüglich iOS 26: Auch das iPhone 17 (Pro) wird zum Start ohne die vollständige Apple Intelligence auskommen müssen, denn Apple hinkt bei der KI-Entwicklung weiterhin hinterher. Eine KI-Siri oder eine echte Alternative zu ChatGPT und Co. auf dem iPhone wird es wohl frühestens 2026 geben.
Tatsächlich steht iOS 26 ebenfalls für ältere iPhones zur Verfügung, wobei Apple Intelligence Funktionen erst ab dem iPhone 15 Pro (Max) verfügbar sind. Das Update steht seit dem 15. September für alle iPhones ab dem iPhone 11 zum Download bereit.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 27.01.2025
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