Unter dem Motto „Staunen und strahlen“ hat Apple das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max sowie das neue iPhone Ultra offiziell präsentiert. Während das Foldable-Modell eine völlig neue Produktkategorie eröffnet, konzentrieren sich die beiden Pro-Varianten auf punktuelle High-End-Upgrades bei Kamera, Leistung und Design.
Preislich müssen Käufer tief in die Tasche greifen, denn die Preise steigen gegenüber der Vorgängergeneration deutlich an. Hintergrund sind um etwa 38 Prozent höhere Materialkosten, die vor allem durch globale Lieferengpässe bei Speicherchips verursacht werden. Für das iPhone 18 Pro verlangt Apple ab 1.199 US-Dollar, was in Deutschland 1.449 Euro entspricht. Deutlich stärkere Preisanstiege verzeichnen wiederum die Versionen mit größerem Speicher. So kostet das iPhone 17 Pro mit 2 TB Speicher bereits 500 Euro mehr als das iPhone 17 Pro Max mit gleicher Speicher-Ausstattung.
Noch teurer wird das iPhone 18 Pro Max mit einem Einstiegspreis von 1.399 US-Dollar beziehungsweise 1.599 Euro. Wegen der knappen Speicherbausteine ist direkt zum Verkaufsstart mit längeren Lieferzeiten zu rechnen. Vorbestellungen sind ab dem 12. September möglich. Wer sparen möchte, findet im Vorjahresmodell iPhone 17 Pro eine günstigere Alternative, das derzeit ab 1.179 Euro erhältlich ist, während die Pro-Max-Variante aktuell bei 1.329 Euro liegt.

Alle Infos auf einen Blick:
- Preise & Launch: Ab 1.449 € (Pro) und 1.599 € (Pro Max); Vorbestellung ab 12. September
- Design & Display: Unveränderte Größen (6,3″ / 6,9″) im einheitlicheren Farbdesign (Farben: Burgunder, Silber, Blau, Schwarz); schmalere Dynamic Island
- Hauptkamera: Erste variable Blende für flexiblere Schärfentiefe und bessere Nachtaufnahmen.
- Weitere Kameras & Tools: Upgrade auf 24-MP-Frontkamera und neue Pro-Software (Focus Peaking, Live-Histogramm, Zebra-Muster, manuelle Fokussierung).
- Leistung: A20 Pro Chip (2 nm) mit 12 GB RAM auf Wafer-Ebene (WMCM), verdoppelter Neural Engine für On-Device-LLMs und Vapor-Chamber-Kühlung.
- Konnektivität & Akku: Apple-eigene Funkchips und längere Laufzeiten von bis zu 36 h (Pro) bzw. 45 h (Pro Max).
- Software: Auslieferung direkt mit iOS 27 (Fokus auf Systemstabilität und überarbeitete Siri).
iPhone 18 Pro (Max): Altes Design, aber ohne Dual-Tone
Optisch bleibt die prägnante Kamera-Insel auf der Rückseite erhalten, allerdings entfällt das bekannte Dual-Tone-Design. Stattdessen ähneln sich die Farben von Aluminium und Glas stärker, sodass ein schönerer gesamteinheitlicher Eindruck entsteht. Farblich ersetzt das neue Burgunder den bisherigen Ton Cosmic Orange, ergänzt durch eine silberne und blaue Variante. Für viele erfreulich: In diesem Jahr bietet Apple ebenfalls ein schwarzes Modell.
Displaygrößen bleiben gleich, Dynamic Island schrumpft
An den Displaydiagonalen von 6,3 Zoll beim Pro-Modell und 6,9 Zoll beim Pro Max ändert sich nichts. Sämtliche Parameter wie Auflösung und Bildwiederholrate bleiben auf dem gewohnten Niveau, lediglich die maximale Displayhelligkeit schraubt der Hersteller nach oben. Ein auffälliges Detail zeigt sich am oberen Bildschirmrand:
Die Dynamic Island schrumpft deutlich und nimmt nun weniger Displayfläche weg. Möglich wird dieser Platzgewinn, weil der Infrarotsensor für FaceID nun links unter dem Display verbaut ist, während die übrigen Sensoren sowie die Frontkamera weiterhin mittig platziert bleiben.
Das iPhone 18 Pro bekommt eine variable Blende
Umfangreiche Neuerungen zeigen sich bei der Kamera. Die 48-Megapixel-Hauptkamera nutzt erstmals eine variable Blende, die vor allem bei Nacht für bessere Bilder sorgen dürfte. Auch das Periskop-Teleobjektiv fängt durch eine überarbeitete Linse mehr Licht ein.
Dank flexiblerer Schärfentiefe lassen sich Motive gezielter freistellen, wodurch beispielsweise bei Personenaufnahmen ein echter, natürlicher Unscharfbereich entsteht statt eines rein digitalen Effekts. Um dabei über die gesamte Blendenöffnung hinweg eine kompromisslose Abbildungsleistung zu garantieren, setzt der Hersteller auf präzise gefertigte Optiken und lasergeschnittene Bauteile.

