Apple greift an: Mit dem kommenden iPhone Ultra wagt Cupertino den Schritt in den Foldable-Markt – und zielt direkt auf Samsungs Dominanz. Dabei soll das erste Foldable von Apple direkt mit einem Display ohne sichtbare Falz und einer angepassten Software auftrumpfen können. Doch was wissen wir bisher über das iPhone Ultra?
Wann kommt das iPhone Ultra?
Laut Mark Gurman können wir fest damit rechnen, dass das iPhone Ultra noch in diesem Jahr auf den Markt kommen wird. Wir rechnen damit, dass das Ultra zusammen mit dem iPhone 18 Pro (Max) im September 2026 erstmal vorgestellt wird. Dafür spricht auch, dass Apple offenbar bald mit der Produktion seines Falt-Smartphones beginnen soll. Als Datum steht der 09. September im Raum.
Zum Verkaufsstart wird das faltbare iPhone aufgrund komplexer Fertigungsprozesse allerdings nur extrem eingeschränkt verfügbar sein. Prognosen zufolge stehen im dritten Quartal lediglich 500.000 bis eine Million Geräte bereit. Ein direkter Kauf im stationären Einzelhandel gilt daher als unwahrscheinlich.
Was wird das iPhone Ultra kosten?
Preislich soll das Gerät voraussichtlich bei rund 2.000 US-Dollar starten. In China soll das Gerät für einen Preis von 15.999 Yuan angeboten werden, was umgerechnet 1.900 Euro sind. Der Preis bezieht sich jedoch auf die Basisvariante mit 256 Gigabyte Speicher. Für 512 GB bzw. 1 TB Speicher müssen Käufer laut dem Leaker Setsuna Digital jeweils 2.000 Yuan mehr, also umgerechnet 240 Euro, bezahlen.
Das Top-Modell dürfte somit bei ungefähr 2.400 Euro liegen. Natürlich lässt sich der Preis aber nicht 1:1 in Euro übersetzen. Ich gehe davon aus, dass das 1-TB-Modell in Deutschland für 2.999 Euro angeboten werden wird.
Design: iPhone Air Optik statt Pro-Design
Beim Design könnte sich Apple am iPhone Air orientieren. Explizit scheint die Rückseite durch eine Kamera-Pille dominiert zu werden, in der zwei Sensoren und ein Blitz Platz finden. Ein Dual-Tone-Design wie beim iPhone 17 Pro Max (Test) scheint es ebenfalls zu geben. Dabei scheint Apple Silber und Weiß zu kombinieren, wobei ebenfalls eine dunkelblaue Version geplant zu sein scheint.
Laut Angaben von Zubehörherstellern soll das Ultra im zusammengeklappten 9,2 Millimeter dick sein, womit es 0,5 Millimeter dünner wäre als das Galaxy Z Fold 8. Kombiniert mit dem Kameramodul erreicht das Foldable jedoch eine Dicke von stolzen 13,7 Millimetern. Zudem soll es 117 Millimeter hoch und 84 Millimeter breit sein. Damit wäre das faltbare iPhone nur 2 Millimeter höher als das sehr kompakte iPhone 4.
Einen Slot für SIM-Karten wird es wohl nicht geben, stattdessen wird das iPhone Ultra ausschließlich eSIMs unterstützen. Außerdem scheint im Power-Button ein Fingerabdrucksensor verbaut zu sein – FaceID feiert also seine Rückkehr. Bemerkenswert ist überdies die Integration der bekannten Kamera-Taste an der Seite, deren Sinn bei einem Foldable jedoch etwas fragwürdig ist.

