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iPhone 18: Apple soll trotz DRAM-Krise auf Preiserhöhungen verzichten

Gute Nachrichten!

Steigende Speicherpreise setzen derzeit die gesamte Branche unter Druck, doch Apple will diesen Weg offenbar nicht mitgehen. Trotz deutlich höherer Kosten für Arbeitsspeicher sollen kommende iPhones nach aktuellen Informationen nicht teurer werden.

Arbeitsspeicher derzeit fast doppelt so teuer

Auslöser der Diskussion ist die anhaltende Krise am DRAM-Markt. Insbesondere moderner LPDDR5X-Speicher, der in aktuellen Smartphones zum Einsatz kommt, ist spürbar teurer geworden. Berichten zufolge verlangen Apples Speicherlieferanten Samsung Electronics und SK Hynix inzwischen 80 bis 100 Prozent höhere Preise als zuvor. Für die zweite Jahreshälfte 2026 stehen demnach weitere Erhöhungen im Raum. Demzufolge wird es künftig wohl vierteljährliche statt halbjährlicher Preisverhandlungen geben.

Apple nimmt geringere Margen offenbar bewusst in Kauf

Trotz dieser Entwicklung geht der Analyst Ming-Chi Kuo davon aus, dass Apple an den iPhone-Preisen festhält. Statt die Mehrkosten an die Kunden weiterzugeben, soll der Konzern bereit sein, niedrigere Gewinnmargen beim Hardwareverkauf zu akzeptieren. Die DRAM-Krise betrachtet Apple demnach eher als Chance, um Marktanteile zu sichern oder sogar auszubauen. Ein wichtiger Faktor dabei sind die stetig wachsenden Einnahmen aus dem Servicegeschäft. Abos wie iCloud+, Apple One oder neue Creator-Angebote bringen kontinuierliche Umsätze, die Schwankungen bei der Hardware-Marge abfedern können.

Wechselkurs als zusätzlicher Puffer für Europa

Gerade in Europa könnte zudem der aktuelle Wechselkurs eine Rolle spielen. Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar zuletzt zugelegt, was Importpreise aus Sicht europäischer Käufer dämpft. Während frühere Produktstarts noch von einem schwächeren Euro begleitet wurden, könnte Apple nun zusätzlichen Spielraum haben, ohne an der Preisschraube drehen zu müssen.

Vorstellung der iPhone 18 Serie noch Monate entfernt

Bis zur Vorstellung der iPhone 18 Serie werden noch einige Monate vergehen. Hoffentlich wird der Analyst mit seinen Aussagen Recht behalten und Apple wird den Preis der kommenden Flaggschiff-Modelle nicht anheben. Besonders beim ohnehin deutlich teureren iPhone Fold und den Pro-Modellen, könnte das den Ausschlag geben, ob Kunden an einem Kauf interessiert sind, oder eher davon absehen.

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Quellen:
Max Jambor @ Allround-PC Max Jambor Redakteur

Als angehender Technikjournalist, ist er hauptsächlich für die Bereiche Mobile und Wearables zuständig und kümmert sich um News sowie Testberichte von Smartphones, Tablets, Smartwatches und Kopfhörern. In seiner Freizeit verfolgt er die neuesten Entwicklungen im Bereich Consumer Electronics und Künstlicher Intelligenz. Wenn er mal nicht am PC sitzt, trifft man ihn im Fitnessstudio, auf Reisen oder beim Feiern mit Freunden.

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