Kein Upgrade für Ultraweitwinkel und Zoom
Am 48‑MP-Periskop-Sensor und der 48-MP-Ultraweitwinkelkamera gibt es wiederum keine Anpassungen – beide Sensoren hatten den letzten Jahren größere Upgrades bekommen. Knipser profitieren zudem von einer auf 24 Megapixel aufgestockten Frontkamera sowie neuen Pro-Werkzeugen in der Kamera-App. Dazu zählen manuelles Fokussieren via Schieberegler, Focus Peaking mit frei wählbaren Farben, ein Echtzeit-Histogramm, Zebra-Muster als Überbelichtungsschutz sowie automatisierte Serienaufnahmen im Intervall.

Apple A20 Pro bringt deutlich mehr Leistung
Unter der Haube verrichtet der neue A20-Pro-Prozessor seine Arbeit, der im modernen 2-Nanometer-Verfahren gefertigt wird. Apple setzt hierbei auf eine überarbeitete Architektur aus zwei „Super-Cores“ für Höchstleistung und vier stromsparenden Kernen. Graphisch rüstet das Gerät mit einer 7-Kern-GPU samt Raytracing und integrierten KI-Einheiten auf, während eine verdoppelte Neural Engine (2×16 Kerne) in Kombination mit einer um 50 % gesteigerten Speicherbandbreite die lokale Verarbeitung großer Sprachmodelle (On-Device-LLMs) beschleunigt. Dank WMCM-Architektur ist der 12 GB große Arbeitsspeicher direkt auf Wafer-Ebene auf dem Chip integriert, während eine vergrößerte Vapor Chamber für die nötige Kühlung sorgt.

Akkulaufzeit wird besser
Ein technischer Meilenstein gelingt Apple bei den Drahtlosverbindungen: Erstmals kommen mit dem C2-Modem für 5G und dem N2-Chip für Wi-Fi, Bluetooth und Thread eigene Funklösungen zum Einsatz, die besonders energiesparend arbeiten. Dies kommt zusammen mit den gewachsenen Akkukapazitäten der Laufzeit zugute. Das iPhone 18 Pro erreicht nun das Akku-Niveau des iPhone 17 Pro Max (Test) und bietet laut Apple 36 Stunden Laufzeit, während das neue iPhone 18 Pro Max stolze 45 Stunden erreicht.
Ausgeliefert werden sämtliche Neuheiten direkt mit iOS 27, das sich primär auf Stabilität, Bugfixes und eine tiefere Integration der überarbeiteten KI-Assistentin Siri konzentriert.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 19.10.2025
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Angaben zur vorauss. Größe des Akkus im Vergleich zu den 17ee Modellen leider. Der Schwachpunkt vom Iphone war schon immer der Akku!