Wie das Design in bewegter Form aussehen wird, zeigt ein Video von Unbox Therapy. Der YouTuber hat sich einen Dummy vom iPhone Ultra aus Stahl besorgt und zeigt in seinem „Early Hand On“, was wir größentechnisch erwarten können.
Displays: iPhone Ultra mit Fold 8 Display?
Das iPhone Ultra dürfte das gleiche Display nutzen, welches auch vom Samsung Galaxy Z Fold 8 (Test) genutzt wird. Besonders interessant sind hierbei die Displayformate, denn das Frontdisplay fällt hier deutlich breiter und kleiner aus. Beim iPhone Ultra dürfen wir ein 5,3 Zoll Display im 16:10-Format erwarten. Das Innendisplay wird wiederum 7,8 Zoll messen und im 4:3-Format daherkommen, womit es deutlich besser für Videos und Fotos geeignet ist. Beide Displays dürften kleine Punchhole-Aussparungen haben, in denen eine 18-MP-Selfie-Kamera sitzt.
Technik & Akku: Mit iPhone 18 Pro Chip?
Unter der Haube wird vermutlich der Apple A20 Pro zum Einsatz kommen, welcher ebenfalls im Nachfolger des iPhone 17 Pro Max (Test) werkeln wird. Viele Details zum iPhone 18 Pro-Chip gibt es bisher noch nicht, der Chip dürfte aber wie der Exynos 2600 und Snapdragon 8 Elite Gen 6 im 2-nm-Verfahren gefertigt werden. Dazu kommt wohl ein Apple C2 5G-Modem. Versorgt wird die Hardware wohl durch einen 5.000 mAh großen Akku.
Nur zwei Kameras auf der Rückseite
Kompromisse scheint es auf der Rückseite zu geben, denn Apple wird offenbar nur zwei Kamerasensoren verbauen. Explizit scheint es eine 48-MP-Hauptkamera und einen 48-MP-Ultraweitwinkel zu geben. Eine Zoom-Kamera wird also fehlen. Ob sich diese Gerüchte bewahrheiten, bleibt abzuwarten. Samsung schlägt mit dem Fold 8 in eine ähnliche Kerbe und verbaut ebenfalls nur zwei Kameras, die dazu schlechter sind als beim Fold 8 Ultra.

Software: iOS 27 mit Fold-Optimierung
Gurman spricht davon, dass das iPhone Ultra im geöffneten Zustand eher an die Benutzeroberfläche eines iPads erinnert als an ein klassisches iPhone. Geplant ist zudem eine Darstellung, bei der zwei Anwendungen nebeneinander angezeigt werden können. Damit würde Apple erstmals echtes Split-Screen-Multitasking auf einem iPhone anbieten, denn bisher beschränkt sich die parallele Nutzung von Apps auf Funktionen wie Bild-in-Bild.

Viele Anwendungen sollen zudem eine seitliche Navigationsleiste auf der linken Seite erhalten. Entwickler bekommen entsprechende Werkzeuge, um ihre bestehenden Apps an das neue Layout anzupassen. Für Nutzer dürfte das vor allem dann praktisch sein, wenn mehrere Inhalte gleichzeitig im Blick bleiben sollen, etwa beim Lesen, Arbeiten oder beim Vergleichen von Informationen.
Zubehör: Erste Schutzhüllen bereits bestellbar
Bereits lange vor der offiziellen Vorstellung stehen die Zubehör-Hersteller schon in den Startlöchern, um sich ihr Stück vom Kuchen des mutmaßlich teuersten iPhones aller Zeiten zu sichern. Bei „Armor-X“ könnt ihr bereits eine transparente Hülle für das iPhone Ultra in den Warenkorb legen, das euer Gerät mit TPU-Bumpern vor Schäden schützen soll.
Etwas mehr als nur unscheinbaren Schutz versprechen dagegen die Marketing-Bilder von „iFunsmart“, deren Case neben dicken Schutzrändern auch Magsafe-Support durch starke, integrierte Magneten bieten soll. Die Bilder unterstreichen zudem das ungewöhnliche Design, wie wir es bereits von diversen Dummys kennen.
Beitrag erstmals veröffentlicht am 08.04.2026
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Quellen:












